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An der Kampstraße wird zwischen Dümmerweg und Rappaportstraße die Kanalisation erneuert. In den nächsten Wochen sollen die Arbeiten beginnen.

Straßenbau in Marl

Die nächste Baustelle wird bald eröffnet

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MARL - Autofahrer müssen sich in den kommenden Jahren auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

In Drewer wird bereits in Kürze die nächste Marler Straßenbaustelle eröffnet. Die Kanalsanierung an der Kampstraße auf dem Abschnitt Dümmerweg bis Rappaportstraße soll in den nächsten Wochen beginnen. Sie dauert über ein Jahr. Am Ende der Bauzeit, nach Angaben der Stadt bis etwa Juli 2020, wird die Kampstraße auf diesem Abschnitt voll gesperrt.

Im September dieses Jahres beginnt der Umbau der Römerstraße in Hüls zwischen der Carl-Duisberg-Straße (Abzweig „Am dicken Stein“) und der Kreuzung Bergstraße/Victoriastraße – bevor die große Umgestaltung des Bereichs zwischen Victoriastraße und Ahornweg zum Römerquartier anläuft. Dass der Straßenbau vor dem Abriss und Wiederaufbau des Quartiers startet, liegt an den Geldgebern. Die Römerstraße wird mit dem Geld erneuert, dass der Bund zur Förderung kommunaler Verkehrsprojekte ausgibt.

Nach dem Förderbescheid müssen Projekte innerhalb einer Frist von drei Jahren fertiggestellt und abgerechnet sein. „Die Straße ist in einem desolaten Zustand und muss dringend saniert werden“, betont der städtische Verkehrsplaner Ingo Nölker außerdem. Auch bei unserer Leserumfrage zu den schlechtesten Straßen in Marl wurde die Römerstraße immer wieder genannt. Sie zählt zu den Hauptverkehrsadern in der Stadt und wird täglich von durchschnittlich 12.000 Fahrzeugen genutzt. Damit hat sie eine ähnliche Belastung wie die Brassertstraße, wo die Sanierung derzeit im Gang ist.

Eineinhalb Jahre Bauzeit an der Römerstraße

Der Umbau der Römerstraße wird nach Planungsstand eineinhalb Jahre dauern. Unter anderem wird ein neuer Kreisverkehr entstehen. Vollsperrungen während der Bauzeit sind nicht vorgesehen. „Beeinträchtigungen des Verkehrs werden sich aber nicht vermeiden lassen“, kündigt Ingo Nölker an. Die Römerstraße/Carl-Duisberg-Straße ist Zubringer für die Anschlussstelle Hamm der A52. Dass derzeit und in den kommenden Jahren an vielen Stellen Fahrbahnen erneuert, Kanäle saniert und Radwege gebaut werden, ist auch für städtische Planer, Zentralen Betriebshof und ausführende Firmen eine Herausforderung. „Aber jetzt können wir nach Jahren des Stillstandes etwas für die Infrastruktur der Stadt tun“, lobt Ingo Nölker.

Eine Großbaustelle kündigt sich auch mit der Erschließung des Industrie- und Gewerbeparks gate.ruhr auf dem Gelände von AV 3/7 an. „Die Vorplanungen für den Umbau der Carl-Duisberg-Straße liegen in der Schublade. Wir warten auf den Förderbescheid für die Erschließung von gate.ruhr.“ Wenn grünes Licht vom Land kommt, werden externe Ingenieurbüros mit der Ausführungsplanung beauftragt. Mit Baubeginn wird im nächsten Frühjahr gerechnet.

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