Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: Land will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen

  • vonLena Zschirpe
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Coronavirus-News aktuell im Live-Ticker. In Dortmund und anderen Städten in NRW gab zuletzt einige Corona-Neuinfektionen. Die Infos zur Pandemie.

  • Das Coronavirus* grassiert in Nordrhein-Westfalen (NRW) weiterhin. 
  • Wenngleich immer mehr Lockerungen umgesetzt werden, ist ein Ende der Covid-19-Pandemie längst nicht in Sicht.
  • Gütersloh und Duisburg sind aktuell die Corona-Hotspots in Deutschland, auch Dortmund ist in den Top Ten - RUHR24.de* berichtet über alle Entwicklungen zu Sars-CoV-2 im Live-Ticker.

Update, Samstag (11. Juli), 10.50 Uhr: NRW - Der Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Alles neuen Nachrichten aus NRW rund um das Coronavirus gibt es ab sofort in unserem neuen Corona-Ticker*.

Update, Freitag (10. Juli), 15.57 Uhr: Wegen des Coronavirus haben vor allem kleinere Unternehmen erhebliche Umsatzeinbrüche verbüßen müssen. Die Landesregierung NRW hat beschlossen, klassische Kleinunternehmen mit Ladenlokal bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu untersützen und stellt dafür eine Förderung von 90 Prozent, maximal 12.000 Euro, für Projekte zur Verfügung, die noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Die Förderung kann beispielsweise für die Verbesserung der Online-Präsenz, den Einstieg in den Online-Handel oder den Auf-und Ausbau digitaler Geschäftsprozesse wie z.B. kontaktlose Bezahlung, digital unterstützteLieferprozesse oder die Anbindung an lokale Plattformen genutzt werden.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Freitag (10. Juli), 15.08 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sind drei weitere, positive Testergebnisse mit dem Coronavirus hinzugekommen. Die Zahlen in Dortmund teilen sich demach wie folgt aus:

  • 1065 positive Testergebnisse insgesamt
  • 932 Patienten gelten aus genesen
  • 11 Patienten werden zurzeit stationär behandelt
  • 10 Todesfälle aufgrund des Coronavirus
Fünf NRW-Städte gehören laut RKI zu den Corona-Top-Ten in Deutschland. Darunter auch Dortmund.

Update, Freitag (10. Juli), 14.53 Uhr: Hygiene-Experten der Uni Bonn sollen die neue Filtertechnik im Schlachtbetrieb Tönnies unter die Lupe nehmen. Geplant ist, dass die Filter in der Lüftungsanlage am Wochenende eingebaut werden. "Wissenschaftler werden dann mit Rauch testen, ob die Umluft-Anlage wie gewünscht funktioniert", sagte Tönnies-Sprecher André Vielstädte.

Coronavirus: Umluftanlage bei Tönnies in NRW soll untersucht werden

Die zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus bei Mitarbeiterin von Tönnies in NRW wurde auf die Umluftanlage zurückgeführt. Über die Wiederaufnahme der Produktion am Hauptstandort des Fleischproduzenten Tönnies ist nach drei Wochen noch keine Entscheidung gefallen. Die Schließungsverfügung gilt bis zum 17. Juli.

Update, Freitag (10. Juli), 13.55 Uhr: Der angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp verlängert wegen der sich nur langsam erholenden Konjunktur die Kurzarbeit für tausende Beschäftigte. Es sei aufgrund der Marktentwicklung nicht auszuschließen, dass die Maßnahme bis Ende des Jahres fortgesetzt werde, so ein Unternehmenssprecher, gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Coronavirus in NRW: Thyssenkrupp verlängert Kurzarbeit für tausende Beschäftigte

Thyssenkrupp gehört zu den besonders schwer von dem Coronavirus gebeutelten Unternehmen in Deutschland, seine wichtigsten Produkte Stahl und Autoteile finden derzeit kaum Abnehmer.

Update, Freitag (10. Juli), 12.50 Uhr: Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW gestellt. Hintergrund sind Quarantäne-Maßnahmen nach dem massenhaften Fund von positiven Corona-Infektionen bei Tönnies-Arbeitern am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück.

Nach Corona-Quarantäne bei Tönnies in NRW: Schlachbetrieb fordert Lohnkostenerstattung

Nach Angaben eines Sprechers des LWL werden die Anträge jetzt nach Eingang abgearbeitet. Um welche Summen es sich handelt und wann die Anträge bearbeitet werden, sei völlig offen, sagte Sprecher Markus Fischer der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Das Infektionsschutzgesetz siehe die Erstattung vor, wenn Gesundheitsämter einen Betrieb schließen und Quarantäne anordnen. Über die Anträge von Tönnies auf Erstattung durch das Land hatte zuvor die Neue Westfälische online berichtet.

Nach dem Coronavirus-Ausbruch bei Tönnies fordert das Unternehmen Lohnkostenerstattung.

Die Löhne müssen vorerst von den Unternehmen bezahlt werden und können mit bis zu einem Jahr rückwirkend erstattet werden. "Für uns ist nur schwer zu sagen, wie viele Tönnies-Beschäftigte betroffen sind. Bei uns gehen auch Anträge von Subunternehmen mit Sitz in ganz anderen Kreisen ein. Wir sehen dann nur, dass die Fleischindustrie betroffen ist, aber nicht auch ein konkreter Betrieb", so Fischer.

Update, Freitag (10. Juli), 12 Uhr: Nach weiteren niedrigen Infektionszahlen aus einer freikirchlichen Gemeinde sind die befürchteten Einschränkungen im Kreis Euskirchen vom Tisch: Von den neuen rund 220 Corona-Testergebnissen waren nach Angaben des Kreises von Freitag elf positiv.

Coronavirus in NRW: Nur 25 Infektionen im Kreis Euskirchen

Die Quarantäne für alle negativ Getesteten werde damit aufgehoben, so der Sprecher des Kreises Euskirchen Wolfgang Andres.

Das Bethaus der Mennoniten-Gemeinde im Kreis Euskirchen.

Insgesamt seien 870 Mitglieder der mennonitischen Gemeinde getestet worden und Menschen aus dem direkten Umfeld. Davon seien insgesamt 25 positiv. Damit seien die Tests abgeschlossen. Weitere Details wollte die Behörde laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur später mitteilen.

Update, Freitag (10. Juli), 10.28 Uhr: Im vergleich zu Donnerstag (9. Juli) sind laut der Stadt Herne in der Ruhrgebietsstadt aktuell 37 Bürger mit dem Coronavirus infiziert. Das sind vier Personen weniger als noch am Vortag.

Coronavirus in NRW: Herne im Ruhrgebiet mit weniger Infizierten als am Vortag

Demnach haben sich 268 Menschen in Herne nachweislich mit Covid-19 infiziert. 229 von ihnen seien wieder genesen. Drei Erkrankte befinden sich derzeit zur Behandlung im Krankenhaus, zwei Personen sind bislang in Herne an dem Virus verstorben.

Außerdem klärt die Stadt auf: "Die Gesamtzahl der positiv auf Covid-19 getesteten Hernerinnen muss nach unten korrigiert werden. Eine Person ist in eine andere Stadt gezogen und kann deswegen nicht mehr für die Herner Statistik gezählt werden. Eine andere Person war zunächst als Covid-19-positiv vermerkt worden, ist aber doch nicht positiv getestet worden."

Update, Freitag (10. Juli), 9.12 Uhr: Düsseldorf ist eine von NRW-Städten, die es leider in die Corona-Top-Ten Deutschlands geschafft haben. Nicht grundlos zeigt sich die Stadt sehr besorgt über die steigenden Infektionszahlen in der Rheinmetropole. Auffällig ist, dass sich immer mehr jüngere Leute infizieren.

Coronavirus in NRW: Immer mehr Jüngere in Düsseldorf infiziert

Laut den Angaben der Stadt haben sich in der vergangenen Woche in Düsseldorf pro 100.000 Einwohner 16,6 Menschen mit Covid-19 infiziert. Ein hoher Wert, der in NRW aktuell nur in Duisburg und im Kreis Gütersloh übertroffen wird.

Hinzukommt, dass knapp ein Drittel der bisher positiv getesteten Personen zwischen 15 und 34 Jahre alt ist. Zu den Infektionen sei es bei vielen jüngeren Personen in den vergangenen Wochen unter anderem auf Partys, in Kneipen oder beim Besuch in Einkaufszentren gekommen, berichtet der WDR.

Die Stadt Düsseldorf bereite sich vorsichtshalber auf weiter steigende Zahlen vor. Am Freitag will Oberbürgermeister Geisel einen Drei-Stufen-Plan für gastronomische Betriebe vorstellen.

Update, Freitag (10. Juli), 7.13 Uhr: Nach der Erleichterung über die ersten Ergebnisse des Corona-Massentests in Euskirchen erwartet der Kreis heute weitere rund 300 Ergebnisse. Am Donnerstag (9. JUli) hatte die Behörde mitgeteilt, dass es nur wenige Infizierte in einer freikirchlichen Gemeinde gibt.

Coronavirus in NRW: Der Kreis Euskirchen erwartet heute weitere Corona-Ergebnisse

Der Kreis hatte befürchtet, dass sich mehr Gemeindemitglieder an 13 infizierten Familienmitgliedern angesteckt haben könnten. Aber tatsächlich waren von zunächst 648 genommenen Proben nach Behördenangaben 14 positiv.

Landrat Günter Rosenke rechnete vorerst nicht mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen einer zu hohen Infektionskennziffer, verwies aber auf die noch

ausstehenden Ergebnisse.

Update, Donnerstag (9. Juli), 21.55 Uhr: NRW - In Duisburg haben sich auch heute wieder 21 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Städte Dortmund (vier). Düsseldorf (drei) und Herne (eine) meldeten heute vergleichsweise wenige neu infizierte Personen.

Dennoch belegen sie neben Spitzenreiter Kreis Gütersloh Top-Ten-Plätze in der Liste der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich errechnet (siehe dazu den Ticker-Eintrag von 19.26 Uhr).

Coronavirus in NRW: Erfreuliche Nachrichten aus dem Kreis Unna

Update, Donnerstag (9. Juli), 21.46 Uhr: Gute Nachrichten hat das Gesundheitsamt im Kreis Unna parat. Zwar hat sich eine Person aus Schwerte neu mit dem Coronavirus infiziert, allerdings konnten elf Patienten als genesen vermeldet werden. Dadurch sind im Kreis nur noch 27 Menschen aktuell erkrankt.

