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Maximilian Parker freut sich auf den Auftritt in Halle.

Früher Karrierestart

Das erste Konzert war für Oma

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MARL - Maximilian Parkler tritt im Juni beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in der Kategorie „Gesang Pop“ an. Er singt, seitdem er fünf Jahre alt ist.

Maximilian Parker hat ein großes Ziel vor Augen: Mit seinem ersten Platz in der Kategorie „Gesang Pop“ beim Landeswettbewerb Jugend Musiziert, sang sich der Student der Sozialwissenschaften jetzt ins große Finale – den Bundeswettbewerb. Der findet vom 6. bis 13. Juni in Halle (Saale) statt und beschäftigt bereits jetzt nicht nur den Sänger. „Meine Mutter sucht schon nach Unterkünften“, sagt Maximilian Parker und muss lachen. Sein Weg nach Halle begann relativ früh. „Ich war fünf Jahre alt, als ich damit anfing, meiner Oma vorzusingen,“ erinnert sich Parker. „Sie fand das damals ganz toll und wollte immer, dass ich mal in einer Fernsehshow von Florian Silbereisen auftrete. Für mich wäre das aber nichts gewesen,“ sagt Maximilian Parker mit einem Augenzwinkern.

Endgültig geweckt wurde seine Begeisterung für Gesang dann 2009. „Als Michael Jackson starb, war das ein großes Ereignis für mich. Ich habe eine starke Affinität zu dessen Musik entwickelt und mich viel damit beschäftigt.“ Später besuchte Maximilian Parker die Erich-Klausener-Realschule (EKS) in Herten. Dort gab es eine Musical-AG und als die mit „Rock the Sky“ ein Stück über Michael Jackson inszenierte, war Maximilian Parker natürlich sofort dabei. Der Kontakt zur Marler Musikschule „Marlo“ entstand 2013 durch die MarLeo-Siegerin Nina Zaborowski. „Nina war ebenfalls Schülerin an der EKS, so kam eins zum anderen.“

Musiklehrer entdeckte Talent

In Marl wurde Musiklehrer Detlef Arndt auf das Talent aufmerksam. „Wir haben viel an Maximilians Stimme gearbeitet und dabei besonders die Höhen verbessert“, sagt Detlef Arndt. Parallel zu seinen Soloauftritten ist Maximilian Parker noch in der Band „The Productives“ aktiv. Danach gefragt, welche Musik er am liebsten hört, fallen große Namen wie Queen, David Bowie, Linkin Park, Green Day und Nirvana. Auf eine Platte für die einsame Insel kann sich Maximilian Parker nicht festlegen. Dafür weiß er genau, was dahin nicht mitkommt: „Schlager brauche ich da wirklich nicht.“

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