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Die Musikklasse 6c der Martin-Luther-King-Gesamtschule eröffnete die Revue.

Mensch - Abraham!

Marler Kinder gestalten bunte Revue der Religionen

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MARL - Sie brachten die Geschichte von Bootsflüchtlingen in eindrucksvollen Bildern auf die Bühne, entwarfen eine Installation als Symbol für Zusammengehörigkeit. In der Abrahamsrevue zeigten Marler Kinder und Jugendliche ihre Ideen zu einem friedlichen Zusammenleben der Religionen.

Die Kielhorn-Schülerinnen und Schüler hatten sich genauso wie zahlreiche Kinder und Jugendliche aus anderen Schulen und Vereinen am Programm der Revue beteiligt: "Mensch – Abraham – Heute" lautet das Motto der Veranstaltung, in der die jungen Leute die Ergebnisse ihrer Projektarbeit im Rahmen des Abrahamsfestes vorstellen.

Die Klasse 2 a der August- Döhr-Schule präsentierte im Foyer des Theaters eine Ausstellung. Zusammen mit ihrer Lehrerin Anke Böhler-Brock hatten die Kinder ein kleines Kunstwerk geschaffen: Bunte Würfel, die sich bewegen ließen, waren auf Stangen ausgespießt. „Wir sind eine Klasse“, nannten sie ihre Installation, mit der sie verdeutlichen wollten, dass sie trotz unterschiedlicher Religionen und Herkunft alle zusammengehören.

„Alle Veranstaltungen des Abrahamsfestes sollen dazu beitragen, mehr Verständnis für andersgläubige Menschen und Religionen zu bekommen. Sie sollen zu Frieden und Toleranz beitragen“, sagte Katharina Nowitzka von der jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, die gemeinsam mit Muhammat Catmak aus der Fatih-Moschee und Günther Tewes, Pastoralreferent der Gemeinde St. Josef, die Abrahamsrevue im Theater moderierte.

Sechs Schulen, das Intercent, der Verein Friedensweg und eine Gruppe des Jugendmigrationsdienstes der AWO aus dem Ernst-Reuter-Haus gestalteten das Programm. Los ging es musikalisch mit der Musikklasse 6c der Martin-Luther-King-Gesamtschule mit ihrem Lehrer Axel Kungel. Die Willy-Brandt-Gesamtschule, die Käthe-Kollwitz-Schule und das Gymnasium im Loekamp rundeten das umfangreiche Programm ab.

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