08.07.2020 | 15 Uhr

09.07.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

14

7

-7

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

0

0

+0

Kamen

3

1

-2

Lünen

13

12

-1

Schwerte

2

2

+0

Selm

0

0

+0

Unna

2

2

+0

Werne

0

0

+0

Gesamt

37

27

-10

Coronavirus in NRW: Wieder mehr Erkrankte in Bochum

Update, Donnerstag (9. Juli), 21.29 Uhr: Die Stadt Bochum gab heute bekannt, dass sich sechs Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt haben. Dem steht eine als geheilt geltende Person gegenüber. 

Damit steigt die Zahl der aktuell Erkrankten von 24 auf 29. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern ist dennoch weiterhin gering und liegt im Durchschnitt der letzten sieben Tage bei 3,8.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Fallzahlen aus Herne und Essen

Update, Donnerstag (9. Juli), 21.08 Uhr: Lediglich eine Neuinfektion mit dem Coronavirus hat sie Stadt Herne heute zu beklagen. Nach aktuellem Stand sind 41 Menschen als erkrankt registriert. 

Update, Donnerstag (9. Juli), 21.01 Uhr: In Essen sind aktuell 62 Personen nachweislich am Coronavirus erkrankt, das sind drei mehr als am Vortag. Neun Personen sind nach Angaben der Stadt seit gestern neu erkrankt und sechs Infizierte wurden als wieder gesund gemeldet.

Coronavirus in NRW: Nur zwei Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Donnerstag (9. Juli), 20.42 Uhr: Der Kreis Recklinghausen vermeldet heute zwei Coronavirus-Neuinfektionen und zwei neu genesene Patienten. Damit sind im Kreis weiterhin 55 Menschen am Erreger erkrankt. Die Zahlen seit Pandemie-Beginn im Überblick: 

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

139

136

1

Datteln

57

56

1

Dorsten

158

152

5

Gladbeck

292

239

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

100

96

1

Marl

130

126

1

Oer-Erkenschwick

208

205

3

Recklinghausen

187

169

4

Waltrop

61

59

1

Update, Donnerstag (9. Juli), 19.57 Uhr: Auf Mallorca soll zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bald eine Maskenpflicht eingeführt werden. Der Beschluss mit den Details werde noch erarbeitet und solle am Montag (13. Juli) in Kraft treten, teilte die Regionalregierung mit. 

Coronavirus in NRW: Touristen müssen auf Mallorca Masken tragen

Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera werden somit alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mundschutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann. Laut der Regierung werden Pools und Strände aber von der Maskenpflicht ausgenommen sein. 

Auch in Bars, Cafés und Restaurants wird man keinen Mundschutz tragen müssen, solange gegessen und getrunken wird. Außerdem soll es für private Zusammenkünfte eine Obergrenze von 70 Personen im Freien und 30 Personen in geschlossenen Räumen geben.

Auch auf Mallorca muss zum Schutz vor dem Coronavirus eine Maske getragen werden.

Coronavirus in NRW: Fünf Städte in Deutschlands Corona-Top-Ten

Update, Donnerstag (9. Juli), 19.26 Uhr: Neben dem Kreis Gütersloh und der Stadt Duisburg gehören laut den Daten des Robert-Koch-Instituts auch die NRW-Städte Düsseldorf, Dortmund und Herne zu den Coronavirus-Hochburgen Deutschlands. Die Zahlen sind aber dennoch weit entfernt von der kritischen Marke von 50 Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner im Sieben-Tages-Schnitt (Stand: 9.Juli).

  1. LK Gütersloh: 28,8
  2. SK Duisburg: 20,7
  3. LK Bad Tölz-Wolfratshausen: 18,9
  4. SK Düsseldorf: 17
  5. LK Erding: 16,7
  6. SK Dortmund: 13,3
  7. LK Oldenburg; 13,1
  8. SK Herne: 12,8
  9. LK Starnberg: 11,8
  10. LK Hersfeld-Rotenburg, 11,6

Coronavirus in NRW: 21 Neuinfektionen in Duisburg

Update, Donnerstag (9. Juli), 18.49 Uhr: NRW - Die Lage in Duisburg bleibt weiterhin angespannt. Heute meldete die Stadt 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage haben sich in Duisburg pro 100.000 Einwohner 20,7 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist laut Robert-Koch-Institut nach dem Kreis Gütersloh (28,8) der zweithöchste Wert in Deutschland.

Coronavirus in NRW: Vier neue Corona-Fälle in Dortmund

Update, Donnerstag (9. Juli), 17.55 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute vier positive Coronavirus-Testergebnisse. Einer dieser neuen Fälle steht im Zusammenhang mit einem familiären Geschehen von gestern, bei dem fünf Personen als infiziert gemeldet worden waren.

Damit liegen insgesamt 1.062 positive Tests seit Beginn der Pandemie vor, 919 Menschen gelten als genesen. In den Kliniken werden weiterhin 16 Corona-Patienten stationär behandelt, drei von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt und beatmet.

Update, Donnerstag (9. Juli), 17.55 Uhr: Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) weist darauf hin, dass die Auswirkungen der Schließung des Schlachthofs Tönnies für die Betriebe mit Schweinehaltung zunehmend ein Problem darstellen. Es sei dringend erforderlich, dass der Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück so bald wie möglich – zumindest teilweise – wieder den Betrieb aufnehme.

Coronavirus in NRW: Landwirtschaftsverband fordert schnelle Wiederaufnahme des Betriebs bei Tönnies

Außerdem müssten zusätzliche Schlachtkapazitäten an weiteren Standorten geschaffen werden. Denn es sei bereits bundesweit ein Rückstau von Schlachtschweinen entstanden, weil die Kapazitäten nicht in vollem Umfang aufgefangen würden.

"Die Schweine- und Sauenhalter tun alles dafür, um für die in den Ställen verbleibenden Schweine neue Räume und ein angemessenes Platzangebot zu schaffen. Die Situation auf den betroffenen Betrieben spitzt sich zu. Wir fordern, dass die Verantwortlichen den für uns zentralen Aspekten von Tierwohl und Tierschutz bei der Entscheidungsfindung einen höheren Stellenwert beimessen", sagt WLV-Präsident Hubertus Beringmeier.

WLV-Präsident Hubertus Beringmeier.

Update, Donnerstag (9. Juli), 17.27 Uhr: Ein Fernsehteam hat für einen Polizei-Einsatz am Privathaus von Clemens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gesorgt. Wie eine Sprecherin der Polizei im Kreis Gütersloh erklärte, wird nach dem Vorfall wegen Hausfriedensbruchs ermittelt. Ein Tönnies-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), es sei zu einer "aus unserer Sicht rechtswidrigen und äußerst abstoßenden Aktion eines Fernsehteams gekommen."

Coronavirus in NRW: Polizei-Einsatz bei Tönnies - Morddrohungen gegen den Unternehmer

Drei Personen hätten Clemens Tönnies aufgelauert und ihn in einem Auto bis zu seinem Wohnhaus verfolgt. "Dabei drangen sie mit ihrem Fahrzeug auch auf das Privatgrundstück von Herrn Tönnies ein und blockierten teilweise seinen Wagen." Sie hätten dabei pausenlos gefilmt. Man habe Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Nötigung gestellt. 

Man stehe in engem Kontakt mit den Behörden, die die Beurteilung der Gefährdung von Clemens Tönnies wegen Morddrohungen inzwischen verschärft hätten. Der Fleischfabrikant steht wegen des Coronavirus-Ausbruchs in dem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück massiv in der Kritik.

Coronavirus in NRW: Entwarnung bei Westphal im Kreis Gütersloh

Update, Donnerstag (9. Juli), 17.11 Uhr: Für die auf das Coronavirus getestete Belegschaft des Fleischbetriebs Westphal im Kreis Gütersloh gibt es Entwarnung: Nach Angaben des Kreises sind alle übrigen Mitarbeiter negativ getestet worden.

Die Reihentestung in dem Unternehmen wurde nötig, weil es unter den Beschäftigten einzelne positive Fälle gegeben hatte. In einem Fall hatte sich ein Mitarbeiter bei einem in Quarantäne befindlichen Tönnies-Mitarbeiter angesteckt, den er besucht haben soll.

Coronavirus in NRW: Lanxess-Arena in Köln begrüßt mehr Publikum

Update, Donnerstag (9. Juli), 16.55 Uhr: Die ersten Konzerte in der Kölner Lanxess-Arena  nach der Coronavirus-Pause werden größer. Wie der Veranstalter mitteilte, dürfen künftig bis zu 2.400 Gäste pro Veranstaltung in die Arena gelassen werden.

Die Kapazität werde unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen schrittweise gesteigert. Bislang waren die Konzerte und Comedy-Auftritte auf rund 900 Gäste limitiert. Zu den nächsten Künstlern, die in der NRW-Metropole auftreten wollen, zählen unter anderem Beatrice Egli und Nena.

Die Lanxess-Arena in der NRW-Stadt Köln.

Coronavirus in NRW: Infizierte aus Euskirchen brachten Corona offenbar aus dem Urlaub mit

Update, Donnerstag (9. Juli), 16.35 Uhr: Inzwischen gibt es Hinweise, dass sich die infizierten Personen aus einer Mennoniten-Gemeinde nicht in Euskirchen, sondern bei einer Auslandsreise im Baltikum angesteckt haben könnten.

Die jetzt 14 neuen positiven Test-Ergebnisse auf das Coronavirus seien in vier Familien nachgewiesen worden bei Menschen zwischen 11 und 61 Jahren, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Christian Ramolla.

Coronavirus in NRW: Erste Ergebnisse aus Euskirchen lassen hoffen

Update, Donnerstag (9. Juli), 16.15 Uhr: Beim Corona-Massentest in einer freikirchlichen Gemeinde in Euskirchen stimmen die ersten Ergebnisse nach Angaben des Kreises hoffnungsvoll. Von den 648 bislang ausgewerteten Tests sei lediglich bei 14 Personen das Coronavirus nachgewiesen worden, sagte Landrat Günter Rosenke. Gut 300 weitere Ergebnisse werden morgen erwartet.

Zuvor war bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde der Erreger nachgewiesen worden. Insgesamt seien also 27 Mitglieder der Gemeinde nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Kreisverwaltung hatte sämtliche Mitglieder unter Quarantäne gestellt und Tests für die insgesamt rund 1.000 Erwachsenen und Kinder angeordnet. Der Kreis hatte befürchtet, bei einer Vielzahl positiver Tests würden auch in Euskirchen massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens drohen würden.

Mitglieder einer Kirche in NRW mussten wegen des Coronavirus in Quarantäne.

Update, Donnerstag (9. Juli), 15.25 Uhr: Über eine Wiederaufnahme der Produktion beim Fleischproduzenten Tönnies ist noch keine Entscheidung gefallen. Nach Beratungen über ein Hygienekonzept des Branchenführers am Donnerstag in Gütersloh sagte die Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher (FDP) vor Journalisten, für eine Gesamtbewertung sei es noch zu früh. 

