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Raketen und Fontänen werden auch in der Neujahrsnacht wieder den Himmel über Marl erhellen. Am Freitag begann der Verkauf von Feuerwerk. Bei Kaufland am Marler Stern ist Verkäuferin Elena Stobbe dafür zuständig.

Marl feiert Silvester

Mehr Partys wären nicht schlecht

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MARL - Das neue Jahr steht vor der Tür. Wir fragten nach, wo und wie man am besten reinrutscht.

Wenn es um Silvester geht, scheiden sich oft die Geister. Soll man Feuerwerk kaufen oder besser nicht? Geht man auf eine Party oder rührt man lieber zu Hause eine Bowle an? Wir haben uns umgehört, wie die Marler ins neue Jahr rutschen wollen. Nils Krajewski könnte sich durchaus vorstellen, auf eine große Party zu gehen – nur leider ist ihm keine bekannt. „Eine solche Feier müsste so ähnlich sein wie das Marler Oktoberfest“, beschreibt der junge Mann seine Wunschvorstellung. Eine richtige Silvesterparty vermisst auch Oguzhan Inam. „In Marl gibt es leider nichts, das Angebot hier ist uninteressant“, sagt der junge Mann. Zum Feiern empfiehlt er deswegen größere Städte wie Dortmund oder Bochum.

Auf unsere Nachfrage teilen uns die Betreiber der potenziellen Party-Locations Roadcamp, Feierabendhaus, Almina Eventhalle und Eventhalle La Victoria tatsächlich mit, dass ihre Lokale an Silvester geschlossen bleiben. Auch in der Manhattan Sportsbar findet nichts statt. Das Restaurant Al Teatro schließt um 22 Uhr. Über Gäste freuen sich allerdings das Café del Sol und die Gaststätte Müllerin. Dort können sich die Besucher bis in die frühen Morgenstunden vergnügen.

Volles Silvesterprogramm

Christa und Karl Pörschke stört das weniger. Das Ehepaar feiert zu Hause in Marl, kauft sich aber schon seit zehn Jahren kein Feuerwerk mehr. „Das Geld ist zu schade dafür“, sagt Christa Pörschke. Am Feuerwerk der Nachbarn erfreuen sie sich aber trotzdem. Olivia Konopka hat sich noch nie Feuerwerk gekauft. Sie findet das einfach zu teuer und feiert arbeitsbedingt auch nur ab und zu Silvester. Susanne Steinert dagegen zieht das volle Silvester-Programm durch. „Wir haben drei Jungs und kaufen zusammen Knaller ein. Vor allem Raketen und Batterien, die man nur einmal anzünden muss“, sagt die Mutter. Gefeiert wird bei Steinerts zu Hause. Bleigießen fehlt dabei ebenso wenig wie das berühmte „Dinner for One“ im Fernsehen. Auf den Tisch kommt ein weiterer Silvester-Klassiker: „Wir machen Raclette“, sagt Susanne Steinert. Das „Dinner for One“ verpasst auch Neele Honermann nicht. Knaller überlässt die junge Marlerin lieber ihrem Freund. Zu trinken gibt es Bowle, vielleicht wird spontan noch gegrillt. Ganzjahresgrillen ist ja keine Seltenheit mehr.

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