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Ihre kreative Ader lebte MZ-Mitarbeiterin Sina Dietz aus. In liebevoller Kleinarbeit gestaltete sie zwei MZ-Steine, die in der nächsten Woche zur Suche freigegeben werden. 

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Wie Steine in Marl Menschen Freude bereiten

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Viele bunte Steine sind derzeit in Marl zu finden. Verstecken, finden und wieder „aussetzen“, so das Prinzip. Bilder der Fundstücke werden in den sozialen Netzwerken geteilt. 

An vielen verschieden Orten in und um Marl tauchen seit geraumer Zeit immer wieder bunt bemalte Steine auf. Wer einen findet, darf sich freuen, den Stein mitnehmen oder an einem anderen Ort wieder auslegen. Auf den meisten Steinen findet sich auch die Aufforderung, ein Foto des Fundstücks in den sozialen Netzwerken zu teilen. „Marler Steine“ ist die Facebook-Gruppe, in denen die Bilder und Fundorte aus Marl geteilt werden.

Ein beliebtes Hobby in Marl

Die vielen Beiträge zeigen: Nicht nur das Steinesuchen, sondern auch das Bemalen ist für einige Menschen mittlerweile zum Hobby geworden. So auch für Alexandra Henning. Die 39-Jährige hatte die Idee, Steine zu verzieren, von anderen Städten aufgegriffen. „Ich fand das toll und hatte gemerkt, dass es so etwas noch nicht in Marl gibt.“ Deshalb gründete Alexandra Henning am 2. Juni 2019 die Facebook-Gruppe „Marler Steine“. Bis heute ist die Mitgliederzahl weit gestiegen. Aktuell hat die Gruppe mehr als 1250 Mitglieder.

„Sei glücklich“ ist eine der Botschaften, die Alexandra Henning auf Steine gemalt hat. 

Das Feedback ist positiv. „Die Menschen sind total begeistert und freuen sich, wenn sie einen Stein finden oder sie bemerken, dass ihr Stein gefunden wurde“, erzählt die Gründerin der Gruppe. Auch wenn Alexandra Henning seit einem dreiviertel Jahr Steine bemalt und auslegt, hat sie selber erst einen Stein gefunden. Blau angemalt, zeigt er einen Regenbogen. „Ich habe ihn vor acht Wochen am Citysee gefunden. Noch liegt er bei mir, doch wenn ich einen schönen Ort finde, wird er wieder ausgelegt“ – damit sich noch mehr Menschen an dem Stein erfreuen können. Das ist auch ein Grundgedanke der Aktion.

Das Steinehorten wird nicht gern gesehen 

„Mit wenig Mitteln anderen eine Freude machen“ und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Mitglieder der Gruppe akzeptieren es, wenn mal ein Stein behalten wird. „Nur das Horten von Steinen wird nicht gern gesehen. Ideal wäre es natürlich für jeden Stein, den man behält, einen neuen auszulegen.“ Was Alexandra Henning an der Aktion gefällt: „Es kann jeder mitmachen, egal welchen Alters – und man muss kein Picasso sein.“ 

So können die Steine bemalt, beschrieben oder mit Servietten verziert werden. Der Kreativität werden bei dem Steinebemalen keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass keine Kleinteile oder Plastik auf die Steine geklebt wird. „Da die Steine im Freien ausgelegt werden, sollten sie umweltfreundlich gestaltet sein, damit sich Tiere oder auch Kleinkinder, die die Steine finden, nicht daran verschlucken können.“

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