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Sie bringen Licht in die Stadt: (v.l.) Künstler Nikolaus Gansterer, Kuratorin Katja Aßmann, Studentin Juliette Palm, Künstler Mischa Kuball, Museumschef Georg Elben und Professor Oliver Langbein von der FH Dortmund.

Hupkonzert zum Auftakt

Start der Urban Lights Ruhr

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MARL - In der Marler City erklingen Donnerstag um 17 Uhr ungewohnte Töne. Zum Start der "Urban Lights Ruhr" gibt es ein Konzert aus Hupsignalen, Scheinwerferlicht und schlagenden Autotüren. Acht internationale Künstler gestalten vom 12. bis 29. Oktober einen Lichtparcours durch die Marler Mitte.

Erdacht hat sich die Aufführung der amerikanische Fluxuskünstler George Brecht in den 1960er-Jahren. In Marl werden Opel-Kadett-Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten das Orchester sein. „Eine Ausstellung, die den gesamten Stadtkern einbezieht, ist für uns nur die logische Konsequenz, weil es hier bereits so viel Kunst im öffentlichen Raum gibt“, betont Museumsdirektor Georg Elben. Bislang ist aber von den leuchtenden Kunstwerken wenig zu sehen.

Während an den Kunstwerken noch emsig gearbeitet wird, haben Studierende der Fachhochschule Dortmund ihr Werk bereits vollendet. Im Foyer der ehemaligen Hauptschule an der Kampstraße haben sie ein Festivalzentrum eingerichtet – mit einer Bar, an der Getränke, frisches Obst und Snacks angeboten werden, und Sitzecken, die für Wohnzimmer-Atmosphäre sorgen. Die FH-Studierenden haben auch dafür gesorgt, dass Besucher ihren Weg durch die „Urban Lights Ruhr“ finden, und ein Leitsystem für die Ausstellung entwickelt.

Nach der Sommerakademie, der Ausstellung „The Hot Wire“ und einem Workshop für Architekturstudenten soll mit „Urban Lights Ruhr“ der nächste Testlauf zeigen, dass an der Kampstraße die richtige Adresse für ein neues kulturelles Zentrum der Stadt ist. Den Grundsatzbeschluss für den Umzug des Skulpturenmuseums, der städtischen Bibliothek und Teilen der insel-Volkshochschule hat der Stadtrat wie berichtet bereits gefasst.

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