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Die Bäume am Eingang zur Burg in Marl-Sinsen.

In der Burg

Gefällte Bäume in Marler Naturschutzgebiet  werfen Fragen auf: Was passiert mit den Stämmen?

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Seit Monaten fragen sich Wanderer in der Burg in Marl-Sinsen, was mit den gefällten Bäumen geschieht. Ein Förster des RVR liefert die Antwort.

Im Naturschutzgebiet „Die Burg“ passieren Marler Wanderer von der Gräwenkolkstraße aus seit Monaten einem großen Stapel gefällter Baume. Was damit geschehen soll, ist unklar. 

Marler Bäume wurden verkauft

Auf Nachfrage teilt uns Förster Harald Klingebiel vom zuständigen Regionalverband Ruhr (RVR) mit, dass die Stämme dort bereits seit April liegen. „Nach der Fällung wurden die Bäume an einen Händler verkauft“, sagt Klingebiel. Welcher Händler das ist, kann der Förster nicht mitteilen.

Stämme liegen schon lange in Marl

Eine Erklärung für das lange Verweilen der Bäume kann uns der RVR-Mitarbeiter aber liefern: „Holzhändler und Produzenten arbeiten oft nach dem Just-in-time-Prinzip“. Das heißt, dass Produzenten den Rohstoff Holz erst dann abholen, wenn er zur Produktion benötigt wird. 

Fällungen in Marl gehen weiter

Wann die Stämme in der Burg abgeholt werden, kann Harald Klingebiel nicht voraussagen. Wohl aber, dass es in Marler Waldstücken auch zukünftig Baumfällungen geben wird.

Kunden der Volksbank Ruhr Mitte in Herten, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Marl sollten sich schnell mit Bargeld eindecken. Ab Freitag wird das schwierig.

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