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Investor als neuer Partner

Warum in die Planung des Neubaugebiets Breewiese in Marl plötzlich Schwung kommt

  • Heinz-Peter Mohr
    vonHeinz-Peter Mohr
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Lange kam die Stadt Marl mit der Planung des Neubaugebiets Breewiese nicht voran. Doch jetzt kommt Schwung in die Sache. Ein Investor ist als neuer Partner eingestiegen.

  • Das Neubaugebiet Breewiese in Marl soll jetzt zügig geplant werden
  • Die Fakt.AG mit Investor Hubert Schulte-Kemper steigt als Partner der Stadt ein
  • Das Gebiet könnte nach Süden ausgedehnt werden, wenn der Rat zustimmt

Die Fakt.AG mit Investor Hubert Schulte-Kemper hat einen großen Teil der Grundstücke in Marl optional erworben und will zügig zu einer Bebauung kommen. Denn die Optionsfrist läuft Ende Juni 2021 aus. „Wir sind auch bereit, weitere Grundstücke zu kaufen, um eine Bebauung aus einem Guss zu erreichen“, sagt Hubert Schulte-Kemper auf Nachfrage unserer Redaktion. 

Die Planungen seien noch im Anfangsstadium, sagt Stadtsprecher Rainer Kohl. Im Grünen, in ruhiger Lage, sollen auf einem Plangebiet von 5,5 Hektar rund 100 Wohneinheiten entstehen – so beschloss es der Rat vor zwei Jahren. Die Rede ist von einem „attraktiven Wohnquartier mit sozial gemischter Bevölkerungsstruktur“. Investor Schulte-Kemper will mit der Fakt.AG allerdingsmehr als 100 Wohnungen bauen. Das ist nun Gegenstand weiterer Gespräche. 

Baugrundstücke in Marl gehören verschiedenen Eigentümern

Die Grundstücke gehören verschiedenen Eigentümern. Auch die Stadt Marl besitzt eine Fläche von gut 17.000 m². 

Nach bisherigen Beschlüssen soll das Baugebiet in Marl-Hüls mit Geschosswohnungen, Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften entwickelt werden („Wohnen an der Breewiese“). Auch eine Grünachse und Kinderspielflächen sind geplant. 

Planungsgebiet in Marl könnte erweitert werden

Der Rat hatte beschlossen, dass ein Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Georg-Herwegh-, Hülsberg- und Ringerottstraße aufgestellt wird. Als Grundlage dafür erstellt die Stadt jetzt das Planungskonzept. Am Bebauungsplanverfahren sollen die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden. 

Bei den Planungen hat die Stadt aber auch das Grundstück südlich des Neubaugebiets bis zum Löntroper Grenzweg im Blick – „falls das Baugebiet einmal erweitert werden sollte“. Dann nämlich sollen sich weitere Wohnungen oder Grünzüge problemlos anschließen lassen.  Über eine mögliche Erweiterung des Baugebiets wird aber wohl erst der neue Rat entscheiden.

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