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Am 17. November fährt Sebastian Weißbruch mit seinem E-Auto bei einer „Vergleichsfahrt“ von Hamburg nach München. In drei Klassen zeigen 29 Teilnehmer, wozu Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor heutzutage schon fähig sind. Der Marler entdeckte die Aktion im Internet und bewarb sich mit einem Video dafür.

Fahren mit Strom

Wenn der Benzinpreis egal ist

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MARL - Sebastian Weißbruch aus Sinsen nimmt an einem "Rennen" von Hamburg nach München teil. Mit einem Elektro-Auto.

Für Sebastian Weißbruch gibt es kein Zurück mehr. Seit Januar 2017 besitzt der Sinsener ein Elektro-Auto. Einen Kia Soul. „Ich kann mir nicht mehr vorstellen, jemals wieder einen Benziner oder Diesel zu fahren“, sagt er nun. Seine Begeisterung für das E-Auto ist so groß, dass sich Sebastian Weißbruch noch in diesem Monat auf eine besondere Tour begeben will. „Am 17. November bin ich beim E-Cannonball dabei. Dabei handelt es sich um eine Vergleichsfahrt für Elektroautos von Hamburg nach München.

Die Aktion entdeckte er im Internet. „Um teilnehmen zu können, musste ich ein kurzes Bewerbungsvideo einreichen. Jetzt bin ich einer von 29 Fahrern, die in drei Klassen mitmachen“. Gewonnen hat, wer als Erster eintrifft. Nötig war der Kauf seines E-Autos im letzten Jahr nicht. „Mein altes Auto lief noch. Aber ich hatte Lust auf was Neues. Außerdem wollte ich meine Fahrtkosten senken“, blickt Weißbruch zurück. Der Umweltfaktor war ihm ebenfalls sehr wichtig.

Günstig in den Urlaub

Wie günstig das Fahren damit tatsächlich sein kann, verdeutlicht Weißbruch anhand seines letzten Urlaubs: „Wir fuhren nach Fehmarn an die Ostsee und waren auch vor Ort noch viel unterwegs. Wir legten etwa 1200 Kilometer zurück. Die Kosten dafür betrugen 8,60 Euro.“ Ein Betrag, der die Fahrer eines Autos mit Verbrennungsmotor nachdenklich machen dürfte. Dem Hauptkritikpunkt gegenüber E-Autos — der geringen Reichweite, verbunden mit einem dünnen Netz an Auflademöglichkeiten — begegnet der Sinsener mit einer App. „Mein Handy zeigt an, wo es Ladestationen gibt. Damit kann ich auch Reisen zu weiter entfernten Zielen planen.“ An einigen Stationen dauere das Aufladen dank Schnellladetechnik nur 20 Minuten.

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