Nach Corona-Ausbruch bei Tönnies: Zeitpunkt der Betriebsaufnahme noch unklar

Wann das Werk in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh wieder die Produktion anlaufen lassen könne, sei noch unklar. "Wir haben alle ein großes gemeinsames Ziel: Sicherheit vor Schnelligkeit." Das "zweite große Ziel" sei, das man "gemeinsam wieder ins Geschehen kommt."

In dem rund vierstündigen Arbeitstreffen sei vereinbart worden, Techniker auf das Betriebsgelände zu schicken. Sie sollten "verschiedene Maßnahmen zum vorbereitenden Infektionsschutz montieren." Details nannte die Regierungspräsidentin zunächst nicht. An der nicht-öffentlichen Sitzung hatten auch Vertreter weiterer Behörden, Unternehmen und Hygiene-Experten teilgenommen.

Update, Donnerstag (9. Juli), 12.17 Uhr: Auch das Thema häusliche Gewalt war durch die Coronavirus-Krise in den vergangenen Wochen verstärkt in den Mittelpunkt geraten. So sei nicht nur die Gesamtkriminalität in NRW um 23 Prozent gesunken. Auch die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt sei um 21 Prozent zurückgegangen.

NRW: Fälle von häuslicher Gewalt trotz Corona-Krise zurückgegangen

Innenminister Herbert Reul habe da "noch ein paar Fragezeichen im Kopf", so der CDUler am Donnerstag. Aber die Zahl der angezeigten Fälle sei im Vergleichszeitraum von 13.230 auf 10.479 gesunken.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Der Minister erklärte, dass es nur Vermutungen zur Ursache gebe. Er selbst sei eher davon ausgegangen, dass die Aggressivität steige, wenn man länger auf engstem Raum zusammen sei. Es könnte sein, dass die Nachbarn besser aufgepasst hätten oder auch nicht alle Taten angezeigt wurden.

Update, Donnerstag (9. Juli), 12 Uhr: NRW - Die Kriminalitätsentwicklung in der Corona-Pandemie ist wie erwartet positiv. Zwischen Anfang März und Ende Juni hat es nach Angaben des Innenministerium NRW 365.676 Strafanzeigen gegeben. Das sind 107.954 Strafanzeigen weniger als im Zeitraum im Jahr 2019. 

Coronavirus in NRW: Über 50.000 Personen haben gegen Schutzverordnung verstoßen

"Weniger Strafanzeigen ist eine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn es nur vorläufige Zahlen sind, können wir schon erste Treneds erkennen. Der Rückgang gilt für alle Arten von Delikten", sagt NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU)

Vom 25. März bis Ende Juni hat die Polizei tausende Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt. Daran waren 50.587 Personen - 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2.346 Kinder - beteiligt. Die meisten Menschen würden sich aber vorbildlich verhalten, so Reul. Zu Beginn der Pandemie hat es Demonstrationen gegen das Kontaktverbot gegeben. Im Laufe der Zeit hätten auch Selbstdarsteller, Verschwörungstheoretiker undd Extremisten die Unsicherheit ausgenutzt. In ganz NRW hat es über 850 Versammlungen gegeben.

Coronavirus in NRW: Innenminister Herbert Reul lobt Fußballfans

Positiv angetan sei Innenminister Herbert Reul von den Fußballfans gewesen. "Wir waren gespannt, wie die Fans reagieren würden. Und wir sind froh, dass sie sich in den allermeisten Fällen vorbildlich verhalten haben. Gesundheitsschutz und Fußballbegeisterung lassen sich sehr wohl miteinanderverbinden", sagt Reul. 

Update, Donnerstag (9. Juli), 11.09 Uhr: Durch falsche Anträge auf Corona-Soforthilfe sind laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bislang rund fünf Millionen Euro Schaden entstanden.

Corona-Pandemie: Fünf Millionen Euro Schaden durch falsche Soforthilfe-Anträge in NRW

Dies müsse man aber in Relation zur Gesamtauszahlung von 4,5 Milliarden Euro sehen, so Reul am Donnerstag in Düsseldorf. Bei den falschen Anträgen geht es um Personen, die unberechtigte Hilfen beantragt oder mehrere Anträge gestellt haben.

Bei den sogenannten Fake-Webseiten für Soforthilfe seien bislang sieben Internetadressen "sicher ermittelt" und beschlagnahmt oder geblockt worden, sagte Reul weiter. Insgesamt seien bislang rund 1.300 Anzeigen zu Fake-Websites eingegangen - bei einem Schaden von 281.000 Euro.

Update, Donnerstag (9. Juli), 9.34 Uhr: Die Karnevalisten in NRW geben die Hoffnung auf eine traditionelle Sessionseröffnung nicht auf. Die Düsseldorfer haben deshalb auch ihr Prinzenpaar für die nächste Session vorgestellt. Weghen der aktuellen Corona-Lage traten Prinz Dirk Mecklenbrauck (50) und Venetia Uåsa Katharina Maisch (47) am Mittwochabend (8. Juli) in einem Autokino auf.

Coronavirus in NRW: Düsseldorfer Karnevalisten planen Feierlichkeiten auf dem Rathausplatz

Anhänger des Karnevals verfolgten den ersten Auftritt des Prinzenpaares in ihren Autos. Die Präsentation findet sonst im Rathaus statt. Das Motto der nächsten Session in der Landeshauptstadt heißt: "Wir feiern das Leben".

Ganz nach diesem Motto soll das Coronavirus den Feierlichkeiten in diesem Jahr nicht im Wege stehen. Eröffnet wird der Karneval in Düsseldorf am 11. November mit dem Hoppeditz-Erwachen und einer Spottrede des Narren. "Wir planen so, dass der Termin auf dem Rathausplatz stattfinden kann, gegebenenfalls mit weniger Zuschauern und mit Abstand", so ein Sprecher des Comitees Düsseldorfer Carneval gegenüber der Deutschen Presse-Agenur (dpa).

Update, Donnerstag (9. Juli), 8 .36 Uhr: NRW - In Euskirchen wird heute der Corona-Massentest einer freikirchlichen Gemeinde fortgesetzt, der am Vortag begonnen hatte. Die Kreisverwaltung rechnet für Freitag (10. Juli) mit ersten Ergebnissen. 

Nachdem bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde das Coronavirus nachgewiesen wurde, hatte die Kreisverwaltung die ganze Gemeinde unter Quarantäne gestellt und Tests für die insgesamt rund 1000 Erwachsenen und Kinder angeordnet. Mit organisatorischer Unterstützung der Gemeinde waren die Tests nach Angaben der Kreisverwaltung am Vortag sehr zügig gelaufen.

Update, Donnerstag (9. Juli), 7.55 Uhr:  Obdachlose, die gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen, erhielten in Dortmund teils drastische Bußgeldbescheide. Daran will die Stadt trotz empörter Reaktionen von Seiten der Linken im Rat der Stadt festhalten. Gegenüber RUHR24* heißt zum Thema Corona-Bußgelder für Obdachlose in Dortmund: "Es handelt sich bei den Verstößen gegen das Abstandsgebot der Coronaschutzverordnung um ein individuelles Fehlverhalten, das in einer Pandemielage nicht akzeptabel ist."

Menschenansammlungen in NRW: SPD-Poltiker will bessere Corona-Kontrollen

Update, Donnerstag (9. Juli), 7.22 Uhr: NRW - Um Menschenansammlungen während der Corona-Pandemie besser kontrollieren zu können, schlägt der Vorsitzende der SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen eine technische Lösung vor. "Wenn belebte Kaufhäuser die Personenanzahl anonymisiert erfassen können, so muss dies technisch auch für belebte Plätze und Orte möglich sein", sagte Thomas Kutschaty der Rheinischen Post (Donnerstag). 

Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag.

Man dürfe große Ansammlungen gar nicht erst entstehen lassen. In den vergangenen Wochen hatte die Polizei wegen zu geringen Mindestabstands mehrere Menschenansammlungen in Düsseldorf und Köln aufgelöst. Auch in anderen Städten kam es zu solchen Vorfällen.

Coronavirus in NRW: Krisenstabsleiter aus Duisburg warnt vor Partys

Update, Donnerstag (9. Juli), 6.43 Uhr: Der Corona-Krisenstabsleiter der Stadt Duisburg wendet sich mit einem dringenden Appell an die Bevölkerung. Die aktuell steigenden Zahlen der mit dem Coronavirus Infizierten stimmten ihn besorgt. So gab er zu bedenken, ob man derzeit, trotz Erlaubnis, zwingend eine Geburtstagsparty ausrichten sollte. "Ich würde mir das zweimal überlegen", warnt Martin Murrack.

Update, Mittwoch (8. Juli), 22.01 Uhr: Die Stadt Düsseldorf bestätigte heute acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit weniger als an den Vortagen. Aus Duisburg wurden nur drei neue Erkrankte gemeldet und auch im Kreis Gütersloh gehen die Fallzahlen langsam wieder zurück. 

Dennoch verzeichneten die drei NRW-Gebiete im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage die meisten Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in ganz Deutschland. Mehr dazu in den Ticker-Updates von 16.55 Uhr und 17.18 Uhr.

Coronavirus in NRW: Immer weniger Infizierte im Kreis Unna

Update, Mittwoch (8. Juli), 21.48 Uhr: Ab heute gelten vier weitere Coronavirus-Patienten im Kreis Unna als gesund. Eine Person in Lünen hat sich neu mit dem Virus angesteckt. Momentan gibt es daher noch 37 bestätigte akute Fälle.

07.07.2020 | 15 Uhr

08.07.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

16

14

-2

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

0

0

+0

Kamen

3

3

+0

Lünen

13

13

+0

Schwerte

3

2

-1

Selm

0

0

+0

Unna

2

2

+0

Werne

0

0

+0

Gesamt

40

37

-3

Coronavirus in NRW: 30- bis 50-Jährige in Essen aktuell am häufigsten erkrankt

Update, Mittwoch (8. Juli), 21.34 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Essen berichtet heute von sieben neuen Coronavirus-Fällen und acht neu genesenen Patienten. Damit sind aktuell noch 59 Menschen offiziell an Corona erkrankt.

Ein großer Teil der Infizierten ist zwischen 30 und 50 Jahren alt. Diese Altersgruppen sind aktuell am häufigsten erkrankt:

  • 30- bis 50-Jährige: 25 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 16 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 6 Fälle
  • über 70 Jährige: 6 Fälle

Coronavirus in NRW: Zwölf Neuinfektionen in Herne

Update, Mittwoch (8. Juli), 21.12 Uhr: In der NRW-Stadt Herne hat es heute einen verhältnismäßig starken Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen gegeben. Zwölf neue Fälle meldete die Stadt, während drei Menschen wieder als gesundet gelten.

