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Der Feuerwehreinsatz an der Max-Planck-Straße am Donnerstagmorgen.

Max-Planck-Straße

Baby bei Wohnungsbrand in Marl verletzt

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MARL - Die Feuerwehr ist am Morgen zu einem Wohnungsbrand auf der Max-Planck-Straße in Marl ausgerückt. Nach ersten Erkenntnissen wurden fünf Menschen verletzt, darunter ein elf Monate altes Baby. Vier Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus sind unbewohnbar.

Bei einem Wohnungsbrand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses auf der Max-Planck-Straße sind nach ersten Erkenntnissen fünf Menschen verletzt worden. Ein elf Monate altes Mädchen wurde mit schweren Brandverletzungen im Gesicht mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Die Eltern des Kindes wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus in Marl gebracht. Sie hatten sich und ihr Baby zuvor vor den Flammen in Sicherheit gebracht und warteten vor dem Haus auf den Einsatzleiter.

Zwei weitere Bewohner aus der Nachbarwohnung im zweiten Obergeschoss, eine Mutter und ihren zehnjährigen Sohn, rettete die Feuerwehr mit einer Leiter vom Balkon, weil das Treppenhaus stark verraucht war. Auch bei dem Jungen und einem Nachbarn bestand Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Sie kamen vorsorglich ins Krankenhaus, konnten nach ambulanter Behandlung aber wieder entlassen werden.

Vier Wohnungen unbewohnbar

Kurz nach 7 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Der Brand war nach etwa zwei Stunden gelöscht. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Die Brandwohnung und weitere drei von insgesamt sechs Wohnungen sind aufgrund Löschwassers und starken Rauchs unbewohnbar.

In der Wohnung im zweiten Obergeschoss drohten sich die Holzbalken der Decke abzusenken. "Die Holzbalken haben durch die Löscharbeiten zuviel Wasser abbekommen", erklärt der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort. Das Technische Hilfswerk wurde um Unterstützung gebeten. Die Helfer stützten die Decke ab, damit die Feuerwehr sicher arbeiten und nach weiteren Glutnestern suchen konnte. Voraussichtlich gegen 12 Uhr soll der Einsatz beendet sein. Vor Ort waren mehr als 40 Einsatzkräfte, darunter die Löschzüge der Hauptwache, aus Polsum und Alt-Marl, außerdem fünf Rettungs- und zwei Notarztfahrzeuge.

Brandursache unklar

Zur Brandursache könnten bislang keine Angaben gemacht werden, teilte die Polizei mit. Das Kriminalkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Stadt bietet den betroffenen Familien Notwohnungen an, falls sie nirgendwo anders unterkommen.

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