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Für die Leerung der gelben und grauen Tonnen, zieht die Stadt Marl wie allen Kommunen Gebühren von ihren Bürgern ein. Im kommenden Jahr steigen sie leicht an.

Höhere Kosten auch bei Friedhöfen 

Gebühren für Müll, Straßenreinigung und Abwasser steigen in Marl

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Im Jahr 2020 müssen Marler ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren steigen für einen Vier-Personen-Haushalt um circa vier Prozent.

Die Gebühren für Müll, Straßenreinigung und Abwasser werden im kommenden Jahr erhöht. Wer in einem Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche und vier Personen lebt, muss 7,35 Euro mehr zahlen. Aus Sicht von Michael Lauche, Leiter des Zentralen Betriebshofs (ZBH), sind die Gebühren somit „fast stabil“ geblieben. Aus den Reihen der Politiker kam im ZBH-Ausschuss kein Widerspruch. Sie beschlossen die Gebührenerhöhung einstimmig. Auch der Rat stimmte ohne Diskussion zu. Wären nicht die Baukosten gestiegen und der Beitrag, der an den Lippeverband für die Behandlung des Klärschlammes gezahlt werden muss, dann hätte der ZBH die Abwassergebühren senken können, sagte Michael Lauche.

Leichte Kostensteigung in Marl 

Auch bei den anderen Abgaben rechnete der Zentrale Betriebshof gestiegene Kosten (zum Beispiel für Personal) mit ein. Die Gebührenzahler dürften nicht über die zu deckenden Kosten hinaus belastet werden, erklärte der ZBH-Chef. 2017 und 2018 konnten die Marler sich noch über sinkende Gebühren für die Müllabfuhr freuen. In den diesmal leicht steigenden Gebühren sind die kostenlose Sperrmüllabfuhr, die Schadstoffsammlung, der Umweltbrummi und die gelbe Wertstofftonne – wie bisher – enthalten. Um eine Linie in die vielen Zahlen hineinzukommen, hat der Zentrale Betriebshof die Gebühren für zwei Musterhaushalte berechnet. Danach werden die Bewohner eines Vier-Personen-Musterhaushaltes in einem Mehrfamilienhaus mit 6,21 Euro mehr belastet. Das entspricht einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Höhere Kosten auch bei den Friedhöfen in Marl

Bei den Friedhöfen werden die Gebühren für die verschiedenen Grabnutzungsrechte von 1,7 bis 4,1 Prozent angehoben. Vergleiche sind hier schwierig, weil die Art der Bestattung, die Angehörige wünschen, sehr unterschiedlich ist. Michael Lauche spricht von einer „sehr moderaten Steigerung unterhalb des Inflationslevels“.

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