Im Moment sind 40 Personen in der Stadt am Erreger erkrankt. Drei unter ihnen müssen im Krankenhaus behandelt werden.

In Herne haben sich zwölf Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt.

Coronavirus in NRW: Tönnies-Verwaltung darf wieder an die Arbeit gehen

Update, Mittwoch (8. Juli), 21.01 Uhr: Drei Wochen nach der Schließung des Tönnies-Schlachthofs in Rheda-Wiedenbrück darf ein erster Teilbereich außerhalb der Produktion wieder geöffnet werden. Der Bürgermeister hat nach Angaben der Stadt eine Ausnahmegenehmigung erteilt, damit die Verwaltung des Betriebs wieder öffnen kann.

Die Mitarbeiter, die das Gelände nach dem Coronavirus-Ausbruch wieder betreten dürfen, seien namentlich benannt. Noch ist nicht zu erfahren gewesen, ab wann und wie viele Verwaltungsmitarbeiter von Tönnies wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren werden.

Coronavirus in NRW: Niedrige Infektionsrate in Bochum

Update, Mittwoch (8. Juli), 20.40 Uhr: In Bochum liegt die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tage bei 2,4. Das ist im NRW-Vergleich ein erfreulicher Wert.

Aktuell sind in der Stadt 24 Menschen mit dem Erreger infiziert. Vier Patienten werden stationär im Krankenhaus behandelt, drei davon intensivmedizinisch.

Coronavirus in NRW: Reise nach Finnland wieder möglich

Update, Mittwoch (8. Juli), 20.25 Uhr: Ab der kommenden Woche ist es für Menschen aus NRW wieder möglich, nach Finnland zu reisen. Für die aktuell verhältnismäßig gering vom Coronavirus betroffenen Länder Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien und die Niederlande werden die Reise-Einschränkungen am 13. Juli wieder aufgehoben.

Für Menschen aus Schweden, Portugal, Spanien und Frankreich bleiben die finnischen Grenzen dagegen weiter geschlossen. Das sagte Innenministerin Maria Ohisalo auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Helsinki.

Coronavirus in NRW: Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen steigen leicht an

Update, Mittwoch (8. Juli), 20.18 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gibt es sechs bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwei Personen wurden in den vergangenen 24 Stunden als wieder genesen gemeldet. Die Zahl der aktuell Erkrankten in der Stadt steigt damit auf 55. Die Zahlen seit Pandemie-Beginn im Detail: 

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

139

136

1

Datteln

57

56

1

Dorsten

157

152

5

Gladbeck

291

239

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

100

96

1

Marl

130

126

1

Oer-Erkenschwick

208

203

3

Recklinghausen

187

169

4

Waltrop

61

59

1

Coronavirus in NRW: Deutsche Post zahlt 300 Euro Corona-Bonus

Update, Mittwoch (8. Juli), 19.33 Uhr: Die Mitarbeiter der Deutschen Post sollen in NRW, Deutschland und der ganzen Welt einen Bonus von 300 Euro bekommen. Insgesamt veranschlagt das Unternehmen dafür rund 200 Millionen Euro. Ausgenommen von der Zahlung sind Führungskräfte.

Trotz eines insgesamt positiven Verlaufs des zweiten Quartals schließt das Unternehmen Entlassungen nicht vollständig aus. Wenn es Kunden wegen der Corona-Krise schlecht gehe, habe das Auswirkungen auf die Post als Dienstleister.

Hochbetrieb beim Post-Paketdienst in Coronavirus-Zeiten.

Coronavirus in NRW: Weitere Corona-Infektionen bei Familie in Dortmund, aber auch 16 geheilte Erkrankte

Update, Mittwoch (8. Juli), 19.16 Uhr: In Dortmund gibt es auch heute wieder elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Davon traten nach Angaben der Stadt fünf im Zusammenhang mit einer Familie auf, sechs waren voneinander unabhängig.

Positiv zu vermelden ist, dass 16 weitere Menschen wieder als genesen gelten. In den Krankenhäusern werden aktuell 16 Corona-Patienten stationär behandelt (drei weniger als am Vortag), drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen.

Coronavirus in NRW: Land beschließt weitere Hilfen für Kleinunternehmen in der Corona-Krise

Update, Mittwoch (8. Juli), 19.01 Uhr: Das Land NRW will die Hilfen für Kleinunternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige in der Coronavirus-Krise nochmals aufstocken. Sie sollen für die Monate von Juni bis August jeweils 1.000 Euro beantragen können, um den persönlichen Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Das kündigte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) heute an. Dafür stelle man 300 Millionen Euro bereit. Mit den Überbrückungshilfen des Bundes soll vor allem kleinen und mittelständischen Firmen geholfen werden, denen fixe Betriebskosten bis zu einem Betrag von 150.000 Euro erstattet werden.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Coronavirus in NRW: Niedersachsen öffnet ab Samstag die Tore für Reisende aus Gütersloh

Update, Mittwoch (8. Juli), 18.49 Uhr: Das Land Niedersachsen lässt Urlauber aus dem Kreis Gütersloh nun doch schon ab Samstag (11. Juli) auch ohne negativen Coronavirus-Test wieder einreisen. Das sagte eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

In NRW sind derzeit Sommerferien. Viele Menschen von dort verbringen ihren Urlaub gerne an der Nordseeküste in Niedersachsen, Bettenwechsel in der Hochsaison ist in der Regel samstags. "Im Interesse der Menschen aus Gütersloh werden wir die Einreise nach Niedersachsen ab Samstag wieder ermöglichen", sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen.

Coronavirus in NRW: Regierung plant neue Hotspot-Strategie

Update, Mittwoch (8. Juli), 18.28 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) setzt sich für eine neue Strategie im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ein. In der CDU-Spitze hatte er für mehr regionale Differenzierung geworben. Wenn wegen eines lokalen Ausbruchs in einer Gegend wieder strengere Maßnahmen eingeführt würden, sollten sich diese nicht zwingend an Kreisgrenzen orientieren.

Nach Informationen des Tagesspiegel arbeiten Bund und Länder an einer solchen Hotspot-Strategie. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will demnach in der kommenden Woche mit den Ministerpräsidenten der Länder darüber sprechen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit den Ministerpräsidenten die neue Corona-Hotspot-Strategie abstimmen.

Coronavirus in NRW: Gütersloh-Landrat fordert Ende der Reise-Einschränkungen

Update, Mittwoch (8. Juli), 17.53 Uhr: Mit einer E-Mail an die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein und Niedersachsen hat sich Gütersloh-Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) für die Aufhebung der Reisebeschränkungen für Menschen aus dem NRW-Kreis eingesetzt. Diese hätten "die Ausgrenzung und Stigmatisierung satt", schrieb der CDU-Politiker.

Die Küstenländer sehen Menschen, die zum Zeitpunkt des Coronavirus-Ausbruch bei Tönnies im Lockdown-Gebiet lebten, bei der Einreise weiterhin einen negativen Corona-Test als notwendig an. In Niedersachsen sollen die Einschränkungen aber am Montag aufgehoben werden.

Coronavirus in NRW: Katastrophale Zustände in Unterkünften von Schlachthof-Mitarbeitern

Update, Mittwoch (8. Juli), 17.40 Uhr: Bei der Überprüfung von Fleischarbeiter-Unterkünften wurden bis zum Mai bereits zahlreiche Mängel festgestellt. Das geht aus einem Bericht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an den Landtag hervor. 

Es gab demnach fast 1.900 mittlere und gravierende Beanstandungen. Darunter waren Überbelegungen, Schimmelpilze, Einsturzgefahr, undichte Dächer, "katastrophale Sanitäreinrichtungen", Brandschutzmängel und fehlende Desinfektionsmittel.

Coronavirus in NRW: SPD-Chef macht Laschet und Tönnies für Fleisch-Krise verantwortlich

Update, Mittwoch (8. Juli), 17.33 Uhr: SPD-Landeschef Sebastian Hartmann forderte die NRW-Regierung auf, nach dem Coronavirus-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies und den aufgedeckten Missständen im Umgang mit Werkvertragsarbeitnehmern die Spenden zurückzuzahlen, die sie vom Unternehmer erhalten habe. Wenn Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) einen Bruch mit solchen Zuständen wolle, müsse er in seiner Partei darauf dringen.

Auch im Umgang mit der Corona-Krise bei Tönnies und der Begrenzung der Auswirkungen auf die Bevölkerung habe Laschet versagt. "Es ist klar, dass dieses Desaster zwei Namen hat: Laschet und Tönnies."

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erntet Kritik von der SPD-Opposition,

Coronavirus in NRW: Hauptsächlich Partygänger in Düsseldorf infiziert

Update, Mittwoch (8. Juli), 17.18 Uhr: In Düsseldorf gebe es keinen speziellen Coronavirus-Ausbruchsherd, sagte ein Sprecher der Stadt. Vielmehr gebe es viele Einzelfälle. Infiziert seien meist Jüngere in der Altersgruppe der 20- bis Mitte 40-Jährigen, die unternehmungslustig seien und auf Partys gingen. Die Kontaktnachverfolgung sei schwierig. In Duisburg setze man weiter auf reihenweise Tests in Pflege- und Senioreneinrichtungen, sagte Sprecherin Anja Kopka am Mittwoch.

"Dabei nehmen wir natürlich in Kauf, dass die Infektionszahlen hochgehen: wer viel testet, findet eben auch etwas. Auch die Reihentests bei einem Paketdienstleister oder in den fleischverarbeitenden Betrieben halten wir für den richtigen Weg." Bei zwei Feiern zum Zuckerfest Ende Mai hätten sich 66 Menschen infiziert.

In Düsseldorf haben sich viele Party-Gänger mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus in NRW: Gütersloh, Düsseldorf und Duisburg sind in Deutschland Corona-Spitzenreiter

Update, Mittwoch (8. Juli), 16.55 Uhr: Mit dem Kreis Gütersloh und den Großstädten Düsseldorf und Duisburg liegen gleich drei Gebiete in NRW im Deutschland-Vergleich bei der wichtigen Infektions-Kennziffer für die Ausbreitung des Coronavirus ganz vorne. Im Kreis Gütersloh sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) aber auf 28,6 Fälle.

Die Stadt Düsseldorf folgt mit 22. Für Duisburg wies das RKI an dritter Stelle einen Wert von 21,1. Erst auf dem vierten Platz der unrühmlichen Liste folgt der Landkreis Erding in Oberbayern mit 17,4. In Duisburg hatte es laut Radio Duisburg zuletzt einen Zuletzt größeren Corona-Ausbruch mit 17 Infektionen nach einer Feier in der Hamborner Bergmannssiedlung gegeben.

