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Vorbereitung auf den Ostergarten

Termine frei

Ostergarten wird aufgebaut

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MARL - Im Kolumbarium St. Konrad können Besucher ab Montag in Führungen mehr über die sieben Sakramente erfahren.

ittwoch und Donnerstag sind so gut wie ausgebucht. „Aber an allen anderen Tagen haben wir noch Termine frei“, wirbt Barbara Kilian vom Organisationsteam des Ostergartens, der vom 8. bis 13. April im Kolumbarium und angrenzenden Konrader Pfarrhaus in der Tannenstraße geöffnet ist. Ab heute bauen sieben Gruppen aus St. Franziskus abwechselnd ihre Räume auf. Denn das hat Tradition. Beim Ostergarten kümmert sich immer eine Gruppe der Gemeinde um ein spezielles Unterthema. Das Oberthema lautet in diesem Jahr „Sakramente – Geschenk Gottes an uns“. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente, durch die Gott den Menschen an allen wichtigen Wende- und Entscheidungspunkten seines Lebens begleitet. Die sieben Sakramente sind: Taufe, Eucharistie, Buße, Firmung, Ehe, Priesterweihe und Krankensalbung.

Jede der sieben Gruppen hat sich in den vergangenen Wochen also mit einem Sakrament auseinandergesetzt. Um die Taufe kümmert sich die Frauengemeinschaft kfd Lenkerbeck. Weil sie sich bei der Erstkommunion ihrer Kinder von rund zehn Jahren kennengelernt haben, haben sich die Mitglieder eines Sickingmühler Familienkreises um die Eucharistie gekümmert. „Den Familien war es wichtig, dass ihre Kinder christlich groß werden. So haben sie sich als Gemeinschaft gefunden“, erzählt Barbara Kilian. Der Sickingmühler Familienkreis gestaltet den Ostergarten übrigens zum ersten Mal mit.

Um die Buße, das oft vergessene Sakrament, dreht sich das Engagement der Katecheten. Mit der Firmung setzt sich die Nachbarschaft vom Sandweg auseinander.

Das Thema Ehe geht die Jugend der Gemeinde an. „Das freut uns besonders. Bei den jungen Erwachsenen stehen erste Hochzeiten an, daher finden wir es toll, dass sie sich um dieses Thema kümmern“, erzählt Barbara Kilian. Der Priesterweihe nimmt sich die Kolpingfamilie Hüls an. „Die Mitglieder thematisieren, dass sich Adolph Kolping, der eigentlich Handwerker war, zum Priester hat weihen lassen“, kündigt Barbara Kilian an. Die Kolumbarium-Gruppe befasst sich mit dem Sakrament der Krankensalbung. Aber nicht nur diese Gruppen helfen, den Ostergarten zu organisieren. Zehn bis zwölf Frauen übernehmen die einstündigen Führungen. Weitere Ehrenamtliche versorgen die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen: In der Kaffeebude kann das Gesehene direkt besprochen werden. Das hat Tradition beim Ostergarten-Besuch.

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