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Mindestens sechszehn Mal ist das Verkehrsschild „Emma“ in der Vergangenheit umgefahren worden. Jetzt wurde das Schild ein wenig nach hinten versetzt.

Verkehrsschild versetzt

Schutz vor Falschabbiegern

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MARL - Eine kleine Baumaßnahme soll einen Unfallschwerpunkt auf der Victoriastraße entschärfen.

Autofahrern fällt die Veränderung kaum auf. Aber „Emma“ ist gute 15 Zentimeter nach hinten gewandert. So nennen Fachleute das rot-weiß gestreifte Verkehrsschild auf der Victoriastraße, das Auto- und Lkw-Fahrer zu oft umgefahren haben. Eigentlich dürfte das gar nicht passieren. Denn Autofahrer dürfen an dieser Stelle nur nach rechts aus der Friedrichstraße herausfahren. Was aber nicht alle machen. Einige biegen verbotenerweise nach links ab – und touchieren das Schild auf der Verkehrsinsel. Mindestens 16 Mal mussten Mitarbeiter des ZBH das „Verkehrszeichen 222-20“ ersetzen.

Mit der Versetzung nach hinten soll sich die Zahl der zerstörten „Emmas“ verringern. Wie Michael Lauche, Leiter des Zentralen Betriebshofes (ZBH) auf Nachfrage sagt, geht das ständige Erneuern des Schildes ins Geld. „Mehrere tausend Euro hat das bisher gekostet.“ Durchschnittlich zwei Monate übersteht eine „Emmas“ auf der Victoriastraße. Das soll jetzt anders werden. Denn das Versetzen des Schildes nach hinten ist nur der erste Schritt. In der nächsten Zeit sollen im Einmündungsbereich noch so genannte Leitschwellen auf der Fahrbahn der Victoriastraße angebracht werden. Autofahrer, die aus Richtung Sinsen in die Friedrichstraße einbiegen wollen, würden besser „geführt“, so Stadtsprecher Rainer Kohl.

Ständig dichter Verkehr 

Schon vor dem Bau der Verkehrsinsel war es im Einmündungsbereich Victoria-/Friedrichstraße immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen gekommen. Auf der Victoriastraße herrscht den ganzen Tag über dichter Verkehr. Die Verkehrsinsel und das Rechtabbiegergebot sollten die Lage entschärfen – was aber nicht hundertprozentig gelang.

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