Coronavirus in NRW: Clubs und Diskotheken dürfen auch weiterhin nicht öffnen

Update, Mittwoch (8. Juli), 16.29 Uhr: Das NRW-Oberverwaltungsgericht hat per Eilbeschluss entschieden, dass die Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen nach der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen weiterhin nicht öffnen dürfen. Eine Betreiberin einer Diskothek in Köln hatte beklagt, dass die Schließung ohne angemessenen finanziellen Ausgleich rechtswidrig sei.

Das Gericht war aber der Meinung, dass mit dem Betrieb von Clubs und Diskotheken wohl generell ein erhöhtes Infektionsrisiko einhergehe. Es sei außerdem nicht ersichtlich, dass in der Schließung eine gleichheitswidrige oder unverhältnismäßige Belastungssituation zu sehen sei. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Update, Mittwoch (8. Juli), 15.45 Uhr: Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat die Maßnahmen der Landesregierung im Kreis Gütersloh verteidigt. Die Gefahr habe bestanden, dass der Corona-Ausbruch mit bis zu 1.000 Infizierten auch auf den Rest der Bevölkerung übergesprungen wäre. "Wir hatten Glück, dass das nicht der Fall war", so der Wirtschaftsminister.

Coronavirus in NRW: Andreas Pinkwart (FDP) verteidigt Lockdown in Gütersloh

Man hätte sich die Kritik der Landesregierung vorstellen müssen, wenn es zu keinem regionalen Lockdown gewommen wäre. Die Bund-Länder-Regelung habe das ja vorgeschrieben. "Diese Diskussion würde ich mir gar nicht vorstellen wollen", so Pinkwart. 

Andreas Pinkwart (FDP) - Wirtschaftsminister NRW

Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte erneute Einschränkungen des öffentlichen Lebens für den Kreis Gütersloh am Anfang der Woche gekippt. Die Maßnahmen seien aktuell nicht mehr verhältnismäßig. Andreas Pinkwart (FDP) hat das Urteil zudem begrüßt.

Coronavirus in NRW: Hoffnung auf Verzicht von kreisweitem Lockdown in der Zukunft 

Es würde der NRW-Landesregierung im Dialog mit dem Bund helfen. In Zukunft könnte man bei Ausbrüchen eingrenztere Maßnahmen ergreifen und eventuell einen Gesamt-Lockdown eines Kreises so umgehen. Das sei sinnvoll, da die Kreise in NRW häufig größer seien als in Süddeutschland. 

Update, Mittwoch (8. Juli), 15 Uhr: Großveranstaltungen sind im Bundesland Nordrhein-Westfalen bis mindestens 31. Oktober untersagt. Am Dienstagabend (7. Juli) wurde die neue Coronaschutzverordnung veröffentlcht. Darin heißt es, dass "große Festverantaltungen" weiterhin nicht stattfinden wereden. 

Coronavirus in NRW: Keine Großveranstaltungen bis mindestens 31. August. 

Veranstaltungen mit bis zu 100 Menschen können bei bestimmten Hygiene- und Abstandsvorgaben jedoch erlaubt wereden. 

Update, Mittwoch (8. Juli) 13.45 Uhr: Dem Kreis Euskirchen (bei Köln) droht ein Lockdown. Insgesamt 13 Mitglieder einer Familie haben sich nach Angaben des Kreises mit dem Coronavirus infiziert. Am vergangenen Donnerstag (2. Juli) hätten Tests für zahlreiche Mitglieder einer freikirchlichen Gemeinde begonnen. Insgesamt gehe man von bis zu 1000 zu testenden Menschen aus - eine gesamte Mennoniten-Gemeinde steht unter Quarantäne. 

Coronavirus in NRW: Nächstem NRW-Kreis droht der Lockdown

"Wir haben knapp 200.000 Einwohner. Wenn wir knapp 100 Fälle hätten in Euskirchen, dann steht zumindest der Lockdown im Raum", so Behördensprecher Wolfgang Andres. Aktuell liegt die Grenze für einen Lockdown bei 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner verteilt auf die letzten sieben Tage. 

Die Proben würden in einer Schule der Mennoniten-Gemeinde genommen. Man habe die Schule als Test-Ort gewählt, da sie den Gemeinde-Mitgliedern vertraut sei. Die Coronavirus-Tests würden laut Wolfgang Andres wohl bis Freitag (10. Juli) gehen. Zunächst habe sich die Mutter einer Familie mit dem Coronavirus infiziert. Auch beim Vater und bei elf von 13 Kindern wurde das Coronavirus nachgewisen. 

Coronavirus in NRW: Bis zu 1000 Mitglieder einer Mennoniten-Gemeinde unter Quarantäne

Das Problem: Nach Informationen des Kreises Euskirchen hätten die Kinder zuvor noch die Schule der Gemeinde besucht. Die Familie hätte zudem den Gottesdienst im Bethaus der Gemeinde beigewohnt. Ob es zu einem Lockdown im Kreis Euskirchen kommt, wird sich die kommenden Tage entscheiden. 

Update, Mittwoch (8. Juli), 8.10 Uhr: Ein in Vorstoß aus Sachsen, ab September eventuell wieder Fans in Fußballstadien zuzulassen, stößt auf Skepsis in der nordrhein-westfälischen Politik: "Eine Bundesliga, in der Zuschauer bezahlen, aber nicht Rufen und Singen dürfen, kann ich mir in NRW nicht vorstellen", twitterte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Dienstag.

Er bezog sich auf Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD), die gesagt hatte, Rufen, Singen und Schreien sollten bei einer Rückkehr der Fans im Stadion möglichst vermieden werden.

Köpping hatte am Dienstag in Aussicht gestellt, dass vom 1. September an wieder Zuschauer in Sachsens Fußballstadien und Hallen zugelassen werden könnten, wenn Hygieneregeln und Kontaktverfolgung gewährleistet seien. "Was noch nicht gelten wird ist, dass das Stadion voll ist", sagte die Ministerin. Beschlossene Sache ist der Plan noch nicht.

Vor Corona-Ausbruch in NRW: Krasse Missstände in Fleischindustrie

Update, Mittwoch (8. Juli), 7.45 Uhr: NRW - Der Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik im Osten von NRW hat auch Mängel in der Unterbringung von Mitarbeitern offengelegt. Bei der Überprüfung von Unterkünften für Arbeiter der Fleischindustrie sind bereits bis Mai zahlreiche Mängel festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) jetzt dem zuständigen Ausschuss im Landtag mit. Er betonte, dass die Kontrollen nur durch die Corona-Pandemie möglich gewesen seien - normalerweise sei das den Behörden gar nicht erlaubt.

Karl-Josef Laumann ist Gesundheitsminister in NRW.

Bei der Fleischindustrie wurden laut Landesregierung bis Ende Mai - also noch vor dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies - rund 650 Unterkünfte mit mehr als 5300 Personen überprüft. 

"Insgesamt wurden über 1863 mittlere und gravierende Beanstandungen festgestellt", so Laumann. Dabei sei es um fehlende Desinfektionsmittel und Überbelegungen aber auch Schimmelpilze, Einsturzgefahr, undichte Dächer, "katastrophale Sanitäreinrichtungen", Ungezieferbefall und Brandschutzmängel gegangen. 

"Vier Wohnungen mussten aufgrund von erheblichen Baumängeln sowie Gesundheitsgefahren geräumt werden. Zwei dieser Wohnungen befinden sich in Gütersloh, sowie jeweils eine in Espelkamp bzw. in Bochum."

Update, Mittwoch (8. Juli), 6 .30 Uhr: NRW - Viele Kirmessen in NRW müssen in diesem Jahr aufgrund des Coronavirus ausfallen. Jetzt hat auch die Stadt Kamen im Kreis Unna die Absage zweier Traditionskirmessen bekannt gegeben.

Sowohl die Pflaumenkirmes in Methler, geplant vom 18. September bis zum 21. September, als auch der vom 16. Oktober bis zum 19. Oktober in der Innenstadt geplante Severinsmarkt reihen sich somit in die große Zahl der abgesagten Veranstaltungen ein, die den Corona-Auflagen zum Opfer gefallen sind.

Update, Dienstag (7. Juli), 21.56 Uhr: Nach der Coronavirus-Infektion von 14 Mitgliedern einer Familie in Euskirchen hat das Gesundheitsamt des Kreises Quarantäne für Hunderte Mitglieder einer freikirchlichen Gemeinde angeordnet. Die Infos hierzu gibt es in den Ticker-Updates von 16.18 Uhr, 17.27 Uhr und 17.42 Uhr.

Coronavirus in NRW: Gütersloh, Düsseldorf, Duisburg und Dortmund gehören zu den Corona-Top-Ten in Deutschland

Update, Dienstag (7. Juli), 21.28 Uhr: NRW - Laut dem täglichen Lagebericht des Robert-Koch-Insituts (RKI) befinden sich drei NRW-Städte und ein Kreis derzeit in den Top Ten derjenigen, die aktuell die meisten Coronavirus-Fälle in Deutschland aufweisen. Die Liste errechnet sich anhand der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage:

  • 1. LK Gütersloh: 35,4
  • 2. LK Dingolfing-Landau: 22.9
  • 3. SK Düsseldorf: 22,4
  • 4. SK Duisburg: 21,7
  • 5. LK Bad Tölz-Wolfratshausen: 18,1
  • 6. LK Oldenburg: 14,6
  • 7. LK Germersheim: 13,9
  • 8. SK Offenbach: 13,2
  • 9. LK Starnberg: 12,5
  • 10. SK Dortmund: 12,1

Coronavirus in NRW: Kreis Gütersloh kehrt langsam zurück zur neuen Normalität

Update, Dienstag (7. Juli), 20.52 Uhr: Nach Aufhebung des Teil-Lockdowns durften heute auch die Menschen im Kreis Gütersloh wieder Fitnessstudios oder Kinos besuchen und im öffentlichen Raum dürfen jetzt wieder mehr als zwei Personen unterschiedlicher Haushalte zusammenkommen. Die Kitas sollen an diesem morgen wieder öffnen.

Auch das Reisen wird für die Menschen aus dem Kreis Gütersloh in die meisten Regionen wieder einfacher: So ist für Urlauber mit den Reisezielen Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern kein negatives Coronavirus-Testergebnis mehr nötig. Das Land Niedersachsen hatte allerdings angekündigt, diese Nachweis-Pflicht erst ab Montag aufzuheben (siehe Ticker-Eintrag von 13.23 Uhr).

Coronavirus in NRW: Lage im Kreis Unna bleibt stabil

Update, Dienstag (7. Juli), 20.31 Uhr: Der Kreis Unna meldet heute zwei neue Coronavirus-Infektionen in Lünen und zwei neu Genesene in Schwerte. Damit bleibt die Zahl der aktuell Erkrankten stabil bei 40.

