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Der Regionalverband Ruhr lässt in der „Burg“ Sanierungsarbeiten durchführen. Unter anderem wird der Holzzaun entlang des Silvertbachs erneuert.

Trampelpfade nicht mehr zugänglich

Andere Wege für Burg-Besucher

MARL - Besucher des Naherholungsgebiets "Die Burg" wandeln künftig auf anderen Pfaden. Denn einige Besucher haben immer wieder die angelegten Wanderwege verlassen, sind mit Mountainbikes und Motorrädern durch den Wald gefahren. Das hat Konsequenzen.

Dieses Fehlverhalten hat im Naturschutzgebiet Spuren hinterlassen. „Als Folge der Störungen sind etwa die Bruterfolge von Eisvogel und Schwarzspecht stark gefährdet“, so Lina Marie Birwe, Pressesprecherin des Regionalverbands Ruhr (RVR). Deshalb will der RVR die Burg-Besucher nun so „lenken“, dass die dort lebenden Tierarten möglichst wenig gestört werden. Seit Mitte November hat der RVR damit begonnen, einige der wilden Trampelpfade entlang des Silvertbach zu sperren.

„Mit Baumstämmen, Kronen und Ästen werden die Trampelpfade zugelegt. Im Anschluss daran wird der vorhandene Zaun entlang des Silvertbaches erneuert“, erklärt Lina Marie Birwe. Auch sollen Spaziergänger mit Hunden vom Wasserlauf möglichst ferngehalten werden. „An einigen Stellen soll das Gewässer für Erholungssuchende zugänglich bleiben – zum Beispiel an der Brücke über den Silvertbach oder am Eingang vom Burgweg an der Gräwenkolkstraße“, bestätigt die Pressesprecherin. Entlang des Wanderwegs werden deshalb auch zwei Stege erneuert, die bereits stark verwittert sind. Die Arbeiten im Naturschutzgebiet werden voraussichtlich bis Anfang 2019 dauern.

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