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Haben alles im Griff und freuen sich auf das Wochenende: Julian Weiß, Heinz-Joachim Lambernd, Otto Kleverbeck, Alois Stratmann und Uwe Schirrmeister (v.l.).

Oktoberfest in Hüls

Zwei Tage Wiesn-Flair

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MARL - Am Freitag heißt es "O’zapft is!" in Marl-Hüls. Bis Samstagnacht herrscht dann auf der Festwiese Kleverbeck die Riesengaudi. Der Freitag ist ausverkauft - für den Samstag gibt es noch ein paar Restkarten.

„Wir bieten mit Leberkäse, Ochsenbraten und Steaks eine Mischung aus bayerischen und westfälischen Spezialitäten“, sagt Festwirt Uwe Schirrmeister. Circa 2,5 Tonnen Fleisch und 9 000 Liter Bier stehen parat, um die bis zu 6 000 Gäste an beiden Tagen gustatorisch zu verwöhnen. Die Organisatoren beweisen „ein Herz für Anfänger“ und bieten auch eine halbe Maß an. Egal ob ganze oder halbe Maß: Die Oktoberfestwirte freuen sich auf die Besucher: „Die Leute leben das Oktoberfest. Sie verstehen den Geist der Veranstaltung“, sagt Schirrmeister lobend. Die Macher wissen, wie sie ihre Besucher begeistern können. Schließlich ist es die achte Auflage.

Mit den „Rockaholix Buam“ und „Die Pucher“ spielen zwei original Münchener Oktoberfest-Bands Samstag auf. Freitagabend bringt die Band „Freibier“ das Zelt zum Wackeln. Die Oktoberfest-Bands nach Marl zu locken, war laut Festwirt Heinz-Joachim Lambernd leicht: „Wir sind nach München gefahren und haben mit ihnen gesprochen. ,Die Pucher‘ waren auch schon hier.“ Sollte das Zelt am Samstag um 22 Uhr noch stehen, hat der Auftritt von Mickie Krause das Zeug, dem Feierdom den Rest zu geben.

Damit trotz bester Stimmung alles stehen bleibt, laufen seit fast einer Woche die Aufbauarbeiten im und um das Festzelt. Bis Freitagabend um 17 Uhr müssen die Helfer noch Tische und Stühle aufbauen. Auch Elektrik und Beschallung installieren sie derzeit. Zwischen acht und zehn Stunden pro Tag malochen die Helfer, damit bis zum Start alles fertig ist. „Die Decken erstrahlen in Gelb, Rot und Grün. Die Farben sind an das Hippodrom auf dem Oktoberfest in München angelehnt. Das gibt es mittlerweile nicht mehr“, sagt Lambernd.

Bis 1.30 Uhr am Morgen haben die Oktoberfestwirte eine Genehmigung, um Musik zu machen. „Aber wir hören um 1 Uhr auf. Dann können die Leute entspannt nach Hause gehen“, sagt Schirrmeister. Wie in den vergangenen Jahren spenden die Oktoberfestwirte die Einnahmen für karitative Zwecke.

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