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Dustin Haladuda fährt das zweite MaKi-Mobil.

Kinder können sich freuen

Zweites MaKi-Mobil im Einsatz

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MARL - Durch Marls Stadtteile sind ab sofort zwei MaKi-Mobile unterwegs. Jeden Tag laden sie den Nachwuchs zu kostenlosen Aktionen ein.

Donnerstagnachmittags haben Hammer Kinder keine Langeweile. Dann fährt Sozialarbeiterin Luisa Müller mit dem MaKi-Mobil auf dem Schulhof der Käthe-Kollwitz-Schule vor. Brasserter Kinder bekommen ab jetzt zur gleichen Zeit den gleichen Spielspaß geboten. Denn ab sofort tourt auch ein zweites MaKi-Mobil durch das Stadtgebiet. Am Steuer des zweiten Wagens sitzt Sozialarbeiter Dustin Haladuda. In Brassert finden Kinder ihn donnerstags auf dem Gelände von St. Pius an der Matthias-Claudius-Straße. Genau wie Luisa Müller hat der 30-Jährige jede Menge Material im Gepäck. Kindern machen die Sozialarbeiter, die ihr Büro am Jugendkulturzentrum Hagenbusch an der Rappaportstraße haben, viele Spiel-, Kreativ- und Bewegungsangebote.

Im Zuge der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2019 hatten zuvor die Marler Politiker fraktionsübergreifend die Anschaffung eines zweiten MaKi-Mobils beschlossen. Genau wie das erste Mobil wird das zweite Mobil seitens der Stadt mit 70.000 Euro pro Jahr bezuschusst. Für das Geld müsse der Träger – die Falkenfamilie Recklinghausen – das Fahrzeug anschaffen und unterhalten, Personal sowie Spielmaterial bezahlen, erklärt Stadtsprecher Rainer Kohl auf Nachfrage unserer Zeitung. Apropos Personal. Luisa Müller (27) leitet das MaKi-Mobil-Team seit dem Jahr 2017. Die Sozialarbeiterin gehörte aber schon zum Mitarbeiterstamm, als die Falken im Jahr 2014 zum ersten Mal mit dem MaKi-Mobil (davor gab es noch den städtischen MakiBu) durch Marl tourten. „Ich habe damals parallel zum Studium auf 450-Euro-Basis gearbeitet“, erzählt Luisa Müller.

Helfer müssen Arbeit mit Kindern mögen

Heute sucht sie für ihr Team ganz ähnliche Honorarkräfte, die nachmittags mit auf Tour durch die Stadtteile gehen. Wichtigste Voraussetzung: Die Helfer müssen 18 Jahre alt sein und Spaß daran haben, mit Kindern zu spielen und zu arbeiten. „Es muss niemand eine fertige Erzieherausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben“, betont Luisa Müller. Das neue MaKi-Mobil lässt sich übrigens relativ leicht vom alten unterscheiden: Der ältere Wagen ist kunterbunt verziert mit Kinderbildern. Der neue Wagen ist noch weiß. Die Betonung liegt auf „noch“. „Wir wollen mit den Kindern wieder eine ähnliche Aktion machen und ihre Werke auf das Auto bringen“, kündigt Luisa Müller an.

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