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An der Kreuzung Goethe-/Bogenstraße kommt es immer wieder zu kritischen Situation. Dort wurde die Vorfahrtsregelung geändert. Autofahrer scheinen große Probleme zu haben, sich an die veränderten Bedingungen zu gewöhnen.

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Bisher nur Blechschäden auf der Bogenstraße

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MARL - Trotz eindeutiger Beschilderung kommt es im Kreuzungsbereich Goethestraße und Bogenstraße immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Anwohner fordern die Stadt auf, die Situation an der Kreuzung zu entschärfen (unsere Zeitung berichtete mehrfach). Unterstützt werden sie mittlerweile auch vom CDU-Ortsverband Brassert-Lippe. Hintergrund der Problematik: Aufgrund der Kanalarbeiten auf der Brassertstraße wird der Verkehr großräumig umgeleitet. Um die Siedlung entlang der Goethestraße nicht unnötig vermehrt zu belasten, hat die Stadt eine Ausweichstrecke über die Hervester- und die Schachtstraße ausgewiesen.Doch Ortskundige nehmen gerne die Abkürzung über die Goethestraße. Auch der Bus der Vestischen muss zu den Haltestellen in der Siedlung – übrigens einer Tempo-30-Zone. Damit er besser „durchkommt“, hat die Stadt an dieser Kreuzung die Vorfahrtsregelung geändert. Galt vorher im Kreuzungsbereich zur Bogenstraße „rechts vor links“ ist nun die Goethestraße vorfahrtsberechtigt. Die Beschilderung weist deutlich auf die veränderten Bedingungen hin – eigentlich.

Nur Blechschäden

Allerdings: „Die Änderung der Vorfahrtsregelung hat die Situation leider nicht verbessert, sondern verschlimmert. Viele Fahrzeugführer, die regelmäßig die Kreuzung passieren, achten nicht auf die Beschilderung. Bisher blieb es bei Blechschäden, aber ein Personenschaden ist nur eine Frage der Zeit,“ so Angelika Dornebeck, Vorsitzende der CDU Brassert-Lippe. Es müsse eine Lösung gefunden werden, wie man vor Ort auf die geänderte Vorfahrtsregelung hinweist, bevor es zu spät sei.

Anwohnerin Regina Löffler hat schon eine Schrecksekunde hinter sich. Sie wurde abends fast Opfer eines Autofahrers, den die geänderte Vorfahrt nicht interessiert hat. „Wir fuhren auf der Goethestraße und wollten im Kreuzungsbereich links abbiegen. Ein dicker Pick-up missachtete die Vorfahrt und wenn ich nicht so gerade hätte bremsen können, wäre ein Unfall passiert“, erzählt sie. „Das muss aufhören“, so Angelika Dornebeck. Sie hat sich mit der Bitte um Entschärfung der Situation an die Stadt gewandt. „Die Arbeitsgruppe Unfallverhütung wird sich in ihrer nächsten Sitzung mit der Thematik beschäftigen“, so Stadtsprecher Rainer Kohl auf Nachfrage unserer Zeitung.

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