06.07.2020 | 15 Uhr

07.07.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

16

16

+0

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

0

0

+0

Kamen

3

3

+0

Lünen

11

13

+2

Schwerte

5

3

-2

Selm

0

0

+0

Unna

2

2

+0

Werne

0

0

+0

Gesamt

40

40

+0

Coronavirus in NRW: Deutsche Post macht Gewinn

Update, Dienstag (7. Juli), 20.03 Uhr: Die Deutsche Post blickt nach einem Gewinnanstieg im zweiten Quartal wieder mit etwas mehr Gewissheit auf das laufende Jahr. 2020 strebt das Unternehmen nun ein Ergebnis von knapp 3,8 Milliarden Euro an.

Im Vorjahr hatte das Ergebnis noch bei 4,1 Milliarden Euro gelegen und ursprünglich hatte die Post für dieses Jahr - ohne die Coronavirus-Folgen - mit mehr als 5 Milliarden Euro Ergebnis gerechnet. Die vom Online-Handel getriebenen Sendungen seien im zweiten Quartal international wie auch in Deutschland und NRW positiv zum Tragen gekommen.

Coronavirus in NRW: Angela Merkel betont die Wichtigkeit verlässlicher Informationen

Update, Dienstag (7. Juli), 19.33 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Rolle der Berichterstattung von Medien in der Coronavirus-Krise betont. Die Pandemie habe gegenseitige Unterstützung, sozialen Kontakt, Nähe und Miteinander auch durch Abstand in den Mittelpunkt gerückt. "In einer solchen Lage kommt es auch ganz besonders auf verlässliche Informationen an", sagte sie.

"Hierfür haben Medien und Journalismus eine große Verantwortung." Auch deswegen müsse der Frage nachgegangen werden, "wie ein vielfältiges und verantwortungsvolles Mediensystem zukunftsgerichtet in Europa weiterentwickelt werden kann".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Coronavirus in NRW: Seit über einem Monat kein Corona-Todesfall in Essen

Update, Dienstag (7. Juli), 19.19 Uhr: In Essen sind aktuell noch 60 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Während drei Menschen neu erkrankt sind, meldete die Stadt neun Menschen, die die Erkrankung offiziell überstanden haben.

Insgesamt sind 41 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Seit dem 27. Mai gab es in Essen keinen nachgewiesenen Todesfall mehr im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit.

Coronavirus in NRW: Keine Corona-Neuinfektion in Recklinghausen

Update, Dienstag (7. Juli), 18.45 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet heute keine Coronavirus-Neuinfektion, dafür aber 13 weitere genesene Personen. Damit sind im Kreis nur noch 51 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert. Die Gesamtzahl der Fälle seit Pandemie-Beginn im Detail:

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

138

136

1

Datteln

57

56

1

Dorsten

157

152

5

Gladbeck

288

239

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

100

96

1

Marl

130

125

1

Oer-Erkenschwick

208

203

3

Recklinghausen

185

169

4

Waltrop

61

58

1

Coronavirus in NRW: Fünf Corona-Fälle bei Familie in Dortmund 

Update, Dienstag (7. Juli), 18.21 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet neun weitere Coronavirus-Infektionen. Fünf dieser neuen Fälle stehen demnach in einem familiären Zusammenhang, die übrigen vier seien voneinander unabhängig. Somit liegen seit Pandemie-Beginn insgesamt 1.047 positive Tests vor.

890 Patienten gelten als genesen. Zurzeit werden 19 Erkrankte in den Kliniken stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen. Es gibt in Dortmund unverändert zehn Corona-Todesfälle.

Coronavirus in NRW: Fußball-Fans in Stadien? Kutschaty ist skeptisch

Update, Dienstag (7. Juli), 18.01 Uhr: Ein Vorstoß aus Sachsen,ab September eventuell wieder Fans in Stadien der Fußball-Bundesliga zuzulassen, stößt auf Zurückhaltung in der NRW-Politik. "Eine Bundesliga, in der Zuschauer bezahlen, aber nicht Rufen und Singen dürfen, kann ich mir in NRW nicht vorstellen", twitterte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty.

Er bezog sich auf Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Sie hatte gesagt, dass Rufen, Singen und Schreien sollten bei einer Rückkehr der Fans im Stadion möglichst vermieden werden sollten.

Coronavirus in NRW: 14 von 15 Mitglieder der Euskirchener Mennoniten-Familie infiziert

Update, Dienstag (7. Juli), 17.42 Uhr: Nach Informationen der Bild-Zeitung ist ein weiteres Kind der Großfamilie in einer Euskirchener Mennoniten-Gemeinde mit dem Coronavirus infiziert. Das habe der Kreis auf Nachfrage mitgeteilt. 

Insgesamt seien damit 14 Mitglieder der fünfzehnköpfigen Familie positiv getestet worden, ein Kind habe einen negativen Befund vorgewiesen. Die Mutter werde inzwischen im Krankenhaus behandelt. Ein weiteres Familienmitglied zeige leichte Symptome, alle anderen gar keine.

Update, Dienstag (7. Juli), 17.27 Uhr: Die Angabe zur Zahl der Personen, die nach der Coronavirus-Infektion einer Familie in Euskirchen (siehe Ticker-Update von 16.18 Uhr) auf eine Ansteckung getestet werden müssen, hat sich inzwischen auf 1.000 erhöht.

Coronavirus in NRW: Corona-Fälle in Kirche - 1.000 Mitglieder werden getestet

Der Kreis habe von der Mennoniten-Gemeinde eine Liste mit rund 500 Namen erhalten. Diese Menschen würden mit ihren Kindern getestet. Das seien insgesamt etwa 1.000 Menschen.

Amtlich sei die Gemeinde-Zugehörigkeit nicht erfasst. Darum könne der Kreis keine Angaben dazu machen, wie viele Menschen unter Quarantäne stehen, sagte Andres. Die Quarantäne-Anordnung gelte aber für die ganze Gemeinde. Vater, Mutter und elf Kinder einer 15-köpfigen Großfamilie sind bislang nachweislich infiziert. Zuvor war nach dpa-Informationen noch von zwölf Familienmitgliedern die Rede.

Hunderte Gemeindemitglieder einer Kirche mussten in Quarantäne, weil eine Familie mit dem Coronavirus infiziert ist.

Coronavirus in NRW: Bürgermeister lobt die Menschen im Kreis Gütrersloh

Update, Dienstag (7. Juli), 17.17 Uhr: Der Bürgermeister der Stadt Gütersloh, Henning Schulz (CDU), hat nach der Aufhebung des Lockdowns im Kreis die Einstellung der Menschen gelobt: "Für unsere Bürger und Bürgerinnen ist entscheidend, dass die verschärften Einschränkungen, die sie sehr diszipliniert ausgehalten haben, jetzt Vergangenheit sind."

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zeige, dass die Regeln und Abstimmungen, die zur Bewältigung der Coronavirus-Krise getroffen werden, kontinuierlich im Fluss sind und weiterentwickelt werden. "So gesehen hat der "Fall Gütersloh" einen Lerneffekt."

Coronavirus in NRW: Tönnies soll für Corona-Ausbruch in Gütersloh bezahlen

Update, Dienstag (7. Juli), 16.59 Uhr: Gütersloh-Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) will die Firma Tönnies für die entstandenen Kosten durch den heftigen Coronavirus-Ausbruch in Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück bezahlen lassen. Immerhin habe das Unternehmen hohe Kosten im Kreis Gütersloh verursacht.

"Irgendwann wird ihm diese Rechnung auch präsentiert werden, zumindest das, was wir als Kreisverwaltung an Kosten hatten", sagte der Politiker ohne eine Summe zu nennen. "Herr Tönnies hat sich ja bereit erklärt, die Kosten für die Testungen zu übernehmen. Der Deckel wird mit Sicherheit größer werden", sagte Adenauer. Auch eine gerichtliche Auseinandersetzung über die Kostenübernahme schloss der Landrat nicht aus.

Coronavirus in NRW: Hotelschiff in Düsseldorf wird zur Quarantäne-Station

Update, Dienstag (7. Juli), 16.46 Uhr: Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf nutzt ein Hotelschiff auf dem Rhein als Quarantäne-Station für Coronavirus-Infizierte. Untergebracht würden im Bellejour dort Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften, bei denen das Virus festgestellt worden sei.

Ebenso gelte das für deren Kontaktpersonen, wie die Stadt mitteilte. Das Hotelschiff biete Platz für bis zu 180 Personen, die in 90 Kabinen unterkommen könnten.

Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.

Update, Dienstag (7. Juli), 16.18 Uhr: Nach der Coronavirus-Infektion einer kompletten zwölfköpfigen Familie in Euskirchen hat das Kreis-Gesundheitsamt Quarantäne für rund 500 Mitglieder der Gemeinde einer evangelischen Freikirche angeordnet. Nach der Familie sollen auch alle Mitglieder der Euskirchener Mennoniten noch diese Woche auf den Erreger getestet werden.

Coronavirus in NRW: Corona in Kirchengemeinde - 500 Menschen in Quarantäne

Zunächst sei die Mutter mit Krankheitssymptomen ins Krankenhaus gekommen und positiv getestet worden, sagte ein Behördensprecher. Bei der weiteren Testung habe sich gezeigt, dass die ganze Familie Corona habe. 

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus verbreitet worden sei, da die Kinder noch in eine eigene Schule der Mennoniten und die gesamte Familie zu einem entsprechenden Gottesdienst der Gemeinde gegangen seien. Man gehe davon aus, dass die Gemeinde etwa 500 Mitglieder habe. Schule und Bethaus wurden geschlossen.

Coronavirus in NRW: Bürger aus Gütersloh benötigen Corona-Test in Niedersachsen

Update, Dienstag (7. Juli), 13.23 Uhr: Für einen Urlaub in Niedersachsen brauchen Menschen aus dem Kreis Gütersloh trotz gerichtlicher Aufhebung der strengeren Corona-Auflagen weiterhin einen negativen Corona-Test

Das Land Niedersachsen wolle die Reisebeschränkungen für Betroffene "bei bis dahin unverändert positiver Infektionslage" erst am Montag (13. Juli) mit einer neuen Verordnung aufheben, sagte eine Sprecherin der Landesregierung der Rheinischen Post (Dienstag). Zuletzt waren die Infektionszahlen im Kreis Gütersloh gesunken.

Update, Dienstag (7. Juli), 12 .03 Uhr: Die deutsche Industrie hat sich im Mai etwas von dem scharfen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes stieg gegenüber dem Vormonat um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dass die Krise immer noch schwer wiegt, zeigt der Jahresvergleich des Statistischen Bundesamts. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Gesamtherstellung um 19,3 Prozent zurück.

