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Am Zaun des Schachts 1/2 weisen Schilder auf eine Gasgefahr hin.

Methangas-Messungen auf AV

Wirbel um angebliche Räumung der Flüchtlingsunterkunft in Marl - was wirklich passiert ist

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Viel Wirbel um nichts: Bei Facebook kursieren Meldungen, die Flüchtlingsunterkunft auf Auguste Victoria 1/2 in Marl sei nach einem Methan-Alarm geräumt worden. Doch das stimmt nicht. Wie es wirklich war:

Auf Auguste Victoria 1/2 an der Flüchtlingsunterkunft ist Methan in geringen Mengen ausgetreten. Die RAG hat dort gestern und heute Messungen vorgenommen. Das farb- und geruchlose, leicht entzündliche Grubengas bildet mit Luft explosive Gemische. Doch es wurde auf AV 1/2 bisher nur unterhalb des Kellers eine niedrige Konzentration festgestellt. In allen anderen Gebäuden wurde kein Gas festgestellt. Erneute Messungen zeigten keine erhöhten Werte mehr. Die RAG will die Fläche weiter regelmäßig überwachen und dort messen.

Wenn Schächte verfüllt werden, können vereinzelte Gasaustritte nicht ausgeschlossen werden, so RAG-Öffentlichkeitsarbeiter Andre Leifeld.

Stadt Marl hätte Ausweich-Unterkünfte

Die Bewohner haben von den Messungen nicht viel mitbekommen. Zurzeit sind in der 

Unterkunft

 55 Männer aus verschiedenen Nationen untergebracht. Darüber hinaus erhalten vier Klassen Sprachunterricht, darunter auch Frauen, die mit ihren Kindern kommen. Betreuer passen auf die Kinder auf.

Für den Fall einer Evakuierung des Gebäudes hält die Stadt in der Ophoffstraße und am Lipper Weg Ausweich-Unterkünfte für die Flüchtlinge bereit.

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