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Die Straße sah aus wie ein Trümmerfeld. Bei dem Unfall wurde der Motorblock aus dem Wagen geschleudert. Foto: Justin Brosch

Staatsanwaltschaft äußert sich

Keine weiteren Ermittlungen zum tödlichen Unfall in Hüls

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MARL - Nach dem tragischen Unfall, bei dem am frühen Ostersonntagmorgen drei junge Marler auf der Victoriastraße ums Leben kamen, hat es keine Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegeben. "Gegen Tote ermitteln wir nicht", so eine Sprecherin.

Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Essen auf Nachfrage unserer Zeitung jetzt mit. „Bei dem Unfall hat es sich um einen sogenannten Alleinunfall gehandelt, bei dem die Beteiligten ums Leben gekommen sind. Weitere Untersuchungen haben sich damit erübrigt. Gegen Tote ermitteln wir nicht.“

Immer wieder wurde vor allem in sozialen Netzwerken die Frage gestellt, ob der Fahrer vielleicht alkoholisiert gewesen sei oder unter Drogen gestanden habe. Polizeisprecher Michael Franz hatte mit der Feststellung für Verwirrung gesorgt: „Wir haben zwar keine Blutprobe genommen, aber es gab darauf auch keine Hinweise.“

Ob der junge Fahrer alkoholisiert war oder unter Drogen stand, lässt sich nicht mehr ermitteln. Als Unfallursache hatte die Polizei wie berichtet überhöhte Geschwindigkeit festgestellt.

Viele Nachfragen der Leser

Gleich mehrere Leser hatten sich in den vergangenen Tagen bei uns gemeldet und hinterfragen, warum nicht das Blut des Fahrers untersucht wurde, der mit seinen beiden Beifahrern Ostersonntag auf der Victoriastraße tödlich verunglückt ist. Am Montag hatte Polizeipressesprecher Michael Franz auf Nachfrage erklärt, dass der 21-Jährige weder unter Alkohol noch unter Drogeneinfluss gestanden hätte.

In Zuschriften, die uns per E-Mail erreicht haben, aber auch in Internetkommentaren wurde immer wieder gefragt, warum das Blut denn nicht untersucht worden sei. Nur eine Blutprobe könne sicher anzeigen, ob jemand Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert habe.

Die Vorgeschichte:

Mehr als zwei Wochen ist es her, dass drei junge Marler bei einem tragischen Unfall auf der Victoriastraße am frühen Ostersonntagmorgen ums Leben kamen. Die Anteilnahme in den sozialen Netzwerken ist nach wie vor groß. Immer wieder wird aber auch die Frage gestellt, ob der Fahrer vielleicht alkoholisiert war oder unter Drogen stand.

„Nein, das war nicht der Fall“, hatte Polizeisprecher Michael Franz auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt, „wir haben zwar keine Blutprobe genommen, aber es gab darauf auch keine Hinweise.“ Die Polizei gehe nach aktuellem Stand der Ermittlungen weiter davon aus, dass der Opel Astra aufgrund hoher Geschwindigkeit in einer leichten Kurve in Höhe der Droste-Hülshoff-Straße von der Straße abgekommen und gegen eine Laterne geprallt war.

Der Fahrer (21) verstarb sofort. Die eingeklemmten Beifahrer (19 und 21) starben kurz darauf während der Rettungsmaßnahmen. Auf einen technischen Defekt am Wagen deute nichts hin. Kurz vor der Unfallstelle soll der Opel noch ein anderes Auto überholt haben. Laut Zeugenaussage mit „erheblicher Geschwindigkeit“. Die polizeilichen Ermittlungen seien aktuell zwar noch nicht abgeschlossen, aber neue Erkenntnisse seien laut Pressesprecher Michael Franz kaum mehr zu erwarten.

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