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An der Rappaportstraße wird ein Regenrückhaltebecken gebaut.

Schutz vor Hochwasser

Betriebshof baut Rückhaltebecken

MARL - Zwei Maßnahmen zwischen Rappaport- und Max-Planck-Straße sollen Überflutungen verhindern.

Der Zentrale Betriebshof der Stadt (ZBH) arbeitet zwischen der Rappaport- und Max-Planck-Straße aktuell an zwei Projekten. An der Rappaportstraße wirft die Entstehung eines neuen Regenrückhaltebeckens erste Schatten voraus. „Bisher haben wir dazu allerdings nur Vorarbeiten durchgeführt“, erklärt ZBH-Leiter Michael Lauche. „Dazu mussten im Vorfeld einige Bäume gefällt werden. Die eigentlichen Arbeiten beginnen dann voraussichtlich erst Ende dieses Sommers bzw. Anfang Herbst,“ so der ZBH-Chef.

Deutlich weiter vorangeschritten sind die Arbeiten hinter der Turnhalle an der August-Döhr-Schule. Dort entsteht ein Hochwasserrückhaltebecken. „In diesem Bereich verläuft der Dümmerbach, in den viel Oberflächenwasser – sprich: Regen – eingeleitet wird,“ erklärt Lauche. „Bei Starkregen kam es in den letzten Jahren dazu, dass der Bach über die Ufer lief und die Gärten hinter den Wohnhäusern an der Gaußstraße überflutete.“ Durch das neue Hochwasserrückhaltebecken soll damit zukünftig Schluss sein. „Die Arbeiten dürften in knapp drei Monaten abgeschlossen werden,“ kündigt Michael Lauche an.

Absprache mit Naturschutzbehörden

Der ZBH-Leiter weist darauf hin, dass die Errichtung des Beckens in Absprache mit allen zuständigen Naturschutzbehörden erfolgt. „Wir wollen dort eine ökologische Aufwertung durchführen und werden dazu viele Gewächse anpflanzen. Das sind unter anderem Pflanzen, die viel Wasser verbrauchen und so zusätzlich für Entwässerung sorgen“, sagt Lauche. Die Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken pausieren derzeit übrigens. Weil das Gelände im Zweiten Weltkrieg Bombenabwurfgebiet war, unterzieht es der Kampfmittelräumdienst in dieser Woche einem Sicherheits-Check. Danach geht es weiter.

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