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Freuen sich über die modernisierten Bushaltestellen (v.li.): Marieke Averdung, Michael Lauche (beide ZBH), Bürgermeister Werner Arndt, Klaus Kahl (Seniorenbeirat), Ingo Nölker, Sandra Kettner (beide Stadt Marl), Martin Schmidt und Wilhelm Eckert (beide Vestische).

Umbaumaßnahme

Busfahren leichter gemacht

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MARL - Bis 2022 sollen die Haltestellen der Vestischen barrierefrei sein. Die Arbeiten in Hüls-Süd sind jetzt abgeschlossen.

„Ohne den öffentlichen Nahverkehr wären viele ältere Menschen in Marl aufgeschmissen“, sagt Klaus Kahl: „Viele säßen dann wahrscheinlich zu Hause fest.“ Der Vorsitzende des Seniorenbeirats freut sich deshalb umso mehr, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit der Vestischen die Modernisierung der teilweise sichtbar in die Jahre gekommenen Bushaltestellen in Angriff genommen hat. Ziel ist es, Fahrgästen zukünftig ein barrierefreies Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.

35 Haltepunkte sind bereits umgebaut

„Von den betroffenen 150 Haltepunkten sind bereits 35 umgebaut“, erklärt Michael Lauche, Leiter des Zentralen Betriebshofs (ZBH). Sechs weitere „neue“ Haltepunkte wurden jetzt in Hüls-Süd präsentiert. Erneuert wurden die Stationen Georg-Herwegh-Straße, Gustav-Mahler-Straße, Johannes-Brahms-Straße, Josefstraße, Max-Reger-Straße und Clara-Wieck-Straße. Übrigens: Durch die Verlegung der ehemaligen Haltestelle Josefstraße zur Clara-Wieck-Straße haben nun auch die Bewohner der Siedlung An den Loe-Auen sowie der 84 Wohnungen im Quartierspark Hüls-Süd einfacheren Zugang zum Nahverkehr. Die Neugestaltung macht es für Fahrgäste mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen leichter, die Busse zu besteigen. In komplizierteren Fällen kann der Busfahrer an der Hintertür zusätzlich eine Rampe ausklappen, um den Einstieg zu ermöglichen.

„Nachdem die Stadt für die nötigen Straßenbaumaßnahmen gesorgt hat, kümmert sich die Vestische um den Neubau der Haltestellen“, erläutert Martin Schmidt, Geschäftsführer der Vestischen, den Ablauf der Maßnahme. Auslöser für den Umbau der Haltestellen ist eine Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes, die am 1. Januar 2013 in Kraft trat. Sie schreibt vor, dass alle Haltestellen im öffentlichen Personennahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei sein müssen. Für die Beteiligten gibt es also noch viel zu tun.

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