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Die Europawahl 2019 ist vorbei.

Europa-Wahl in Marl

Mehr als die Hälfte der Bezirke gezählt

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    Patrick Köllner
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MARL - Mehr als die Hälfte der Bezirke sind ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt demnach bei knapp 54 Prozent und damit um rund 10 Prozent höher als bei den EU-Wahlen vor fünf Jahren.

19.01 Uhr:

Nachdem 17 der 47 Wahllokale und 22 Briefwahlbezirke ausgezählt sind, ist die SPD mit 28,8 Prozent stärkste Partei. die CDU kommt auf 20,7 Prozent, die Grünen liegen mit 14,9 Prozent als dritte Kraft knapp vor der AfD mit 14,4 Prozent.

18.46 Uhr

: In der Grundschule Sickingmühle liegt die Wahlbeteiligung bei 48 Prozent. Stärkste Kraft wird hier die CDU mit 30,5 Prozent. Auch im insel-Cafe, Marler Stern gibt es Ergebnisse: Wahlbeteiligung 31 Prozent, die SPD wird mit 24,8 Prozent stärkste Partei. Die AfD liegt mit 19,5 Prozent auf Platz 2.

18.34 Uhr:

Das erste Marler Ergebnis kommt aus der VHS an der Wiesenstraße um 18.32 Uhr. Dort landen die SPD auf 27,4, die CDU auf 20,5, die Grünen auf 12,8, die AfD auf 14,4 die FDP auf 7 und die Linke auf 3,6 Prozent.

So war der Wahltag in Marl:

Im Wahlkokal für die Bezirke 16.1 und 16.2 in der Goetheschule freuen sich die Wahlhelfer Sascha Schmidt, Jenny Kollarczik und Fritz Dechert über die höhere Wahlbeteiligung. Ratsmitglied Fritz Dechert wies gleichzeitig auf den in seinen Augen teilweise maroden Zustand des Wahllokas hin.

Barbara Wittkowski ist es sehr wichtig, dass sich Bürger an ihren Rechten beteiligen. Dazu gehört für sie das Wahlrecht: "Wer nicht zur Wahl geht ist anschließend darauf angewiesen, was kommt", sagt die Marlerin.

Für die beiden Marler Daniel Adamschig und Holger Syskowski ist es Pflicht, zur Wahl zu gehen. "Wenn ich möchte, dass sich politisch etwas ändert, muss ich auch wählen gehen. Sonst darf ich micht anschließend nicht beschweren", sagt Daniel Adamschig. Holger Syskowski ergänzt, dass Politik in der Schule zeitgemäßer unterrichtet werden sollte. In der Glück-auf-Schule melden Wahlleiterin Alexandra Akenya und Wahlhelferin Anneliese Scheffler gegen 16 Uhr eine Wahlbeteiligung von 50 Prozent.

Dorothea Aleff (50) ist zur Mittagszeit am Wahllokal an der Willy-Brandt-Gesamtschule."Ich habe gerade noch eine Bekannte getroffen und mich etwas verquatscht, aber jetzt gehe ich wählen. Ich finde es wichtig, dass Europa zusammenhält. Vor allem jetzt mit dem Brexit, da muss die EU einfach zusammen bleiben. Es kann gefährlich werden, wenn sie es nicht tun. Ich bin jetzt kein Spitzenpolitiker und entscheide nach meinem Bauchgefühl, aber ich finde, wenn man schon eine Stimme hat, dann sollte man sie auch nutzen." Ihr Sohn Julian (15) ist sehr an Politik wählen. "Wenn er dürfte, würde er auch Wählen gehen. Er begleitet gleich meinen Mann zur WBG."

Bei der Wahl am Sonntag sind knapp 64.500 Marlerinnen und Marler aufgerufen, ihre Stimme für Europa abzugeben. 9858 Bürger haben sich den Weg dorthin gespart, denn sie haben bereits per Briefwahl gewählt.

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