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Die Teilnehmer der Frauenkulturtage 2019 im Marler Rathaus.

Frauenkulturtage in Marl

Gleichberechtigung ist noch weit entfernt

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MARL - Vom 7. bis 23 März reicht das Programm vom Kinofilm bis zum Cocktail-Abend.

Unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind eins“ wollen die Teilnehmer gemeinsam auf die immer noch schwierige Situation von Frauen in den unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft aufmerksam machen. „In einigen Berufen werden Frauen für die gleiche Arbeit immer noch schlechter bezahlt als Männer“, sagt Elisabeth Jansen von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd). Die kfd führt dazu einen Kabarettabend auf, der das Problem satirisch in den Mittelpunkt stellt. Thematisiert wird von der kfd dabei auch der sogenannte „Equal Pay Day“. Damit ist der Tag gemeint, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf den gleichen Jahresbruttoverdienst zu kommen, wie Männer.

„Der geringere Lohn von Frauen ist weiterhin ein wichtiges Thema. Die spätere Altersarmut ist überwiegend weiblich“, sagt Elisabeth Jansen. Passend dazu informiert die Verbraucherzentrale mit dem Vortrag „Frauen und Rente: Wie bin ich abgesichert?“ am 12. März um 18 Uhr im Marler Stern über Altersvorsorge. Zu einem politischen Cocktail-Abend für Frauen lädt der Verein Frauen helfen Frauen in die Beratungsstelle an der Paul-Schneider-Straße ein. Bei Getränken – mit oder ohne Alkohol – beantworten ehrenamtliche Helferinnen und Politikerinnen die Fragen der Gäste. Unter anderem wird darüber diskutiert, dass Frauen auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in vielen Bereichen von Gesellschaft und Politik immer noch selten anzutreffen sind.

Eröffnung mit Rosa Luxemburg

Eröffnet werden die Frauenkulturtage am Donnerstag, 7. März, um 18.30 Uhr in der neuen insel-Hauptstelle an der Wiesenstraße. Kim-Karina Bönte und Bürgermeister Werner Arndt begrüßen dann alle Beteiligten und interessierten Besucher. Danach gibt es den Film „Rosa Luxemburg“ aus dem Jahr 1986 zu sehen. Die gefeierte Biografie schildert das Leben der gleichnamigen Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin.

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