Der Marler SPD-Stadtverbandsvorsitzende Brian Nickholz
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Brian Nickholz will als SPD-Kandidat in den Bundestagswahlkampf ziehen

Entscheidung erst im Januar

Warum die Marler SPD Brian Nickholz für den Richtigen für den Bundestag hält

  • Martina Möller
    vonMartina Möller
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In den Nachbarstädten stieß der Vorschlag zunächst auf wenig Gegenliebe, aber die SPD Marl sagt: Wir stehen hinter der Bundestags-Kandidatur von Brian Nickholz.

Die Delegierten der SPD werden aus Gründen des Infektionsschutzes erst am 20. Januar darüber entscheiden, wer für den Wahlkreis Recklinghausen II (122) mit den Städten Marl, Herten, Datteln, Oer-Erkenschwick und Haltern am See als Nachfolger für Michael Groß bei der Wahl antreten wird. Die Städte vor Ort bräuchten einen starken Fürsprecher für die Region, der unter anderem Zuschüsse für wichtige Projekte in den Stadtteilen akquiriert, hieß es. Brian Nickholz sei dafür der richtige Mann, für diese verantwortungsvolle Aufgabe sei er „hervorragend qualifiziert“.

Bereits elf Jahre Ratsmitglied

Der gelernte Industriekaufmann ist seit 15 Jahren in der SPD aktives Mitglied. Mehr als elf Jahre engagiert sich Brian Nickholz bereits als Ratsmitglied ehrenamtlich für die Stadt Marl. Im neuen Rat wurde er zum Schul- und Sportausschussvorsitzenden gewählt.

Kandidatur ist eine Herausforderung

Seit 2009 vertritt der Marler SPD-Politiker Michael Groß den Wahlkreis im Bundestag. Seinen Rückzug aus Berlin hat er lange angekündigt. Angesichts der hohen Verluste, die die Sozialdemokraten bei den jüngsten Wahlen landesweit erlitten haben, sieht Brian Nickholz die mögliche Kandidatur durchaus als Herausforderung an.

Gegenwind aus Nachbarstädten

Bei den Hertener Genossen stieß der Marler Vorschlag zunächst auf wenig Gegenliebe. Auch aus Haltern gibt es Gegenwind. Beate Pliete, bei den Kommunalwahlen 2014 und 2020 Bürgermeisterkandidatin der SPD, tritt gegen Brian Nickholz an.
Rückendeckung bekommt der Marler Kandidat dagegen von den Frauen im eigenen Stadtverband: „Brian Nickholz steht für eine bessere und gerechtere Zukunft, für die er sich für uns in Berlin einsetzen möchte“, sagte Sandra Wienströer-Gurski, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Er habe als Parteivorsitzender bereits zahlreiche Erfolge erzielen können: „Dazu zählt , dass er es erstmalig geschafft hat, in der SPD als einziger Partei die Listenplätze zur Kommunalwahl zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern zu besetzen.“

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