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Sängerin Jana Szerreiks war bereits in den „Mainstreet Studios“ und hat ihren Gesang aufgenommen.

Gemeinschaftsprojekt

Marler Version von Silbermond-Song soll um die Welt gehen - 20 Musiker machen mit

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In Corona-Zeiten zusammen Musik zu machen - das ist schwierig. Die Kulturinitiative KuMMa in Marl hat einen Weg gefunden.

  • Marler Musiker planen Gemeinschaftsprojekt
  • Silbermond-Song soll um die Welt gehen
  • Alle nehmen ihre eigene Version auf

Marler Musiker können beim Gemeinschaftsprojekt „Machen wir das Beste draus!“ mitmachen. Vorbild ist der Coronavirus-Song „Zusammenstehen“, den der Recklinghäuser Musiker Sebel geschrieben und online um die Welt geschickt hat. Der Singer-Songwriter lädt andere Musiker ein, ihre Version seines Lieds aufzunehmen und im Internet zu veröffentlichen. Inzwischen gibt es bereits italienische und englische Versionen von „Zusammenstehen“.

„Seine Idee hat uns total gut gefallen. Wir haben dann überlegt, wie wir so ein ähnliches Projekt mit Marler Musikern hinbekommen“, erzählt Peter Gesser von der Kulturinitiative KuMMa im Gespräch mit unserer Redaktion.  Mit „wir“ meint er Pianistin und Lehrerin Jana Emmrich, Fred J. Ewelt von der Band Sixxpack sowie Robin Alexander Rick von der Band Threepwood ‚N Strings

Silbermond-Song passt perfekt zum Projekt aus Marl

Aus ihrer Sicht passt das Lied „Machen wir das Beste draus“ von Silbermond perfekt. Das Quartett hat den Song in der Folge so vorbereitet, dass Musiker nun je nach Bedarf mit Piano-Begleitung, Partituren, Texten etc arbeiten können. Alles ist für die Teilnehmer über einen Download-Link im Internet abrufbar. „Das soll die gemeinsame Arbeit erleichtern, damit jeder Teilnehmer sich selbst aufnehmen kann“, erklärt Peter Gesser. Bis Montag haben die Musiker – gemeldet haben sich aktuell circa 20 – nun Zeit, ihre Version des Silbermond-Liedes aufzunehmen. 

Wer zu Hause nicht das nötige Equipment hat, darf das auch in den „Mainstreet Studios“ von Fred Ewelt tun. Ihr fertiges Produkt reichen die Musiker ein. Fred Ewelt und Robin Alexander Rick werden danach alles zu einem Gesamtwerk zusammenschneiden.

Gesamtwerk aus Marl kommt ins Internet

Das fertige Gesamtwerk soll am Ende natürlich über das Internet gezeigt werden. Damit es zur Musik auch etwas fürs Auge gibt, sollen die Künstler sich bei ihren Aufnahmen filmen und diese Videos ebenfalls abliefern.

Auch bei einem weiteren Musikprojekt aus dem Ruhrgebiet kann jeder mitmachen.

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