Ende Juli abgeschlossen

Arbeiten am Rückhaltebecken und Dümmerbach laufen auf Hochtouren

MARL - Für die Wassermassen im Juni kam der zur Zeit laufende Bau von Rückhaltebecken und der gleichzeitige Ausbau des Dümmerbaches zu spät. Beides hätte einige Überschwemmungen in dem Bereich verhindern können. Doch das Ende der Arbeiten ist jetzt in Sicht.

Wie der Zentrale Betriebshof (ZBH) mitteilt, sind mittlerweile 80 Prozent des Bachlaufs mit einer Gesamtlänge von etwa 500 Metern hergestellt. Bis spätestens Ende Juli soll der Bach wieder seine Funktion erfüllen. Derzeit ist eine Spezialfirma damit beschäftigt, die Höhenunterschiede auszugleichen, um zu hohe Fließgeschwindigkeiten zu vermeiden. Dazu bedarf es sogenannter Sohlgleiten. Das sind unter dem Wasserspiegel quer zur Strömung liegende Stufen. Im Volksmund würde man dazu Stromschnellen sagen. Sie sollen grobe Steinschüttungen Ausspülungen verhindern.

Damit das Wasser nicht schon während der Arbeiten durch die Sohlgleite fließt, wird der Bach über ein Provisorium um die Baustelle herum geleitet.

In den kommenden Wochen werden Drainagen und Abdichtungen verlegt. Damit der Bach den Dümmerweg unterqueren kann, sind Durchlässe mit einem Durchmesser von 2,50 Meter Breite und 1,75 Meter Höhe verlegt worden. In den Profilen liegen 40 Zentimeter Gesteinsablagerungen. Zur Absicherung der Durchlässe wurden am Zu- und Ablauf Stirnwände erstellt, die später mit Steinschüttungen und Geländer ausgestattet werden.

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