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Hubtert Schulze-Kemper hatte am Donnerstag, 18. Oktober, zur Abrissparty in die alte Karstadt-Ladenfläche im Marler Stern geladen. Mit einem Minibagger riss er symbolisch eine Wand als Zeichen des kommenden Umbaus ein.

Umbau im Stern

Startschuss für die Zukunft

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MARL - Die untere Ladenpassage des früheren Karstadt-Gebäudes im Marler Stern wird für künftige Mieter vorbereitet.

Der Startschuss für den Umbau der rund 32.000 Quadratmeter des früheren Karstadt-Kaufhauses im Marler Stern ist gefallen. Investor Hubert Schulte-Kemper, Aufsichtsratsvorsitzender der Essener Fakt AG, hatte zu einer „Abrissparty“ geladen. Mit einem Bagger riss er symbolisch ein Loch in eine Wand, um den Neuanfang zu feiern. Ende September 2019 ziehen in der unteren Etage unter anderem Aldi und Edeka ein. Mit einem weiteren potenziellen Mieter laufen laut Schulte-Kemper gerade Verhandlungen. Den Namen gab er nicht preis, sagte lediglich. „Er fängt mit einem A an.“ Während sich unten die großen Anbieter die Fläche teilen, wird die obere Fläche von kleineren Geschäften genutzt. Laut Schulte-Kemper müssen die Umbauarbeiten bis April 2019 soweit fortgeschritten sein, dass die künftigen Mieter auf der unteren Etage mit dem Innenausbau beginnen können.

Bis zu dem Zeitpunkt sollen auch die Parkplätze vor dem Stern fertig und die Fassade saniert sein. Am 1. Juli kommenden Jahres übernimmt die Fakt AG zusätzlich zum Karstadt-Parkhaus auch das derzeit noch städtische insel-Parkhaus. „In deren Sanierung investieren wir sechs bis acht Millionen Euro“, sagt Schulte-Kemper. Sicher ist auch, dass das Parken in Zukunft Geld kosten wird. Hubert Schulte-Kemper kritisiert, dass in den vergangenen Jahren kein Geld in die Parkhäuser geflossen ist.

Strahlkraft bis ins Münsterland

Bezogen auf die nötigen millionenschweren Investitionen sagt der Investor: „Die Parkgebühren sind dazu da, um das zu zahlen, was andere verschludert haben.“ Schulte-Kemper rechnet damit, dass der Marler Stern künftig Strahlkraft bis ins südliche Münsterland haben wird und Besucher in die Stadtmitte lockt. „Die Zahlen werden sich verdoppeln und auch die Marler dazu bewegen, vermehrt vor Ort einzukaufen. Die Kaufkraftbindung liegt hier bei unter 5000 Euro. Sie soll auf 6000 Euro steigen“, sagt der Investor. Die Recklinghäuser würden rund 8000 Euro in den Geschäften lassen.

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