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Immer den neuen Entwicklungen in der digitalen Welt auf der Spur: Violetta Dindic verspricht den Helmich-Kunden umfassenden Service und Schutz vor Internet-Attacken.

Helmich IT-Security

Beschützer vor den Gefahren des Internets

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Dem Beamten in einer Stadtverwaltung geht es nicht anders als dem Mitarbeiter einer Apotheken-Kette oder eines Großunternehmens. Auch der Ehrenamtler im Sozialverband oder Sportverein bewegt täglich Daten von A nach B und macht sich damit zur möglichen Beute für Online-Straftäter. Firmen, Verbände, Vereine sind Kunden der Helmich IT-Security GmbH in Sinsen. Das Unternehmen hilft, sich vor digitalen Angriffen zu schützen. Das kommt an: Helmich sucht ständig nach neuen Mitarbeitern.

Eines Tages taucht eine Mail im Postfach auf, sie wirkt unspektakulär. Unten steht ein Link, eine Direktverbindung ins Internet. Wer draufklickt, setzt eine Lawine in Gang. Violetta Dindic, die mit Gründer Dietmar Helmich die Geschäfte führt, weiß, was passieren kann: Blitzschnell verschlüsselt sich der Rechner selbst, eventuell das Netzwerk, dessen Teil er ist. Am Ende geht nichts mehr, der Zugang zu allen Firmendaten ist versperrt. Wenig später folgt ein Angebot: Überweist das Opfer einen geforderten Betrag, wird die Sperre aufgehoben, der Angreifer macht Kasse.

Beim Blick in die Zukunft tun sich noch größere Gefahren auf. So laufen erste Versuche mit Lkw, die keinen Fahrer mehr brauchen. Computergesteuert bringen sie eines Tages ihre Ladungen an ihren Bestimmungsort – oder auch nicht? Wer das System solch eines Brummis knackt, kann ihn samt Ladung zu einem neuen Ziel umdirigieren.

Solche Gefahren im digitalen Dschungel wollen die Sicherheitsexperten auf ein absolutes Minimum für ihre Kunden herunterschrauben. Das beginnt bei der Auswahl des richtigen Virenschutzprogramms für einen Rechner. Die Auswahl ist für den Laien unüberschaubar, für Experten nicht. Sie erklären die gewählte Software nicht nur, sondern installieren sie auch gleich. Die Implementierung (Anpassung des Programms an die Betriebsstrukturen) gehört auch zum Service.

Ein weiterer Bestandteil des Helmich-Servicepakets: die Schulung von Mitarbeitern aus Kundenbetrieben. Hier haben sich die Sinsener ein originelles Vehikel ausgedacht: Sie laden die Teilnehmer von Workshops zum „Awareness Game“ ein. Die Kunden schlüpfen spielerisch in die Rolle eines arglosen Büroangestellten, dessen Rechner zum Ziel von Hacker-Angriffen wird. Im Spiel lernt jeder, wie er den Angreifer abwehren kann. Am Ende wechseln die Spieler die Seiten, werden selbst zu Daten-Piraten, die versuchen, dem Kollegen am Nachbartisch Informationen zu stehlen.

Wie stürmisch die Entwicklung des 1999 gegründeten Unternehmens verlief, zeigen einige Zahlen. Violetta Dindic kam 2001 ins Team: „Damals waren wir drei Leute und eine Halbtagskraft.“ Heute, sieben Jahre nach dem Umzug aus der Hülser Fußgängerzone in eine Sinsener Ex-Schule, arbeiten 33 Menschen für Helmich. In den Gebäuden und auf dem Grundstück gibt es Reserven für 50 Mitarbeiter, Weitere Ausbauten sind möglich...

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