Coronavirus/NRW: Alkoholkonsum bei einem Drittel der Erwachsenen gestiegen

Update, Dienstag (7. Juli), 10.48 Uhr: Wie eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg zeigt, stieg der Alkoholkonsum bei rund einem Drittel der Erwachsenen seit der Coronakrise. 35,5 Prozent der mehr als 3000 Teilnehmenden gaben bei der anonymen Online-Umfrage an, während der Covid-19-Pandemie mehr oder viel mehr Alkohol getrunken zu haben als zuvor.

Die Erhebung ist nicht repräsentativ, liefert aber erste Erkenntnisse über die Konsumgewohnheiten während der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen.

Coronavirus in NRW: Gütersloh unterschreitet kritische Grenze der Neuinfektionen

Update, Dienstag (7. Juli), 10.08 Uhr: Nach etlichen Coronavirus-Fällen beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh deutlich unter den Grenzwert gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 35,4. Als Grenzwert gilt der Wert 50.

Am Vortag lag diese Infektions-Kennziffer noch bei 50,5 und damit knapp über der Grenze. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies lag der Wert bei 270,2.

Update, Dienstag (7. Juli), 9 Uhr: Mit Blick auf Menschenansammlungen in Partyzonen von Großstädten hat NRW-Innenminister Herbert Reul an die Vernunft der Bürger appelliert. "Wenn ich mir die Bilder vom Wochenende anschaue, dann sehe ich mancherorts Gruppen von Menschen, die sich benehmen, als wenn nichts wäre. Corona ist aber noch nicht vorbei, und es gibt weiterhin Regeln, an die man sich halten muss", sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post (Dienstag).

Coronavirus in NRW: Reul kritisert Regelverstöße in manchen Städten

Das Ordnungsamt habe mit Unterstützung der Polizei eine Menge Verstöße festgestellt und die örtliche Polizei in manchen Städten die Präsenz erhöht. "Ich würde mir jedoch wünschen, dass härtere Maßnahmen und Einschränkungen nicht nötig sind, sondern die Leute sich zusammenreißen - zum eigenen Schutz und zum Schutz aller", sagte Reul weiter.

NRW-Innenminister Herbert Reul appelliert an die Vernunft was Großansammlungen während der Corona-Krise betrifft.

Update, Dienstag (7. Juli), 7.25 Uhr: Der Bund Deutscher Karneval (BDK) hat pauschale Absage-Empfehlungen von närrischen Veranstaltungen zum Sessionsstart am 11.11. kritisiert. "Wir verurteilen solche Aussagen. Sie schaffen nur Verunsicherung und sind kontraproduktiv für alle Planungen in einer Zeit, für die die Corona-Lage noch gar nicht absehbar ist", sagte der Präsident des BDK, Klaus-Ludwig Fess, im saarländischen Bexbach der Deutschen Presse-Agentur.

Karneval trotz Coronavirus in NRW: Karnevalisten geben Hoffnung nicht auf

Konkret bezog sich Fess auf eine Aussage des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Dieser hatte sich vor einer Woche (30. Juni) gegen Straßenveranstaltungen zur traditionellen Sessionseröffnung am 11.11. ausgesprochen: "Draußen, Straßenkarneval, Infektionsübertragungszeit, Alkohol, Enge - das passt nicht in diese Zeit", hatte Laschet gesagt.

Findet der Karneval in NRW trotz des Coronavirus statt? Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat seine Zweifel.

Der BDK sei gegen pauschale Absagen - und habe deshalb auch die närrische Session 2020/21 trotz Corona nicht abmoderiert. Die Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional so unterschiedlich, dass jeder Karnevalsverein vor Ort selbst entscheiden müsse, wie er auf die Lage reagiere, sagte Fess. Er forderte Laschet auf, sich mit dem BDK zusammenzusetzen. Klar sei aber: "Die Session wird sicherlich eine andere sein als die, wie wir sie kennen."

Es gebe bereits viele Ideen für neue Feier-Modelle und alternative Formen: Kleinere Feiern mit närrischem Mundschutz oder Umzüge, bei denen Wagen bei einzelnen Stationen nacheinander Halt machten.

Coronavirus NRW: Alle wichtige Entwicklingen im News-Ticker

Update, Montag (6. Juli), 21.50 Uhr: NRW - Im Kreis Unna gibt es seit Freitag (3. Juli) vier bestätigte neue Coronavirus-Infektionen und neun Menschen, die als gesundet gelten. Aktuell meldet der Kreis insgesamt 40 Erkrankte.

03.07.2020 | 12 Uhr

06.07.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

17

16

-1

Bönen

3

3

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

0

0

+0

Kamen

4

3

-1

Lünen

11

11

+0

Schwerte

7

5

-2

Selm

0

0

+0

Unna

3

2

-1

Werne

0

0

+0

Gesamt

45

40

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Coronavirus in NRW: Wenige Corona-Neuinfektionen in Essen und Herne

Update, Montag (6. Juli), 21.25 Uhr: In Essen sind derzeit 66 Menschen am Coronavirus erkrankt, was zwei Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag entspricht. Neu geheilte Personen wurden heute nicht gemeldet, Todesfälle im Zusammnhand mit Corona blieben ebenfalls aus.

In Herne haben sich am Wochenende sieben Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Zehn Menschen wurden seit dem jüngsten Update am Freitag (3. Juli) wieder gesund gemeldet. Insgesamt sinkt die Zahl der aktuell Infizierten damit auf 36, weitere Todesfälle gab es nicht.

Coronavirus in NRW: Mehr neu Gesundete als Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Montag (6. Juli), 21.05 Uhr: Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen auf 64 gesunken. In den vergangenen Stunden wurden 15 Menschen als geheilt gemeldet. 

Dem stehen sechs Neuinfektionen gegenüber. Weitere Corona-Todesfälle gab es im Kreis nicht.

Stadt

Fälle*

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

137

135

1

Datteln

57

56

1

Dorsten

157

152

5

Gladbeck

287

236

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

100

95

1

Marl

130

120

1

Oer-Erkenschwick

209

201

3

Recklinghausen

186

168

4

Waltrop

61

58

1

Coronavirus in NRW: Keine Corona-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Montag (6. Juli), 20.05 Uhr: Während in Duisburg die Zahl der Neuinfektionen sprunghaft angestiegen ist (siehe Ticker-Update von 19.35 Uhr), gibt es aus Dortmund gute Nachrichten. Das Gesundheitsamt der NRW-Stadt meldete heute keine Coronavirus-Neuinfektion

Aktuell sind in Dortmund 141 Menschen am Virus erkrankt. 18 Patienten werden stationär in den Krankenhäusern behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, darunter drei beatmete Personen.

Coronavirus in NRW: Beschränkungen für Kreis Gütersloh aufgehoben

Update, Montag (6. Juli), 19.55 Uhr: Nach der gerichtlichen Aufhebung des Coronavirus-Lockdown für den Kreis Gütersloh (siehe Ticker-Update von 16.51 Uhr) will die Landesregierung keine neuen Maßnahmen verfügen. Auch nicht für einzelne Gemeinden. Das versprach NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Es sei nach dem Ausbruch bei Tönnies nicht zu einem Übertritt der Infektionen auf die übrige Bevölkerung des Kreises Gütersloh gekommen. Deshalb erwartet der Politiker jetzt, "dass nunmehr auch alle Beherbergungsverbote in Urlaubsorten aufgehoben werden".

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Update, Montag (6. Juli), 19.35 Uhr: In Duisburg sind über das Wochenende zahlreiche Coronavirus-Neuinfektionen hinzugekommen. Das Gesundheitsamt zählte insgesamt 76 neue Fälle.

Coronavirus in NRW: 76 Neuinfektionen in Duisburg - Krisenbeauftragter schlägt Alarm

Krisenstabsleiter Martin Murrack wandte sich deshalb an die Bürger der Stadt: "Die steigenden Infektionszahlen stimmen mich besorgt". Man stelle fest, dass in Zeiten der Lockerungen die massive Zunahme von Kontakten die Nachverfolgung immens erschwert. Viele der Infizierten gäben über 30 direkte Kontaktpersonen an. 

"Diese telefonisch zu erreichen dauert oft viel zu lang, eine schnelle Kappung des Infektionsweges wird dadurch immer schwerer", so Murrack. Er appelierte deshalb, sorgsam mit der wiedergewonnen Freiheit umzugehen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage liegt in der Stadt derzeit bei 22,1.

Coronavirus in NRW: Nach Schlachthof-Schließungen - Tierschützer sind besorgt

Update, Montag (6. Juli), 19.15 Uhr: Tierärzte warnen aufgrund von geschlossenen Schlachthöfen in der Coronavirus-Krise vor überfüllten Ställen und längeren Transporten für die Tiere in NRW und ganz Deutschland. Durch den Wegfall von mehreren zehntausend Schlachtungen pro Tag ergäben sich "große Tierschutzprobleme", teilte die Bundestierärztekammer mit.

Enger besetzte und überfüllte Ställe könnten besonders bei heißen Temperaturen im Sommer zu einer Kreislaufbelastung für Tiere führen. "Es ist nicht auszuschließen, dass dadurch vermehrt Tiere verenden", befürchten die Experten.

Coronavirus in NRW: Beratungen über Öffnung von Tönnies-Schlachtbetrieb dauern an

Update, Montag (6. Juli), 18.52 Uhr: Die Beratungen über ein Hygienekonzept für die schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs nach dem Coronavirus-Ausbruch beim Schlachthof Tönnies werden bald fortgesetzt. Die bisherigen Gespräche seien konstruktiv verlaufen und man habe sich auf ein Vorgehen geeinigt, wie welche Teile des Betriebs wieder geöffnet werden können. Das sagte ein Sprecher der Bezirksregierung Detmold.

Auch Gütersloh-Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) bezeichnete die laufenden Gespräche als konstruktiv, bekräftigte aber: "Einen Neustart gibt es erst, wenn alles sicher ist." Die Firma Tönnies müsse die neuen Konzepte nach den Vorgaben der Behörden umsetzen.

Das Tönnies-Werk im Kreis Gütersloh darf vorerst nicht öffnen, kündigte Landrat Adenauer an.

Coronavirus in NRW: Leichtathletik-Meeting in Leverkusen geplant

Update, Montag (6. Juli), 18.30 Uhr: Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat in der Coronavirus-Krise mit einem Meeting in Leverkusen eine Wettkampf-Möglichkeit für seine Sportler geschaffen. Das Sportfest #TrueAthletes Classics findet am 16. August im Manforter Stadion statt.

Das teilte der DLV am Montag mit. Für den 8./9. August sind in Braunschweig die deutschen Meisterschaften geplant. Beide Veranstaltungen finden ohne Zuschauer statt.

