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An einer Marler Realschule wurde Pfefferspray versprüht.

Polizei ermittelt

Pfefferspray-Attacke an dieser Realschule in Marl - 27 Schüler verletzt

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Ein bislang unbekannter Täter versprühte Pfefferspray an einer Marler Realschule. Viele Schüler und Lehrer wurden dabei verletzt.

  • Am Mittwoch versprühte ein Unbekannter Pfefferspray in der Ernst-Immel-Realschule in Marl.
  • 27 Schüler und zwei Lehrer wurden leicht verletzt.
  • Acht Personen mussten ins Krankenhaus.

Am Mittwochmorgen, gegen kurz nach 9 Uhr, versprühte ein bislang Unbekannter Pfefferspray in der Ernst-Immel-Realschule an der Droste-Hülshoff-Straße. Dabei wurden insgesamt 27 Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren und zwei Lehrer leicht verletzt. Sechs Schüler und die beiden Lehrkräfte wurden zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Polizei in Marl ermittelt 

Das Pfefferspray wurde im Flurbereich zu zwei angrenzenden Klassenräumen versprüht. Als die Schüler in einer "5-Minuten-Pause" die beiden Klassenräume verließen, liefen sie durch den Pfefferspraynebel. Pfefferspray brennt in den Augen und reizt die Atemwege. Der betroffene Bereich wurde durch die Schulleitung evakuiert und später durch die Feuerwehr gelüftet. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ist eingeleitet. Die Ermittlungen zur Identifizierung des Verursachers dauern an, gibt die Polizei bekannt.

Der Trakt wurde gesperrt, in den anderen Räumen lief der Unterricht normal weiter. Morgen früh wird entschieden, ob der Gebäudeteil noch einmal grundgereinigt werden muss.

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