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Im Chemiepark will sich nun auch SARP Industries ansiedeln.

Wo der Abfall hingeht

SARP Industries will im Chemiepark Marl Sondermüll verbrennen

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Der europäische Konzern SARP Industries will sich im Chemiepark Marl ansiedeln und dort Sondermüll verbrennen. Der Genehmigungsprozess beginnt Mitte 2020.

SARP Industries will im Chemiepark die Rückstandsverbrennungsanlage übernehmen, modernisieren und ausbauen. Sonderabfälle aus der chemischen Industrie in NRW sollen in der Anlage verbrannt werden, ebenso Stoffe, die in Kläranlagen nicht abgebaut werden. Rund 90 Arbeitsplätze sollen dadurch in Marl entstehen, davon 20 im Kontrolllabor. Das kündigte Raphaël Wietzke, Geschäftsführer von SARP Deutschland, beim Bürgerdialog im Chemiepark an.

Die Anlage soll eine Feuerungswärmeleistung von bis zu 70 Megawatt haben. Eine Kapazität von etwa 150.000 Tonnen im Jahr seien eine realistische Schätzung, so Raphaël Wietzke. 20 bis 30 Lkw täglich sollen den Chemiepark zusätzlich anfahren. Ein Tanklager für die Zwischenlagerung des Sondermülls soll ebenfalls auf dem Gelände des Chemieparks errichtet werden. 

Hochgradige Überwachung in Marl

Der Verbrennungsprozess werde hochgradig online überwacht, versicherte Standortleiter Dr. Jörg Harren. Schlacken und Staub sollen als Abfallprodukte auf eine DK III-Deponie (= für gefährliche Abfälle) gebracht werden. 

Bei den Sonderabfällen handele es sich um solche, die auch bisher im Chemiepark verbrannt wurden – teilweise im Kohlekraftwerk, das jetzt durch Dampfkraftwerke ersetzt wird, ergänzte Jörg Harren. Die Richtlinien seien aber schärfer.

SARP schloss Gestank aus. "Das wird nicht riechen", sagte Raphaël Wietzke zu Anwohner, die unter extremen Gerüchen der Alba-Anlage litten.

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