Eichenprozessionsspinner

Stadt war noch nicht präventiv aktiv

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MARL - Noch ist der Zentrale Betriebshof nicht präventiv gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen. Wie berichtet, soll eine Firma in diesem Frühjahr im Auftrag der Stadt die Blätter von 60 bis 80 ausgewählten Test-Bäumen mit einem Extrakt aus Tropenholz bespritzen.

Während Städte wie Münster oder Nordkirchen in der letzten Woche schon aktiv wurden, ist in Marl aber bislang nichts passiert. „Es gab noch nicht den richtigen Zeitpunkt“, erklärte Stadtsprecherin Riccarda Ast auf Nachfrage. Da Menschen nach dem Kontakt zu den feinen Härchen der Eichenprozessionsspinner allergische Reaktionen bis hin zu Asthma-Anfällen bekommen können, sollen die Larven durch die Präventivmaßnahme abgetötet werden.

Zum Zeitfenster: Zunächst müssen die Eichen blühen. Denn erst dann schlüpfen die Larven. Bevor sie ihr drittes Stadium von insgesamt sechs Stadien erreicht haben und die Härchenbildung einsetzt, müssen sie das Tropenholzextrakt aufnehmen. Damit es seine Wirkung nicht verfehlt, darf es nach der Sprühaktion zwei Tage lang nicht regnen.

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