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Das eingerichtete Wahlbüro für die Bundestagswahl 2017 im Rathaus der Stadt Marl.

20 Marler nach Hause geschickt

Panne mit Stimmzetteln zur Bundestagswahl

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MARL - Seit Montag ist das Wahlbüro geöffnet. Rund 20 Marler nutzten bereits die Chance, um ihr Kreuzchen für die Bundestagswahl zu machen. Doch am Vormittag mussten einige wieder gehen. Sie konnten ihre Stimme nicht abgeben, weil Unstimmigkeiten auf den Wahlzetteln aufgefallen waren.

Vier Stunden lang wurde das Briefwahlverfahren gestoppt. Die Unstimmigkeiten sind nach Einschätzung des Landeswahlleiters nicht wahlerheblich. Bei einigen Kandidaten wurden die zweiten Vornamen oder akademischen Titel vergessen. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Kreissprecher Jochem Manz. „Alle sind froh, dass wir keine neuen Stimmzettel drucken müssen.“ Ein Anrufer aus Marl kam gestern Vormittag nicht ins Wahlbüro durch, wurde hin- und herverbunden – wohl wegen der Aufregung um die Stimmzettel, vermutet Stadtsprecherin Riccarda Ast.

Jeder, der am Wahltag (24. September) sein Kreuzchen macht, sollte bis zum 3. September seinen Wahlschein erhalten.

Die Bürger haben die Wahl zwischen sechs Kandidaten für Marl und 23 Parteien für den Bundestag – von der CDU bis zur V-Partei³ für Veränderung, Vegetarier und Veganer. Wer in nächster Zeit umzieht, bleibt im alten Bezirk wahlberechtigt.

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