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Auf den Land Rover ist das DLRG-Team besonders stolz (v. li.): Gregor Surmann, Hennig Erwig, Martin Spiecker, Johanna Surmann und Sebastian Kreye. Der Wagen gehört zur Wache an der Straße „Am Kanal“

Wie die DLRG hilft

Sprünge in den Kanal können lebensgefährlich sein

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Die Hitze lockt viele Schwimmer an den Kanal in Marl. Ein Sprung dort hinein kann allerdings lebensgefährlich werden. Die Lebensretter der DLRG sind für den Ernstfall gerüstet.

Nahezu täglich erleben sie, dass Menschen wider besseren Wissens von einer der vielen Brücken entlang des Wesel-Datteln-Kanals ins Wasser springen. „Das Springen wird manchmal zum Dominoeffekt. Einer fängt an und andere machen es nach“, sagt Martin Spiecker. Er leitet das Einsatzteam der DLRG-Wasserrettungsstation an der Straße „Am Kanal“.

Angesichts von nur vier Metern Wassertiefe an einigen Stellen kann der Sprung von einer Brücke – oder gar aus noch größerer Höhe von deren Gerüst – durchaus lebensgefährlich werden. Auch die Polizei warnt davor. Die DLRG Marl reagierte auf die vielen Badegäste mit einer Verstärkung des Personals.

40 aktive Mitglieder in Marl

Die Retter sind auch Ansprechpartner bei kleineren Wunden wie aufgeschürften Knien. Einen Ertrinkenden retten die Helfer gewöhnlich am schnellsten, indem sie einfach sofort ins Wasser springen und ihn herausziehen. 

Oft setzten sie sich auch in ihre Boote oder Landfahrzeuge. Dazu gehört ein Land Rover, den das Team in Eigenregie ausgebaut hat. 40 aktive Mitglieder im Alter von 16 bis 36 Jahren zählt der Verein derzeit in Marl. Dazu kommen zehn Mitglieder, die noch in der Ausbildung sind. Umfangreich ist das Tätigkeitsfeld: Rettungsschwimmen, Bootswesen, Sanitätsdienst oder auch Funktechnik gehören unter anderem zu den Aufgaben bei der DLRG.

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