Gegen Kreishaus-Neubau

Parteiübergreifendes Bündnis gewünscht

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MARL - SPD und CDU Marl sollen gemeinsam den Neubau des Kreishauses in Recklinghausen verhindern. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Terhorst ruft zu einem „parteiübergreifenden Bündnis" auf.

In der Ratssitzung am 27. September wird die CDU-Fraktion einen Antrag stellen, der sich an die Marler Kreistagsmitglieder richtet. Sie sollen den Kreishausneubau ablehnen und Initiativen ergreifen, um den Kreistagsbeschluss rückgängig zu machen.

Wie berichtet hatten der Vorsitzende der Sinsener SPD Arvid Weber und sein Stellvertreter, SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Wenzel nach einer Befragung im Stadtteil ein anderes Fazit gezogen als SPD in Kreis und Stadt: Den Neubau für 130 Millionen Euro ist aus ihrer Sicht nicht mit dem Bürgerwillen vereinbar.

„Über 1300 Marler Bürgerinnen und Bürger haben bereits in den ersten zwei Wochen bei unseren Aktionen gegen den Neubau des 130 Mio. Euro teuren Kreishauses unterschrieben. Dies ist für uns ein deutlicher Beleg dafür, dass der Kreishaus-Neubau in der Marler Bevölkerung nicht gewünscht ist“, sagt Thomas Terhorst. Die von den Marler Genossen ins Spiel gebrachte Dezentralisierung ist aus Sicht des CDU Vorsitzenden eine interessante Überlegung, die in letzter Konsequenz die Kreisverwaltung an sich infrage stelle.

Rubriklistenbild: © Michael Wallkötter

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