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In der Burg werden 80 Bäume gefällt. Foto: Grunschel

In der Burg

Ein Teil der 80 instabilen Bäume ist schon weg

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MARL - Wer an der Gräwenkolkstraße in Höhe des Sinsener Bahnhofs aus dem Auto steigt, hört und sieht es direkt: Die Baumfällarbeiten am Rande der Burg sind in vollem Gang. Forstarbeiter bringen einen instabilen Baum nach dem anderen zu Fall.

Rund 80 Bäume werden aus Verkehrssicherheitsgründen im Auftrag der Stadt Marl und des Regionalverbands Ruhr (RVR) seit Montag gefällt (wir berichteten). „Mit den Bäume auf unserem Gebiet sind wir fast durch“, erklärte RVR-Revierleiter Frederik Vollmer auf Nachfrage, „bisher läuft alles nach Plan.“

Fledermäuse seien den Waldarbeitern zum Glück noch keine begegnet. „Das ist für uns ein Zeichen, dass wir die richtigen Bäume mit Höhlen stehen gelassen haben“, ordnet Frederik Vollmer ein. Am Donnerstag sollen diese sieben besonders markierten „Höhlenbäume“ eingekürzt werden. Bei ihnen wird nur die Krone abgeschnitten, damit die Stämme weiterhin Rückzugsorte für Tiere wie Fledermäuse, Hohltauben und Spechte bieten können. Welche Bäume stehen bleiben, haben Experten vom RVR im Vorfeld mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Naturschutzbeirat abgestimmt.

Die Buchen, die den Kleingärtnern der Anlage An der Burg im wahrsten Sinne des Wortes im Nacken sitzen, nehmen die Forstarbeiter ab dem Ende der Woche weg. Damit werden sie voraussichtlich wegen ihres verschachtelten Wuchses bis Mitte nächster Woche beschäftigt sein. Dann beginnen die Aufräumarbeiten und der Holzabtransport.

Die Kleingärtner hoffen, dass das Wetter weiterhin mitspielt, die Arbeiten im Plan bleiben und sie schnell wieder in ihre Gärten können. Die Stadt hatte die Parzellen auf der Waldseite bekanntlich ab Mitte November gesperrt.

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