Gruppenbild Familie Heydasch mit Siegfried und Roy
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Eine „historische“ Aufnahme aus dem Jahr 2003: Ela, Janine und Klaus Heydasch mit Siegfried (2.v.l.) und Roy (2.v.r.).

Klaus Heydasch erzählt

Polsumer hatten magische Begegnungen mit Siegfried und Roy

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Sie pflegten ein nahezu freundschaftliches Verhältnis: Nach dem Tod von Siegfried Fischbacher erinnert sich der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Polsumer Vereine an die Anfänge des Kontaktes zu den weltberühmten Künstler.

„Kennengelernt haben wir uns bei einer USA-Reise 1998“, erzählt Klaus Heydasch. Wegen seines Interesses an der Zauberei hatte der Organisationschef des Polsumer Weihnachtsmarktes den Werdegang der Magier und Dompteure aufmerksam verfolgt. „Als wir während der Reise in Las Vegas waren, sind wir neugierig gewesen, wo die beiden wohnen“, berichtet Heydasch, der sich mit Ehefrau Ela und Tochter Janine auf die Suche machte.

Die Chemie stimmte sofort

Vor Ort trafen sie zufällig Roy Horn, der gerade in einem Transporter das Grundstück verließ. In dem 15-minütigen Gespräch stimmte offensichtlich sofort die Chemie. Die Heydaschs wurden spontan zu einer abendlichen Show der Superstars eingeladen. Sie staunten nicht schlecht, als sie dort Ehrenplätze zugewiesen bekamen und sogar zum anschließenden Empfang durften. Ganz nebenbei erkundigten sich die beiden Hauptdarsteller nach den Reiseplänen der Gäste aus Marl-Polsum „Wir haben gesagt, dass wir im nächsten Jahr nach Florida wollten. Da haben Siegfried und Roy gleich gesagt, dass wir wieder nach Vegas kommen sollten“, erklärt Klaus Heydasch.

Jährlich zu Gast in Las Vegas

Eine Höflichkeitsfloskel? Nein, eine Woche vor Reiseantritt spuckte das Telefaxgerät die schriftliche Bestätigung aus. Von da ab waren die Heydaschs jährlich zu Gast in Las Vegas, wurden selbstverständlich auch 2004 zu einem Promotion-Termin für den computeranimierten Film über das Leben der Magier eingeladen. „Die beiden waren Weltstars zum Anfassen, unheimlich sozial eingestellt und menschlich“, findet Klaus Heydasch. „Der Kontakt ist nie abgerissen.“

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