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Nach dem Umbau des ehemaligen insel-Lesesaals kommt der Umzug: (v. l.): Bürgerbüro-Leiterin Katharina Niehaus, Kämmerer Michael Dinklage, Matthias Tatsch (Hauptamt), Bürgermeister Werner Arndt, Andreas Lück, Leiter des Amts für Bürgerdienste, und Standesbeamtin Romana Böse überzeugen sich davon, dass der Betrieb des städtischen Bürgerbüros planmäßig beginnen kann.

Marler Stern erhält Zuwachs

Rathaus zieht ins Einkaufszentrum

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MARL - Standesamt, Bürger- und Fundbüro öffnen am Montag im renovierten insel-Lesesaal ihre Pforten.

Im ehemaligen Lesesaal der insel laufen die Vorbereitungen für den Einzug von Standesamt sowie Bürger- und Fundbüro voll nach Plan. Hier sollen die Marler ab Montag, 25. Februar, erstmals Behördengänge erledigen können. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Am Donnerstag und Freitag dieser Woche beginnen die Mitarbeiter im Rathaus mit dem Packen ihrer Umzugskartons. Standesamt, Bürger- und Fundbüro sind während dieser zwei Tage nicht zu erreichen. Termine wurden für die Zeit vorsorglich nicht vergeben. Der Umzug findet statt, weil das denkmalgeschützte Marler Rathaus für die bevorstehende Sanierung nach und nach leergezogen wird.

Nach dem Umzug in die renovierten Räume im Marler Stern findet am Sonntag noch ein letzter Check der EDV-Anlage statt. Am Montag werden ab 8 Uhr dann die ersten Bürgeranliegen bearbeitet. Dazu zählen beispielsweise Anträge auf neue Personalausweise und Reisepässe. Dokumente wie diese können zukünftig an einem zentralen Schalter abgeholt werden. Wer an welchem Schalter an der Reihe ist, verraten Bildschirme und Anzeigetafeln im Eingangsbereich und über den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter.

Aus sechs Arbeitsplätzen werden zehn

Das neue

Standesamt, Bürger- und Fundbüro befinden sich ab Montag, 25. Februar, im ehemaligen insel-Lesesaal im Marler Stern

Öffnungszeiten: Mo+Di 8-16 Uhr, Mi+Fr 8-12.30 Uhr, Do 8-18 Uhr

Termine sind nur nach Absprache möglich. Es gibt sie unter 99-2301, 99-2381 und 99-2386 oder auf www.marl.de

Aus den bisher sechs Arbeitsplätzen des Bürgerbüros im Rathaus werden im insel-Saal zehn. Dazu kommen vier separate Büros für das Standesamt und ein besonders gesicherter Raum für wichtige Dokumente wie Urkunden. „Die Durchführung eines solchen Umzugs ist in der anhaltenden Hochphase der Bauwirtschaft nicht ganz einfach“, sagt Bürgermeister Werner Arndt. Er bestätigt aber, dass alle Arbeiten planmäßig verlaufen. „Ein Vorteil ist auch, dass der Zugang jetzt barrierefrei ist. Das war im Rathaus nicht überall möglich“, ergänzt Werner Arndt. Marler Bürger können sich übrigens auf einen längeren Verbleib der Behörden im Einkaufszentrum einstellen. „Wir schätzen den Zeitraum auf fünf Jahre, richten uns aber auf unbestimmte Zeit ein“, sagt der Bürgermeister. Sollte sich der neue Standort bewähren und auch von den Bürgern gut angenommen werden, wäre ein dauerhafter Verbleib sogar eine denkbare Option.

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