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Das ehemalige Gesundheitsamt am Lehmbecker Pfad wird ab Mai wieder als Landesunterkunft für Flüchtlinge genutzt.

Schutzbedürftige finden Unterkunft

Ehemaliges Gesundheitsamt wird reaktiviert

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MARL - 250 Flüchtlinge werden im Mai am Lehmbecker Pfad aufgenommen.

Im ehemaligen Gesundheitsamt am Lehmbecker Pfad werden ab 15. Mai wieder 250 Flüchtlinge aufgenommen. Das teilte Bürgermeister Werner Arndt in der letzten Ratssitzung mit. Es handele sich um besonders Schutzbedürftige: alleinstehende Frauen mit Kindern oder ohne Kinder sowie Frauen und Männer, die wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert wurden. Die Flüchtlinge sollen in Zimmern untergebracht und von sozialen Diensten betreut werden. Ein Wachdienst soll rund um die Uhr für Sicherheit sorgen.

Zuweisungsquote verringert sich

Durch die Belegung des Gebäudes wird sich die Zuweisungsquote für Marl verringern. Der Bürgermeister will die Bezirksregierung bitten, in einer Bürgerversammlung weitere Informationen zu geben und Fragen der Marler zu beantworten. Seit anderthalb Jahren steht das Gebäude am Lehmbecker Pfad leer.

Das ehemalige Kreisgesundheitsamt bietet auf 3500 Quadratmetern Platz für 250 Menschen und wurde schon von April 2016 bis Ende Juni 2017 als Landesunterkunft für Flüchtlinge genutzt. 2018 wurden der Stadt Marl 279 Geflüchtete zugewiesen – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Werden noch drei weitere Flüchtlinge aufgenommen, hat die Stadt ihre Aufnahmeverpflichtung für dieses Jahr erfüllt.

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