SPD kritisiert Bundespolitik

"Für Betreuung der Zuwanderer zu wenig Geld"

MARL - Marl und andere Kommunen bekommen für die Betreuung armer Zuwanderer zu wenig Hilfsgelder, kritisiert die SPD-Fraktion. Darüber will sie am Donnerstag, 30. Oktober, im Sozial- und Gesundheitsausschuss diskutieren. Die Verwaltung soll dort auch über die Aufnahme von Flüchtlingen in Marl berichten.

Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr in der Ratsstube des Rathauses.

Die SPD-Fraktion will wissen, wie Flüchtlinge zurzeit untergebracht und betreut werden, wie viel Geld und Personal dafür zur Verfügung stehen.

Aus Sicht der SPD führt der jetzt vom Bund vorgelegte Verteilungsschlüssel dazu, dass Kommunen, die wie Marl „besonders von Armutszuwanderung, auch aus Südosteuropa, betroffen sind“, kaum Hilfsgelder bekommen. Dem bevölkerungsreichsten Land NRW werde einmalig lediglich ein Betrag von 5,6 Mio. Euro als Soforthilfe zugewiesen. Demgegenüber erhalte das kleine Bundesland Bremen einen Betrag von 3,6 Mio. Euro. Diese Verteilung spiegele „in keiner Weise die reale Belastung der Städte wider“, kritisiert die SPD. Auch dieses Thema will sie im Ausschuss erörtern.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Hohe Temperaturen: Feuerwehr und Stadt im Einsatz - Bauern und Förster bangen
Hohe Temperaturen: Feuerwehr und Stadt im Einsatz - Bauern und Förster bangen
Die Einsatzfahrzeuge der Waltroper Feuerwehr: Welche sie haben, wofür sie gebraucht werden 
Die Einsatzfahrzeuge der Waltroper Feuerwehr: Welche sie haben, wofür sie gebraucht werden 
Bahnsteig-Mord macht fassungslos: Augenzeuge schildert tödliche Szene
Bahnsteig-Mord macht fassungslos: Augenzeuge schildert tödliche Szene
Schock am frühen Morgen: Diebe machen fette Beute am Kanal
Schock am frühen Morgen: Diebe machen fette Beute am Kanal
Marvin (15) wird seit zwei Jahren vermisst - jetzt beteiligt sich "Aktenzeichen XY" an der Suche 
Marvin (15) wird seit zwei Jahren vermisst - jetzt beteiligt sich "Aktenzeichen XY" an der Suche 

Kommentare