Coronavirus in NRW: Kommunalwahlen im September finden statt

Update, Montag (6. Juli), 17.44 Uhr: Die Kommunalwahlen 2020 in NRW* können wie geplant am 13. September stattfinden. Der Verfassungsgerichtshof des Landes in Münster hat die Beschwerden einer lokalen Wählervereinigung zurückgewiesen und einen Eilantrag der Familien-Partei abgelehnt.

Antragsteller und Klägerin wollten wegen der Chancengleichheit während der Coronavirus-Pandemie einen späteren Wahltermin. Nach Ansicht der NRW-Verfassungsrichter hat der Gesetzgeber aber auf die durch die Corona-Krise bedingten Probleme genügend Rücksicht genommen.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht gilt weiterhin

Update, Montag (6. Juli), 16.59 Uhr: Die 16 Gesundheitsminister der Länder haben sich darauf geeinigt, dass die Maskenpflicht auch im Einzelhandel wie bisher gelten soll. Es dürfe nicht der falsche Eindruck entstehen, die Coronavirus-Pandemie wäre vorbei, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Im Supermarkt und im ÖPNV gilt in Deutschland und NRW weiterhin die Maskenpflicht.

Coronavirus in NRW: Gericht hebt Lockdown im Kreis Gütersloh auf

Update, Montag (6. Juli), 16.51 Uhr: NRW - Das Oberverwaltungsgericht in NRW hat die Coronavirus-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen.

Ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig. Das teilte das Gericht am Montag mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Der Lockdown, den die Landesregierung im Kreis Gütersloh beschlossen hatte, wäre in der Nacht zum Mittwoch um 0 Uhr ausgelaufen.

Coronavirus in NRW: Ferienprogramme in den Schulen sind für die SPD ein Reinfall

Update, Montag (6. Juli), 16.45 Uhr: Die kurzfristig aufgesetzten Ferienprogramme der NRW-Landesregierung für Schüler in der Coronavirus-Krise sind aus Sicht der SPD ein Flop. Laut einem Bericht der WAZ sind landesweit erst aus knapp 50 der 396 Kommunen Gelder dafür beantragt worden (5 von 53 im Ruhrgebiet).

Nach Meinung von Jochen Ott, dem Vizevorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, sei das Programm wegen der unerwarteten Bekanntgabe vielerorts kaum noch umsetzbar. Für die zweite Hälfte der Sommerferien werde jedoch "mit vielen weiteren Anträgen" gerechnet, hieß es aus dem Schuliministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.

Die Regierung hatte Mitte Juni zwei zusätzliche Ferienangebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf sowie für Schüler aus sozial benachteiligten Familien beschlossen. Geplant waren tägliche Angebote über mehrere Wochen, die Kosten sollten sich auf 75 Millionen Euro belaufen.

Coronavirus in NRW: Rolle Toilettenpapier aus Köln landet im Museum

Update, Montag (6. Juli), 16.28 Uhr: Durch die Coronavirus-Pandemie ist eine Rolle Toilettenpapier aus dem Schaufenster einer Goldschmiedin in der NRW-Metropole Köln jetzt im Museum gelandet. Zu sehen ist sie - mitsamt eines handgefertigten Goldrings - im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Die Ausstellung setze unter anderem mit der Frage auseinander, was in der Corona-Krise ungeahnt zu Luxus geworden sei.

Und "dazu zählte bekanntlich zeitweise auch Toilettenpapier", so ein Sprecher. Die Kölner Goldschmiedin Jutta Grote hatte im April Toilettenpapier für ihre Schaufenster-Deko genutzt und ihren handgefertigten Schmuck darauf gebettet. Die Aktion sollte die damaligen Hamsterkäufe auf die Schippe nehmen und hatte für viel Aussehen gesorgt.

Coronavirus in NRW: Tönnies im Kreis Gütersloh bleibt länger geschlossen

Update, Montag (6. Juli), 15.50 Uhr: Die Tönnies-Schlachterei in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) bleibt wohl weiter geschlossen. Das kündigte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) am Montag an.

Der Grund: Das Hygienekonzept, das Tönnies vorgelegt habe, sei nicht überzeugend: "Das Konzept, das die Firma vorgelegt hat, beantwortet bei Weitem nicht alle Fragen, die geklärt werden müssen", sagte der Landrat.

Bis der Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück weitergehen könne, werde könne es also noch dauern. Die Stadt hatte die Verfügung, dass das Tönnies-Werk nach einem massiven Coronavirus-Ausbruch schließen muss, bis zum 17. Juli (Freitag) verlängert. Mehr als 1.000 Mitarbeiter hatten sich alleine an diesem Standort angesteckt. Auch Lidl, Rewe und Aldi zogen wegen des Coronavirus-Ausbruchs bei Tönnies* Konsequenzen.

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt zwar. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 50,5. Am Vortag lag diese Infektions-Kennziffer noch bei 56,0 und am Freitag bei 76,6. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies lag der Wert bei 270,2. Als Grenzwert gilt ein Wert von 50.

Coronavirus in NRW: Studierende schreiben Klausuren in der Westfalenhalle Dortmund

Update, Montag (6. Juli), 11.38 Uhr: Zweite Runde für Klausuren von Studierenden der TU Dortmund in der Westfalenhalle 3: Vom 20. Juli bis zum 8. August schreiben rund 20.000 Studierende ihre Klausuren für das Sommersemester 2020 auf dem Messegelände – an sechs Tagen in der Woche, also auch an drei Samstagen. 

Beginn der Prüfungen ist 9 Uhr, am Samstag 10 Uhr. An drei Tagen enden die letzten Klausuren erst um 20.30 Uhr. Erneut hat die Universität ein Hygienekonzept aufgesetzt, das Ansteckungen mit dem Coronavirus vermeiden soll. Auch die Thier Galerie in Dortmund* hat spezielle Schutzvorkehrungen getroffen.

Maskenpflicht in NRW wegen Corona? Walter-Borjans ist dafür

Sowohl Norbert Walter-Borjans (l., SPD) als auch Jens Spahn (CDU) sprechen sich für eine Aufrechterhaltung der Maskenpflicht aus.

Update, Montag (6. Juli), 9.42 Uhr: Der SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans lehnt eine Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel ab und liegt damit nach eigener Aussage auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt zur Vorsicht. "Ich verstehe die Ungeduld und den Wunsch nach Normalität. Aber das Virus ist noch da. Wo in geschlossenen Räumen der nötige Abstand nicht immer gesichert ist, bleibt die Alltagsmaske geboten", schrieb der CDU-Politiker am Sonntagabend auf Twitter.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte vor einer Aufhebung der Regelung. "Die Maskenpflicht im Handel ist eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen das Coronavirus. Es wäre das völlig falsche Signal, diese Pflicht jetzt schon wieder aufzuheben", sagte Lauterbach der Rheinischen Post.

Die Debatte über ein baldiges Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel war am Wochenende ins Rollen geraten, nachdem sich Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) gegenüber der Welt am Sonntag für einen solchen Schritt in seinem Land ausgesprochen hatte. Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte eine Lockerung favorisiert.

NRW: Nach Corona-Ausbruch bei Tönnies sinkt Zahl der Neuinfektionen in Gütersloh

Update, Montag (6. Juli), 7.47 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 56,0. Am Vortag lag dieser Wert noch bei 66,5 und am Freitag bei 76,6. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies lag der Wert bei 270,2. Als Grenzwert für das Ende des regionalen Lockdowns im Kreis gilt der Wert 50.

Update, Sonntag (5. Juli), 17.45 Uhr: Mehrere Bundesländer diskutieren darüber, die Maskenpflicht im Einzelhandel aufzuheben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur reagiert die Landesregierung von NRW aber sehr zurückhaltend auf den Vorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Coronavirus sei trotz der jüngsten Entwicklungen noch lange nicht gebannt, so eine Sprecherin.

Land NRW zum Coronavirus: Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht werden noch einige Zeit gelten

"Solange wir ohne wirksamen Impfstoff und Medikamente mit dieser neuen, ungewohnten Situationen leben, werden die Menschen weiterhin mit Regeln und Veränderungen umgehen müssen. Dazu werden noch für einige Zeit unter anderem Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und die Mund-Nasen-Bedeckung gehören", so die Sprecherin.

Update, Sonntag (5. Juli), 16.10 Uhr: Auf den Vorschlag von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), kostenfreie Corona-Tests für ganz Deutschland durchzuführen, gab es von NRW-Gesundheitsminister prompt eine Abfuhr.

Bundesinnenminister Horst Seehofer fordert flächendeckende und kostenfreie Corona-Tests - auch in NRW.

Kostenfreie Corona-Tests für alle: NRW-Gesundheitsminister Laumann ist dagegen

Im Interview mit dem Deutschlandfunk äußerte sich Karl-Josef Laumann (CDU) wie folgt: "Ich halte da nicht sehr viel von", so der Politiker. Er orientiere sich in dieser Frage an den Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Dies bedeute, dass man anlassbezogen und dann sehr gründlich teste, wie dies beispielsweise nach dem Virus-Ausbruch beim Fleisch-Konzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück geschehen sei.

Ein ähnliches Vorgehen wie in Bayern lehnte Laumann in diesem Zusammenhang ab. Das Angebot der dortigen Regierung an alle Bürger, sich testen zu lassen, sei durch die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts nicht gedeckt.

In NRW vorerst wohl keine kostenlosen Corona-Tests: Erfolge in der Pandemie-Bekämpfung

Laumann verwies auch auf die Erfolge in der Pandemie-Bekämpfung beim Infektionsherd in einem Fleischbetrieb in Gütersloh. Dort sei es durch frühzeitiges Erkennen, lokale Quarantäne und breit angelegte Tests gelungen, ein Überspringen der Infektionen von den Schlachthofmitarbeitern auf die Allgemeinbevölkerung zu verhindern.

Update, Sonntag (5. Juli), 14.41 Uhr: Es gibt positive Neuigkeiten aus dem Kreis Gütersloh in NRW: Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 56,0.

Nach Coronavirus-Ausbruch bei Tönnies: Zahlen im Kreis Gütersloh sinken

Am Samstag (4. Juli) lag dieser Wert noch bei 66,5 und am Freitag (3. Juli) bei 76,6. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies lag der Wert bei 270,2. Als Grenzwert für das Ende des regionalen Lockdowns im Kreis gilt der Wert 50.

Update, Sonntag (5. Juli), 10.12 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich für kostenlose Corona-Tests ausgesprochen - und zwar bundesweit. Bislang habe man keine Klarheit über das tatsächliche Infektionsgeschehen, so der Politiker im Interview mit der Welt am Sonntag. Man müsse aber konsequent gegen die Pandemie vorgehen. Hier gibt es alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche*. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner/dpa

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