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In Eigenarbeit bauten die Mühlradfreunde im Mai 2017 ein neues Mühlrad an der Museumsscheune in Alt-Marl ein, die zum Gebäudebestand des Heimatvereins gehört.

Heimatverein startet Werbe-Offensive

Die Erinnerung aufrecht erhalten

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MARL - Projekte und Aktivitäten des Marler Heimatvereins sollen bekannter werden.

Der 21. Dezember soll in Marl künftig jedes Jahr als Gedenktag für den Bergbau gefeiert werden. Zum ersten Mal wird der Heimatverein am 21. Dezember 2019 zu einer Veranstaltung in den Erzschacht einladen, um die Erinnerung an die Geschichte Marls als Stadt des Bergbaus lebendig zu halten. Das kündigt der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Schulte-Kemper, für das neue Jahr an.

Mit 850 Mitgliedern zählt der Heimatverein Marl zu den größten ehrenamtlichen Organisationen in der Stadt. 80 Namen zählt außerdem die Liste der Unterstützer und Sponsoren. Im neuen Jahr soll diese Zahl auf mindestens 1000 anwachsen. Um seine Projekte, sein Engagement und seine geplanten Initiativen noch bekannter zu machen, werden Vertreter aller Marler Vereine eingeladen, sich vor Ort ein Bild von den zahlreichen Aktivitäten zu machen. Fünf Termine kündigt der Vorsitzende des Heimatvereins für die nächsten zwölf Monate an. Sie werden im Heimatmuseum mit der Museumsscheune sowie in der Windmühle in Alt-Marl, im Erzschacht in Drewer, im Europäischen Friedenshaus in der Stadtmitte und in der Erlöserkirche, Brassert, stattfinden.

Neue Ideen für das Friedenshaus

Alle Einrichtungen werden seit Jahren vom Heimatverein am Leben gehalten und sollen künftig mehr als bisher auch von den übrigen Organisationen in der Stadt genutzt werden. Erst im Dezember hat der Heimatverein mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags die entwidmete Erlöserkirche endgültig übernommen. Auch für das Europäische Friedenshaus gibt es neue Ideen, auf die wir in einer unserer nächsten Ausgaben noch ausführlich eingehen werden.

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