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Kinder sind im Straßenverkehr stark gefährdet.

Verkehrssicherheit

Wenn der Schulweg lebensgefährlich ist

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In den letzten drei Wochen meldete die Polizei sechs Unfälle mit verletzten Schülern. Experten raten zu besonderer Vorsicht.

Seit Ende November häufen sich in Marl die Polizeimeldungen über Verkehrsunfälle, bei denen Kinder und Jugendliche verletzt wurden. Sechs waren es insgesamt. Vier davon geschahen bei Dunkelheit zwischen 7 und 8 Uhr morgens, zwei passierten am Nachmittag. 

Teilweise wurden die Kinder schwer verletzt. Am 9. Dezember traf es einen Jungen (9), der beim Überqueren des Fußgängerüberwegs an der Bahnhofstraße an der Seite seiner Mutter von einem Auto erfasst wurde. Am 3. Dezember fuhr einLinienbus über das Bein eines kleinen Radlers (11), der zuvor gegen den Bus prallte und stürzte. Der Junge wurde schwer verletzt in eine Kinderklinik gebracht. 

Dazu kamen weitere Unfälle bei denen Schüler im Alter von zehn, 14 und 15 Jahren von einem Auto, einem Motorroller und einem Minivan angefahren wurden. Bei diesen Fällen kommt erschwerend hinzu, dass sich die Fahrer vom Unfallort entfernten, ohne sich um die verletzten Kinder zu kümmern.

Unfallhäufung in Marl 

Hängt die Unfallhäufung mit der Jahreszeit zusammen? Auf unsere Nachfrage kann Polizeisprecherin Ramona Hörst dazu keine aktuellen Zahlen nennen. Sie weist aber darauf hin, dass Kinder bei Dunkelheit und starkem Verkehr verstärkt aufpassen sollten. „Helle und reflektierende Kleidung ist dringend zu empfehlen“, sagt Ramona Hörst. „Es kann auch nie schaden, wenn das Thema mehrfach zu Hause besprochen wird. Dabei können auch Unfallmeldungen aus Zeitungen als abschreckende Beispiele helfen, um den Kindern die Gefahren im Verkehr zu verdeutlichen“, sagt Ramona Hörst. 

Kindern, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, rät Paul Lipp vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Marl unbedingt, sich ausreichend mit Reflektoren und Beleuchtung auszustatten. „Davon kann man nie genug haben“, sagt der Tourenleiter. Ein Problem ist für Paul Lipp die Ungeduld, mit der viele Autofahrer heutzutage unterwegs sind: „Es wäre gut, wenn wir diese Eile wieder aus dem Verkehr nehmen könnten.“ 

Reflektoren reichen nicht 

Angesichts der Tatsache, dass sich auch komplett in Sicherheitskleidung gehüllte Schüler nicht darauf verlassen können, von Autofahrern beachtet zu werden, heißt es für Kinder im Straßenverkehr besonders vorsichtig zu sein. Gedanken um die Sicherheit ihrer kleinen Fahrgäste macht sich auch die Vestische. Pressesprecherin Ewelin Reclik verweist auf die Internetseite des Unternehmens. Unter dem Punkt „Service“ gibt es eine „Busschule“. Darunter finden Eltern und Schüler viele Infos und Links zu Sicherheitsvideos und weiteren Maßnahmen.

Tipps der Vestischen gibt es im Internet auf: www.vestische.de/busschule

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