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Schlüsselübergabe an die Vertreter der Kirchen: v.l. Center Manager Olaf Magnusson, Pfarrerin Sabine Bärenfänger, Pastor Gert Höhne, Pfarrerin Kirsten Winzbeck, Dechant Heiner Innig, Hubert Schulte-Kemper, Pfarrer Ulrich Müller und Karl-Josef Beste (Fakt AG).

Kirche hält Einzug

Gottesdienst im Marler Stern

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MARL - Drei Konfessionen feierten am Buß- und Bettag einen gemeinsamen Gottesdienst im Einkaufszentrum.

Ein ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit rund 250 Besuchern ist für den Marler Stern schon eine ungewöhnliche Veranstaltung. Ab jetzt haben die christlichen Kirchen in Marl darüber hinaus auch auf Dauer einen Platz in der Marler Einkaufsmeile. Hubert Schulte-Kemper, Vorstandsvorsitzender der Fakt AG, die den Marler Stern von Grund auf saniert, überreichte heute Vormittag symbolisch einen Schlüssel an die Vertreter der Katholischen Pfarrei Heilige Edith Stein und St. Franziskus, der Evangelischen Stadtkirchengemeinde und der Friedenskirche. Gemeinsam können die Gemeinden künftig im Erdgeschoss des Marler Sterns direkt am Eingang Rathausplatz kostenlos ein Ladenlokal nutzen, das nun hergerichtet wird.

„Seit 1985 bin ich interessiert und hatte den ersten Gedanken, hier im Marler Stern ein religiöses Zentrum einzurichten“, sagte Hubert Schulte-Kemper bei der Schlüsselübergabe. Stellvertretend für die Vertreter der drei Konfessionen lobt Dechant Heiner Innig diese Idee: „Wir sind wirklich dankbar. Das ist für uns ein großes Geschenk.“ Den gemeinsamen Gottesdienst und die künftigen Aktivitäten am neuen Standort mitten in der Stadt sieht er als Chance, unter dem Begriff City-Pastoral neue Ideen zu verwirklichen.

Kofessionen wollen zusammenarbeiten

Dabei wollen die drei Konfessionen eng zusammenarbeiten. Eine ökumenische Arbeitsgruppe wird die Gestaltung des Pavillons übernehmen. Denkbar ist zum Beispiel eine Dauerausstellung der Kirchen aufzubauen, die Besucher in das neue Zentrum lockt. Weitere Angebote sollen entwickelt werden. Der ökumenische Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der unteren Ladenpassage sei ein schöner Auftakt und „ein starkes Zeichen“ für die künftigen Aktivitäten, betonte der Dechant im Gespräch mit unserer Zeitung.

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