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Mit warmer Kleidung und leckerem, heißen Glühwein ließen sich beim 31. Weihnachtsmarkt in Polsum die kühlen Temperaturen gut aushalten. Christian Kiel, Sandra Dörnemann, Ümit Kiel und Andre Laufer (v. li.) lassen es sich es sich schmecken.

31. Polsumer Weihnachtsmarkt

Glühwein steht ganz oben auf der Wunschliste

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MARL - Das Wetter spielte den Glühwein-Verkäufern beim Polsumer Weihnachtsmarkt in die Karten. Der Schnee rieselte bei nasskalten Temperaturen am Vormittag leise vom Himmel herab, sodass viele der zigtausend Besucher vor dem eigentlichen Bummel zum Aufwärmen einen Glühwein-Stand ansteuerten. Der erste auf dem Weg ins bunte Treiben wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Polsum betrieben. Schon um zwölf Uhr – der Markt öffnete offiziell um 11 Uhr seine Pforten – waren dort rund 60 Liter des heißen Getränks über den Tresen gegangen.

Ein paar Meter weiter am Stand des Heimatvereins hatten die Helfer ebenfalls alle Hände voll zu tun. Glühwein stand auch hier auf der Wunschliste der Gäste weit oben. Auch Ingrid Neumann trank genüsslich den leckeren – und vor allem warmen – Inhalt ihrer Tasse aus. Der Besuch des Polsumer Weihnachtsmarkts ist für sie ein Muss. Eine lange Anreise musste sie dafür nicht in Kauf nehmen. Sie wohnt in direkter Nachbarschaft zur „Weihnachtsmarkt-Meile“. Dicht umlagert waren – angesichts des Wetters wohl auch kein Wunder – die Stände, die warme Schals und Mützen im Angebot hatten. Warme Socken sicherte sich Markus Bier, der mit seiner Frau Yvonne, Sohn Markus (4) und Tochter Ina (drei Monate) den Weihnachtsmarkt besuchte. Begleitet wurde die Familie noch von einer Freundin. Die Biers sind Stammgäste beim Weihnachtsmarkt genau wie Gerlinde und Horst Zeisberger sowie Helga Heinmöller. Auch sie kamen zum Markt, um ein wenig mit Bekannten zu klönen. Die trafen sie zuhauf. Schließlich kommen die Zeisberger aus Polsum. Mit den großen Bühnenstars, die die Veranstalter engagiert hatten, wollte Justus Buchholz (11) gar nicht mithalten. Doch der Junge spielte den Besuchern Lieder auf seiner Gitarre vor. Er nimmt seit fünf Jahren Gitarrenunterricht, zeigte hier, was er gelernt hat. Das Publikum zollte Beifall. Viele dankten dem Jungen mit einer kleinen Spende – Taschengeldaufbesserung auf musikalische Art. Richtig voll wurde es am Nachmittag. Dann nahm auch das musikalische Geschehen auf der Bühne voll Fahrt auf.

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