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Die Schüler des Böckler-Kollegs haben den gesamten Dreh selber organisiert. Darunter fällt auch die Erstellung eines Drehplans und das Einrichten der Drehorte.

Dreharbeiten in Marl

Ein Hauch von Hollywood

MARL - Schüler des Hans-Böckler-Kollegs haben einen Science-Fiction-Film gedreht. Darin versuchen vier Jugendliche, nach der Apokalypse zu überleben.

Aufgerissene Betonböden, rankendes Efeu und kahle Betonwände bilden die Kulisse für den Film. Hinter Drehbuch und Film stecken Auszubildende zum „Staatlich geprüften gestaltungstechnischen Assistenten – Schwerpunkt Medien und Kommunikation“. Aufgabenstellung der Ausbildungslehrer war es, einen Spielfilm zu drehen. Schnell war klar, dass sich die Schüler einen Science-Fiction-Film wünschten. Da keine passende Romanvorlage gefunden wurde, schrieben die Schüler die Geschichte selbst: Der Inhalt konzentriert sich auf den Alltag vier Überlebender, die nach einem verheerenden Ereignis auf sich selbst gestellt sind.

Das Ende ist ungewiss

Die vier Protagonisten kämpfen um ihr Überleben in einer menschenleeren und verwüsteten Umgebung. Dabei müssen sie nicht nur ihr Leben ohne die Bequemlichkeiten der Zivilisation, sondern auch ohne gesellschaftliche Strukturen neu organisieren und sichern. Mit ungewissem Ende. Neben den eigentlichen Dreharbeiten, musste das rund 20-köpfige Autoren-, Film- und Schauspielerteam auch die gesamte sogenannte Pre-Produktion selbst organisieren. Hierzu zählt zum Beispiel das Sichten und Auswählen geeigneter Drehorte, das Einholen der Drehgenehmigungen, die Erstellung eines Zeit– und Drehplans. Außerdem müssen die Drehorte dekoriert, die Schauspieler geschminkt, Requisiten und Kostüme vorbereitet und die Technik auf- und wieder abgebaut werden.

Jede Menge Aufgaben, die im Team verteilt und erledigt werden. Neben einem Parkdeck in Marl sind weitere Drehorte ein Wald in der Nähe von Haltern und eine verlassende Gartenkolonie in Gladbeck. Eine der Auszubildenden der GTA-Klasse stellt heraus: „Toll, dass wir so viel inhaltlich mitentscheiden durften und jeder sich mit seinen Talenten einbringen kann.“ Fachlehrer Jan Telgkamp resümiert: „Solche Projekte sind immer wieder spannend: Gerade die Zusammenarbeit bei einem Dreh fasziniert mich jedes Mal und ich hoffe, dass wir am Ende einen spannenden Film haben, auf den alle stolz sind.“

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