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An den Fahrrädern ist es deutlich zu erkennen: In das leer stehende Schulgebäude an der Wiesenstraße ist wieder Leben eingezogen. Dort ist nun das Domizil der insel-VHS.

Die insel ist umgezogen

Volles Programm an neuer Lernstätte

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MARL - Das Schulgebäude an der Wiesenstraße soll zum neuen Hauptstandort der Volkshochschule entwickelt werden.

"Einen wunderbaren Ort zum Lernen“ nennt Volkshochschulleiterin Stefanie Dobberke die neue insel in der Wiesenstraße. Für 400.000 Euro hat die Stadt Marl das Gebäude der ehemaligen katholischen Hauptschule renoviert, damit die Volkshochschule in die leer stehenden Schulpavillons einziehen konnte. Das Team um Stefanie Dobberke machte anschließend das Riegelhaus frei, damit dort das Bürgerbüro und andere Ämter während der Rathaussanierung arbeiten können.

Die meisten Volkshochschulkurse werden bereits in der Wiesenstraße 22 angeboten. „Wir brauchen aber noch Zeit am neuen Standort“, sagt Stefanie Dobberke. „Wenn alles fertig ist, wird es großartig sein.“ Die neue Volkshochschule soll mit einem Festakt am Freitag, 15. Februar, 2019 präsentiert werden. Besucher und Kursteilnehmer werden dann durch die neuen Räume geführt. Sie können die Technik ausprobieren, bei Aktionen mitmachen und Vorträgen lauschen. Das insel-Kabarett wird an diesem Tag sein neues Programm vorführen. Die Fachbereiche Politik, Gesundheit, Sprachen und Beruf sind jetzt farbig markierten Räumen zugeordnet. Die Toiletten wurden barrierefrei umgebaut.

Entscheidung über Verbleib steht noch aus

Das Gebäude soll für die nächsten Jahre Hauptstandort der Volkshochschule sein. Ob die insel dort auf Dauer bleibt, ist noch nicht entschieden. Auch mit den EDV-Kursen will die Volkshochschule von der Zweigstelle an der Carl-Duisberg-Straße nach Drewer umziehen. In Hüls-Nord sollen lediglich die Schulabschlusskurse bleiben. Für junge Flüchtlinge wurden zwei zusätzliche Lehrgänge bewilligt. Die Kreativkurse sollen allerdings im neuen Kulturstandort Marschall 66 angeboten werden – in der ehemaligen Schule an der Kampstraße, die für 8,5 bis 11,5 Millionen Euro umgebaut werden soll. So können sich Kooperationen mit dem Skulpturenmuseum ergeben, dessen Einzug dort ebenfalls geplant ist.

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