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Das neue Bürgerbüro entsteht im Lesesaal. Christian Stojek (Amt für Gebäudewirtschaft), Andreas Lück, Leiter des Amts für Bürgerdienste, und die Leiterin des Bürgerbüros, Katharina Niehaus (v. l.), checken die Pläne.

Sichtschutz und getrennte Kabinen

Bürgerbüro und Standesamt ziehen in den Stern

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MARL - Zum Bürgerbüro und Standesamt gehen die Bürger künftig in den Marler Stern. Der Umzug findet in zwei Wochen statt, wir haben uns jetzt schon in der neuen Servicestelle umgesehen.

Am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Februar, wird das Bürgerbüro schließen. Dann werden Computer und Akten in Kartons gepackt. Ab Montag, 25. Februar, können die Marler das Bürgerbüro und Standesamt im ehemaligen insel-Lesesaal aufsuchen.

Zurzeit hängen dort die Netzwerkkabel von den Decken. Bei erdiger Rockmusik aus dem Baustellenradio verlegen Elektriker die Leitungen – im Serverraum auch ein dickes, 85 Meter langes Kabel, aus dem 200 feine bunte Leitungen sprießen. „Was für eine Fummelarbeit! Da ist man eine Stunde dran“, sagt Christian Stojek vom Amt für Gebäudewirtschaft.

Die Bürger werden auf Sitzen gegenüber der Verbraucherzentrale Platz nehmen. Auf einem Monitor sehen sie, wann ihre Wartenummer angezeigt wird. An der Infothek am Eingang können sie ihre Fragen loswerden oder direkt zum Sachbearbeiter ins Großraumbüro gehen.

Sichtschutz und getrennte Kabinen

Die Beschäftigten sitzen dort in abgetrennten Kabinen mit Sichtschutz. Auch die Fenster zur Bibliothek sollen mit Folien abgeklebt werden – „damit die Bürger und unsere Mitarbeiter nicht das Gefühl haben, auf dem Präsentierteller zu sitzen“, sagt Andreas Lück, Leiter des Amtes für Bürgerdienste.

Noch sieht das Großraumbüro im Lesesaal grau aus. Grünpflanzen und eine Kinderspielecke sollen für Farbe sorgen. Rollstuhlfahrer werden das Büro barrierefrei erreichen können. Ein Mitarbeiter fährt selbst im Rollstuhl zum Dienst.Bisher laufe der Umzug nach Plan, ergänzt Stojek mit gedämpftem Optimismus: „Im Betrieb wird sich dann zeigen, wo es hakt. Eine EDV, die ohne Probleme funktioniert, gibt es nicht.“

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