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Auch von außen ist es zu erkennen: Die Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule ist zur Großbaustelle geworden. Das Gebäude wird aufwändig saniert.

Stadt erneuert Sporthalle

Großbaustelle für die Grundsanierung

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MARL - An der Willy-Brandt-Gesamtschule sind derzeit viele Handwerker aktiv. Die Arbeiten sollen Im September abgeschlossen sein.

Sport wird in der Dreifach-Turnhalle der Willy-Brandt-Gesamtschule seit Ostern 2017 nicht mehr betrieben. Schweiß fließt dort dennoch in Strömen. Die Arbeiten zur Grundsanierung der Halle laufen mittlerweile auf Hochtouren. Die Fertigstellung wird für September angepeilt. Eigentlich hätte der Schul- und Vereinssport bereits seit Ende 2018 wieder dort stattfinden sollen. Doch vom Start weg gab es Probleme. Der Beginn der Arbeiten verzögerte sich immens. Erst fiel die federführende Verwaltungsmitarbeiterin aus, dann gab es Probleme bei der Ausschreibung der einzelnen Gewerke. Auch die Zuwendungsbescheide – die Maßnahme wird zu 90 Prozent gefördert – trafen spät ein. Erst viele Monate später als geplant wurde die Sporthalle zur Großbaustelle. Neben der technischen Ausstattung wie zum Beispiel der Lüftungsanlage sollen auch Dächer, Tribüne, Hallenboden und Ausstattungsgegenstände erneuert werden. „Mittlerweile läuft alles auf Hochtouren“, so Stadtsprecherin Riccarda Ast auf Nachfrage unserer Zeitung.

Komplett eingerüstet

Das Gebäude ist komplett eingerüstet. Die notwendigen Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen genau wie die Demontage der vorhandenen Metallfassade. Auch die neue Dachabdichtung am Hauptdach ist fast fertig. Begonnen wurde ebenfalls bereits mit der Rohinstallation der neuen Elektro-, Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie den Trockenbau- und Akustikarbeiten. Dass die Hallensanierung Fortschritte macht, freut auch Schulleiter Theo Sylla: „Es ist schön zu sehen, dass es hier vorangeht. Wir freuen uns schon auf den Tag, wenn alles fertig ist und wir die Halle wieder nutzen können.“

Denn seit Frühjahr 2017 findet der Sportunterricht der Schüler auswärts statt – für die Oberstufe beispielsweise in der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Lenkerbeck. Busse bringen die Schüler hin und wieder zurück. „Das ist schon ein immenser Aufwand und keine ideale Situation“, so Sylla. Aber die Organisation des Pendelverkehrs funktioniere weitestgehend gut. Riccarda Ast: „Die Baukosten betragen nach jetzigem Stand ca. 3,85 Millionen Euro.“ Bezuschusst würden 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben: 3,56Mio. Euro. Die Fördersumme beträgt ca. 3,2 Mio. Euro. Der Eigenanteil der Stadt Marl beträgt demnach ca. 650.000 Euro. Die Summe ist im Haushalt der Stadt Marl eingeplant.

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