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So wie hier am Bahnhof Sinsen sollen auch die Wände im Y-Tunnel in Marl-Mitte verschönert werden.

Wettbewerb der Stadt

Graffiti sollen den Y-Tunnel am Stern verschönern

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MARL - Die Stadt lobt wieder einen Wettbewerb für Sprayer aus. Sie sollen den „Y-Tunnel“ verschönern. Teilnahmeschluss ist der 1. Juli.

Seit Anfang der 90er-Jahre hat Marl als eine der ersten Städte in Deutschland Graffiti-Wettbewerbe veranstaltet und die ehemals tristen Betonwände um das Marler Rathaus jungen Graffiti-Künstlerinnen und -Künstlern zur Verfügung gestellt. Diese Wände sind als „Hall of Fame“ eingerichtet – Wandflächen, auf denen Sprayer ihre Kunst realisieren können. In diesem Jahr findet erneut ein Wettbewerb statt, diesmal unter dem Motto: „gehen – stehen – rennen“.

Leider steht die Fläche rund ums Rathaus für die nächsten Jahre wegen der Rathaussanierung nicht zur Verfügung. Für den Wettbewerb hat das Skulpturenmuseum aber mit dem „Y-Tunnel“ unter der Ampelkreuzung Hervester Straße/Bergstraße/Willy-Brandt-Allee eine alternative Wand mit rund 180 Metern Ausstellungsfläche gefunden.

Spielerisch und humorvoll

Die Werke sollen spielerisch und humorvoll die Vorzüge des „zu Fuß Gehens“ aufzeigen. Das Motto „gehen – stehen – rennen“ ist hier bewusst offen gefasst und soll jede Form der Fortbewegung zu Fuß widerspiegeln (Rollator, Parcours, Spaziergang).

Das Skulpturenmuseum Glaskasten lädt zu diesem Wettbewerb mit dem Planungs- und Umweltamt ein. Teilnahmeschluss ist der 1. Juli. Mit der Aktion will die Stadt Marl den Fußverkehr fördern und für die klimafreundlichste Fortbewegungsart sensibilisieren. Deshalb sind Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich mit den Vorzügen des „zu Fuß Gehens“ auseinandersetzen.

180 Meter Wand

Aus ihren Einsendungen wählt eine Jury 15 Entwürfe aus, die am 10. und 11. August auf die 180 Meter langen Wände des Y-Tunnels gesprüht werden sollen. Im September belohnt die Stadt Sprayer für die besten drei Kunstwerke mit Geldprämien von 500 bis 1000 Euro.

Teilnehmen am Wettbewerb können erfahrene Graffiti-Künstler, die mindestens 18 Jahre alt sind oder eine schriftliche Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten vorlegen können. Fragen beantworten:

  1. Christa Appel, Tel. 99-2631, christa.appel@marl.de,
  2. Stephan Wolters (Glaskasten), Tel. 99-2624, stephan.wolters@marl.de,
  3. Udo Lutz (Umweltamt), Tel. 99-6123, udo.lutz@marl.de

Wettbewerbsbedingungen: www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de

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