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In Alt-Marl war die Feuerwehr am Montag, 3. Juni, im Großeinsatz.

Nach Großbrand in Alt-Marl

neuma richtet erste Wohnungen her

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MARL - Zwei Wochen nach dem Großbrand in einem Hochhaus an der Barkhausstraße haben die ersten Mieter Aussicht, in ihre Wohnungen zurückzukehren.

Wie neuma-Geschäftsführer Christoph Thier unserer Redaktion mitteilte, wird der Keller, in dem der Brand entstand, zurzeit ausgeräumt. Die Elektroarbeiten haben dort heute begonnen. Nach dem Brand waren alle Mieter ohne Strom, einige sogar ohne Wasser.

Vor allem Wohnungen in der Mitte des Gebäudes seien stark beschädigt, berichtet Christoph Thier: „Wir werden jetzt versuchen, alle Wohnungen wieder herzurichten und fangen mit denen an, die am geringsten beschädigt wurden. Das geht am schnellsten.“ Priorität haben Stromversorgung, Aufzug, Fernsehen, Telefon und Internet. Möglicherweise können schon ab Donnerstag die ersten Mieter wieder einziehen.

Brandursache weiter unklar

Das Ausmaß des Schadens kann die neuma immer noch nicht nennen. Bisher haben Experten der Gebäudeversicherung nicht alle 54 Wohnungen gesehen. Die am schlimmsten beschädigten Wohnungen müssen wohl entkernt werden.

Wie berichtet, hat die neuma die Bewohner in Hotels oder Wohnungen untergebracht. Sie ist zurzeit mit 90 Mietern in Kontakt, sagt ihr Geschäftsführer.

Die Brandursache steht noch immer nicht fest. Die neuma geht von einem technischen Defekt aus. Hinweise auf Brandstiftung hat die Polizei nicht.

Am letzten Donnerstag verloren auch Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Max-Planck-Straße durch einen Brand vorübergehend ihre Wohnung. Ein Baby wurde von den Flammen schwer verletzt. Hier sind nach Informationen der Stadtverwaltung fast alle Wohnungen wieder bewohnbar. Eine Familie, der die Stadt eine Notunterkunft angeboten hatte, könne wieder in die Max-Planck-Straße ziehen.

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